Pfui, ist das ein Dreckswetter

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Jetzt isser wech.
Der Mann.

Vorhin, als wir uns verabschiedet ham, da hat er gesacht, ich soll ihn nich zu lange drücken.
Sonst muß er weinen.

Es geht ihm nich gut.
Echt total krass, dass er des jetzt auch mal fühlt.
Dieses eklig Gefühl, wenn ma wohin soll, wo ma nich hin gehört.

So richtig kann ma immer nich sagn, was es is.
Bissi Angst?
Widerwille?
Trotz?
Wut?
Traurigkeit?
Eingesperrtsein un Zwang?

Weiterlesen

Und sonst so?

Ich habs gestern ja in nem Kommi geschrieben.
Gestern war schön.

2 Stunden auf einsamen Feldern gelaufen.
Dann draußen auf dem Balkon nacheinander Fußbäder – der Mann und wir.
Nagelpflege und Verwöhnprogramm in der Sonne.
Kaum ein anderer Nachbar war auf dessen Balkon.
Ruhe, Besinnung und Einkehr.
Gute Gespräche.
Nähe und Liebe.
Es war wunderschön.

Weiterlesen

Ich glaub, ich hatte noch nie

Pipi in den Augen wegen eines Autos. Jedenfalls nicht so.

Wir sind wieder Daheim.
Wohlbehalten und nahezu entspannt.
Es war ein schöner Tag – auch, wenn er anders verlaufen ist, wie wir geplant hatten.
Aber bisher waren wir immer nur samstags dort auf dem Weihnachtsmarkt; den Sonntag hatten wir immer vermieden.
Als hätten wir es gewußt.

Es war derart voll, dass wir einfach weiter fuhren.
Also SOOOOOO voll…. dass man nicht glauben kann, dass derart viele Menschen aus so vielen Autos und Reisebussen dort überhaupt hin passen.

Dabei waren wir garnicht mal sooo spät.
Der war grade mal seit 1 Stunde offen.

Weiterlesen

Gerade wabbert mir durch den Kopf

dass das doch garantiert auch wieder *Sowas* sein muß.
Sowas, das man in sich ansehen und reflektieren muß.
Mal genauer hin sehen und hin fühlen.
Es erforschen und durchleuchten.

Was ist das für ein Gefühl?
Oder mehrere?

Wo kommt es her? Warum? Und wozu?
Was will es?
Wohin will es mich führen?

Diese Zerrissenheit und Aufgeregtheit? Nervosität?

Weiterlesen

Wie still es sein kann…

wenn weder Insekten, noch blöde Weiber, noch ihre Hunde da sind.

Mahlzeit, ihr Lieben 🙂

Es ist schon fast 12.
Gestern hatte ich irgendwie keinen Zug zu schreiben
und heute waren erstmal die Handwerker hier.

Ich hätte ja nicht geglaubt, dass Fliegengitter die Wohnung um so vieles dunkler machen würden.
Dabei haben wir an unseren Doppelfenstern immer nur jeweils 1 Fensterflügel bestücken lassen.
D.h. 1 Seite vom Fenster ist ohne Gitter – daran sieht dann dann auch erst richtig den Unterschied.

Die Männer die da waren, waren sehr nett.
Schon etwas älter, gemütlich und besonnen.
Haben in Ruhe – und dennoch zügig und konzentriert – ihren Job gemacht.
Schon um 8 war es derart heiß auf unserem Balkon… schneller hätten die auch besser nicht gearbeitet. War schon so eine Tortur.

Weiterlesen

Handwerk

will gelernt sein – heißt es.

Ich hab mich getraut.
Ich war tatsächlich bei einem anderen Optiker.

Die Kritiken im Internet extrem widersprüchlich.
Die einen sind 5-Sterne-zufrieden; andere regen sich unsagbar auf.

Bislang war es für mich persönlich tatsächlich meist so, dass jene, mit den widersprüchlichsten Kritiken, für mich die Allerbesten waren.
Ganz einfach deshalb, weil es meist Menschen mit Ecken und Kanten sind.
Authentische, ehrliche, echte Menschen.

Und weil eben diese sehr oft auf Kunden/Patienten/Menschen treffen, welche eins am allermeisten hassen.
Das NEIN.
Oder auch das DAS KANN/WILL/MACHE ICH NICHT.

Und die, die hiermit nicht können, schreiben dann diese Galle kotzenden, tobenden und hundsbeschissenen Kritiken.
Weil schließlich muß die Welt ja erfahren, was für Kotzbrocken diese Dienstleister sind.
Und wie schwer und gemein sie (die Kritiker) unter diesen zu leiden hatten.

Weiterlesen

Es gibt kein 2. erstes Mal

Logisch – mein Kopf weiß das.
Und dennoch ist es ganz eigenartig, das so zu fühlen.

Ich komme grad vom Essen.
Mein 2. Abendessen hier.
So, wie vorhin auch mein 2. Zimmer hier.

Ich kam hier her, um mich selbst zu suchen.
Meinen Mut, meine (innere) Sicherheit.
Um die Fesseln der Angst locker zu machen.
Damit ich aufhören kann, mich so unendlich zu fürchten.

Weiterlesen

Was mir gestern wieder durch den Kopf ging

… war die Frage, ob es wohl irgendwo noch die Anderen gibt?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich weiß nicht, ob Euch diese Frage auch hin und wieder durch den Kopf geht.
So – oder auch anders.

Ich habe an meine Kindheit und speziell den sexuellen Mißbrauch nicht allzuviele Erinnerungen.
Das ein oder andere, das mein Onkel oder meine Tante mit mir getan haben, wenn wir alleine waren, weiß ich noch sehr gut.
Aber was es mit diesen Partys auf sich hatte; den anderen Kindern; dem „Kindertisch“ und den Erwachsenen in aufreizender Kleidung, die uns als „Kostüme“ verkauft wurden
daran erinnere ich mich nur schwer.

Ich weiß noch von diesem kleinen Jungen namens Kolja.
Immer, wenn ich irgendwo den Namen lese, frage ich mich, ob ER es sein könnte.
Aber fragen geht ja nicht – wenn er es nicht wäre, wäre es blöde.
WENN er es wäre – weiß ich doch garnicht, ob er sich noch erinnert; ob es verdrängt ist; geheilt oder ob es ihn womöglich umbringt, daran erinnert zu werden. Weiterlesen

Schön ☺️ – ein Anfang

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Weil ihr vielleicht neugierig seid, sage ich direkt:
Es war schön gestern.

So aufgeregt, ängstlich, nervös und was noch ich auch gewesen war
Und welche Gedanken ich auch gehabt haben mag, als sie auf den Parkplatz fuhren
Es war tatsächlich ein schöner Abend.

Sicher – anfangs waren wir alle 4 recht zurückhaltend.
Bißchen unsicher und keiner wußte recht, was er sagen sollte.
Eine synthetisch hergestellte Kennenlernsituation; irgendwie unnatürlich. Weiterlesen

Polaritäten

– das Leben setzt sich immer durch

 

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Wahnsinn…. 5 Tage nicht geschrieben.
Fast eine ganze Woche.
Das ist für mich persönlich schon etwas ganz Außergewöhnliches.

Ich krieg zur Zeit irgendwie die Kurve nicht.
Nicht, dass ich lethargisch wäre oder antriebsschwach. Nur irgendwie ist in mir nichts, das schreiben will.
Ruhe; Rückzug; Innen.

Kein Bock auf Außen oder auf extrovertiertes Dasein. Weiterlesen