Facetten meines Lebens

Vorgestern habe ich mein Profil auf bookrix gelöscht.
Deshalb gelöscht, weil mich dort kaum einer fand und keiner las.

Vor etwa 1 Jahr hatte ich dort hin gefunden und 4 Bücher auf der Plattform veröffentlicht.
4 Bücher, die vielleicht diese Bezeichnung garnicht verdient hätten, wären sie aus Papier gewesen.

Kleine Bücher, in welchem ich Geschichten aus meinem Leben erzählte – so unverblümt, schonungslos und unzensiert, wie ich halt so bin.
Mit ganz viel Herzklopfen oft – weil so vieles auch dabei war, wofür ich mich schäme; das mir peinlich ist oder das mich verletzlich zeigt.
Trotzdem abgesandt und publiziert – weil ich einfach davon überzeugt bin, dass es an meinem Innen rein garnichts ändert, wenn ich es weiter „geheim halte“; verborgen; versteckt.

Änderung kann nur passieren, wenn ich den Mut aufbringe, mich zu zeigen.

Änderung kann nur passieren, wenn ich anderen Menschen die Chance und Möglichkeit biete, Dinge verstehen und nachvollziehen zu lernen; dahinter sehen zu dürfen; es im Gesamten erfassen zu können zu können – anstatt nur Bruchteile sehen zu dürfen über welche dann ge- und verurteilt wird
– nur deshalb, weil man den gesamten Konsens nicht begreifen darf.

Aus Scham, Furcht und alten Mustern heraus.
Aus Angst vor Ablehnung, Erniedrigung, Abwertung und Entwertung.

Dennoch zeigen solche Wahrheiten doch auch, dass man auf dem Weg ist.
Dass man sich entwickelt.
Dass Dinge, die man früher vollkommen anders sah, heute heil sein können.
Dass mein Weg ein guter Weg ist.

Auf bookrix konnte ich diese Schriften altersverifizieren.
Ich konnte sie für Jugendliche sperren – das geht hier nicht.
Aber hier ist ja auch mein Blog selbst sehr frei formuliert und vielleicht oft für Jugendliche eher nicht ganz so sehr geeignet.

Ich mag meine Geschichten nicht einmotten; nicht verstecken. Ich möchte sie gerne weiterhin öffentlich lassen.
Aber auch darauf hinweisen, dass sie teilweise sehr triggern können.
Dass sie auch „anstößig“ erscheinen können.
Dass sie frei und offen von der Seele geschrieben sind, genau so, wie ich das einst erlebt oder gefühlt hatte.

Sie sind Teil meines Weges – heute sind viele Dinge wohl auch anders.
Heute fühle ich vieles anders.
Heute scheint mir mein Aufgeschriebenes oft auch fremd.

Ich lade die Dateien ins Netz.
Bei Klick auf die Links öffnet sich ein Fenster, auf welchem man entscheiden kann, ob man sie speichern oder einfach öffnen möchte, um sie zu lesen.
Die Dateien werden dann vom WordPress-Server in den Browser downgeloadet, von wo aus man sie dann öffnen kann.
Also bitte keine Angst vor dem kleinen Fenster, das auf geht 🙂


In Rolf, Mareike und die Harley schreibe ich über meine Kindheit und darüber, wie sich mein Glaube entwickelt hat. Woran ich glaube, weshalb und wie ich dies lebe. Es war das erste „Buch“ gewesen und mir ein großes Anliegen, darüber zu schreiben.
Rolf, Mareike und die Harley


In Kieselsteinchen schreibe ich über ein paar Begegnungen meines Lebens, welche mich in irgendwelcher Art geprägt hatten. Welche etwas in mir hinterlassen hatten. Menschen, die ich nicht vergesse.
Kieselsteinchen


Einsamkeit ist ein Buch voller kleiner Geschichten über jene Freier, die mich seinerzeit sehr berührt hatten. Freier, welche etwas in mir hinterlassen und bewegt hatten. Freier, welche eine wehmütige Saite in meiner Seele erklingen ließen – und mich meinen Beruf so wertvoll empfinden ließen.
Einsamkeit


Vadder und ein Haufen Scheiße – fiel mir am schwersten.
Dauerte am längsten.
Und ist auch das umfangreichste.
Auch das am schwersten zu verdauende.
Mir das peinlichste; schambehaftetste; ehrlichste und bloßstellendste.

Mein Vadder erschien mir nie wie ein Täter.
All jenes das er tat, fühlte sich an wie Not.
Als sei er hilflos; orientierungslos; selbst Opfer – und wüßte sich keinen anderen Weg als jenen, den er ging.

Dies machte mir mein Leben dennoch zur Hölle.
Aber es fiel mir leicht, ihm zu vergeben.
Ihm dennoch mein Herz zu schenken.

*Diesen Text habe ich gelöscht*


4 Kommentare zu “Facetten meines Lebens

    • Danke
      Ich fürchte, dass der Weg zur Klarheit MEIST durch das Tal führt und früher oder später jeder damit Kontakt hat in seinem Leben.
      Manche nutzen es
      Manche biegen vorher ab
      und manche vermögen es nicht zu nutzen, obwohl sie hinein müssen.
      Ich bemühe mich zu lernen.
      Alles Liebe auch dir.

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