Kriegs-Blindheit und innerer Kern

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Da hock ich nun.
Der Mann ist eben weg.
Ich weiß, ich wollt schreiben – da war so unsagbar viel in mir gewesen.
Und nun ist es weg.
Weg, wie der Mann.

Ich hätte Zeit zu schreiben.
Und nun weiß ich nicht, was.

Vorhin auf dem Balkon war es *mir* ins Gefühl gekommen – daran erinnere ich mich.
*Ich* hatte deswegen fast geweint.
Es war so riesengroß, schmerzhaft und überwältigend gewesen.
Erkenntnis.

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Jetzt merk ich es auch

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist schon Wahnsinn…
Was da zur Zeit alles passiert.
Aber vermutlich ist es wieder bloß logisch. Wie könnte es auch anders sein?!
Wenn etwas Außen passiert, passiert auch innen was – und umgekehrt.

Draußen passieren große Umbrüche – also wird das wohl auch im Innen nicht anders sein.

Bisher hatte ich ja viel eher ein positives Gefühl.
Hoffnung.
Den Glauben daran, dass (auch) viele guten Dinge im Außen werden passieren können.
Und nein, ich war nicht abgespalten, blind, ignorant oder völlig verblödet und hätte geglaubt, dass NUR und AUSSCHLIEßLICH gute Dinge passieren werden.
Und doch hatte ich mein Augenmerkt vor allem hierauf.

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In den letzten Zügen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Morgen….
Was für ein Wort 🙂
Morgen….
da fahren wir.

Gestern hingegen, da habe ich was geschafft 🙂
Gestern hatte ich Antwort bekommen vom neuen Bettenmann.
Und wir haben einen Vorort-Termin gemacht.
Gleich, nach unserer Rückkehr, am nächsten Tag, wird er kommen und uns mit unseren Betten helfen.

Chacka!!!

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Die Thera hatte gemeint

das könnten alles auch flashbacks sein.
So hätte ich das nie genannt und ich weiß nicht, ob ich das alles in die Vergangenheit verorten würde.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist so derart zum Kotzen.
Fast jeden Morgen wache ich weit vor 5 auf und habe nur noch Schmerzen.
Kopfschmerzen
Nackenschmerzen
Rückenschmerzen.
Brustschmerzen
Aaaaaahhhhhh – ich will nicht mehr!!!!
Ewig diese Schmerzen haben!!!!!

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Kann man sich wohl

von innen heraus selbst verbrennen?
Frage ich mich seit gut 2 Tagen.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist der Wahnsinn mit mir.
Ich fühle mich, als sei eine Art Bahnhofshalle in mir voller Menschen und Züge.
Und alle reden laut durcheinander.
Und in der Halle ist derartiger Durcheinander-Lärm,
dass es fast unerträglich laut ist – aber man am Ende doch kaum auch nur IRGENDWAS versteht.

Es ist erschöpfend, anstrengend und macht so unendlich müde.

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Wie lange noch?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich hab´s so satt.
Ich kann nicht mehr – ich bin leer.
Leer und übervoll zugleich.

Ständig dieses Weinen.
Ich glaub, ich hab nicht mal als Kind je so viel geweint, wie zur Zeit.
Seit 3 Tagen zittert unaufhörlich mein Körper.

Ewig dieser Streit.
Manchmal laut und mit klingenden Waffen.
Manchmal ganz leise und flüsternd.
Manchmal voll Wut – und manchmal so voll Schmerz.

Kein Tag vergeht, an dem der Mann und wir nicht streiten.
Diskutieren, ringen, uns quälen.

Grenzen abstecken.
Nein sagen.
Nicht mitspielen (wollen).
Nicht mehr können.

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Der Mann – der Feind

Monster-inside…..
Nein, das gefällt mir nicht.
Monster.

Eben hatte ich versucht, mich festzuhalten an dem Gedanken an die Monster-AG – diesen Zeichentrickfilm, in dem diese Monster in Wahrheit doch ganz niedlich, flauschig, kuschelig und süß sind.
Monster, die viel kichern und rumblödeln.

Aber hey… ich mag das ja garnicht sagen….
Wenn ich ganz ehrlich bin
so richtig vollkommen aufrichtig und ganz mutig
mir und euch nichts vormache
– dann geht es nicht anders.
Dann bin ich nunmal nicht flauschig.
Und auch nicht weich und süß.
ICH BIN DAS NICHT.

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Ich hab so Frust

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂


Es ist so traurig.

Ich lese bei euch allen so unsagbar viel Schlimmes, Schmerzhaftes, Leid und weh – und weiß so ums Verrecken keine Worte.
Lese Euch und sitze dann da – sprachlos.
Und so gerne wäre ich irgendwie hilfreich oder doch wenigstens mitfühlend.
Aber das Einzige das ich fühle sind Ohnmacht und Sprachlosigkeit. Und so ein Gefühl von „damit kenne ich mich nicht aus. Hier weiß ich nichts Hilfreiches“.
Und liken geht auch nicht – weil ein Mögen da nicht wahr wäre.
Und stumm wieder gehen geht auch nicht – weil ich will kein heimlicher Spanner sein.
Und dann sitz ich da und kann nicht mehr gehen.
Weil keine Worte da sind und schweigend verschwinden auch nicht geht.

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Blutmond

Ich weiß nicht….
Heute ist Mondfinsternis, habe ich gelesen.
Irgendeine ganz besondere; eine seltene.
Nie wieder werden WIR eine solche sehen können – heißt es in den Medien.

Nicht wir, die eben leben – erst spätere Generationen.

Ich habe keine Vorstellung, was kommen wird.
Ich habe nur eine Vorstellung, was war.

Es heißt, der Mond würde rot werden.

Rot war er doch schon oft.
Blutmond.
So heißt er, im „Rotlichtmilieu“. Weiterlesen

Sehr, sehr erstaunlich

Schon seit Tagen ist hier ein Mann in meinem Blog, der immer wieder gerne Kommentare schreibt.
Er war ganz plötzlich aufgetaucht und ich dachte mir erst nichts dabei.

Die Kommentare schienen irgendwie „ok“ – das komische Gefühl das ich ständig hatte, verstand ich nicht.
Auch, weil ich lesen konnte wie ich wollte – ich hätte jetzt „neutral“ nichts Schlimmes daran entdecken können.
Und schließlich will man ja weder unfair, unfreundlich noch irgendwie komisch sein…
Es gab ja keinen Grund.
Und außerdem bin ich ja erzogen zu Gehorsam; zu Demut; zu Duldsamkeit.
Dazu, mich selbst hinten an zu stellen.
Meine Bedürfnisse sind unwichtig – sowieso und insbesondere, wenn ich sie nicht mal erklären kann.
Wenn ich keinen „Beweis“ habe, dass ich Recht habe; Rechte hätte. Weiterlesen