Wenn man irgendwie *so ein Gesicht macht*

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Schon den ganzen Morgen hab ich so das Gefühl, dass dieses Gesicht, das ich habe, überhaupt nicht meins ist.

Da ist irgendwie so eine „Verziehung“ drin.
Eine Spannung links die Wange runter und an den Mundwinkeln.
Irgendwie was Abfälliges, Höhnisches, Ironisches.
Und hm… vielleicht sollte ich mal in mir herum fühlen, was ich eigentlich grad fühle?!

Jedenfalls fühlt es sich fremd an – nicht ICH.

Und es ist sehr eigenartig, wenn der Körper sich anfühlt, als tue er nicht, was man will.
Und man kann rein garnichts daran ändern und nix anders machen.
Nur „zusehen und aushalten“.

Weiterlesen

Vorhin Sport

Bevor ich hin fuhr, ging es mir nicht so doll.
Noch immer diese komischen Befindlichkeiten im Schritt
Herzrasen
ein Gefühl, massiv gewürgt zu werden
und der gesamte Körper vibrierte und bebte vor sich hin.
Ich fühlte mich insgesamt eher schwächlich

und hoffte, es wäre wie bisher immer.
Dass sie sehr empathisch ist, achtsam und umsichtig und wir schon einen Weg fänden, sportlich zu sein – und dennoch vielleicht in Rücksicht auf all mein Innen.

Weiterlesen

# Monatsbeitrag Mai: Helfernetz

(Achtung: nachbearbeitet. Ich hab die Hälfte vergessen).

Helfernetz….
Was ein grausames, schlimmes, triggerndes, re-traumatisierendes, ekelhaftes Thema.
Ich wollte nicht mitmachen; mich weigern.
Es kotzt mich an.

Ich habe keins.

Was soll ich schreiben?
Es bleibt nur, über das Versagen zu schreiben.
Das Verweigern; das Nichtzuhören; das Nichtsehen; das Nichthelfen; das Nichtbegreifen; das Abwerten; das Schmälern; das Verniedlichen; das Deligieren;
den Schmerz.
die Einsamkeit
die Ohnmacht.

Weiterlesen

Wie verwirrend

Mahlzeit, ihr Lieben 🙂

Ich bin schon wieder spät dran – aber ich hatte heute wieder einiges zu tun.
Blöd nur, dass man immer eigentlich rein garnichts davon sehen kann…

Ich hatte heute wieder Post.
Wieder „rund um Mißbrauch“ – aber wieder was anderes.

Es ist Wahnsinn, den Überblick zu behalten über all die Dinge, die man beantragen kann – und wie sie sich dann doch wieder teilen in verschiedene Bereiche. Weiterlesen

Bestandsaufnahme

Irgendwie habe ich das Gefühl, ich habe gestern fast zu offen über meine Gefühle geschrieben.
Zu offen, über die Themen, die meinen Mann und mich belasten.
Zu offen, über meine Gefühle in jenem Moment, da ich sie hatte.

Aber ich will offen schreiben.
Ich will ehrlich sein.
Ich will hier rauslassen, was mich platzen macht.

Ich will jedoch nicht, dass man mich mißversteht.
Ich will nicht, dass man meinen Mann in einem falschen Licht sieht.
Denn mein Mann ist das Beste, das mir in meinem gesamten Leben je passiert ist.
Und er geht für mich und mit mir durch die absolute Hölle.
Er läßt meine Hand nicht los, wenn es dunkel wird und er begleitet mich, wohin ich gehen muß.

Mein Mann tut dies alleine.
Er tut dies, weil er mich liebt.
Er hat niemanden, mit dem er reden kann und niemanden, der ihm Kraft gibt.
Er muß diese aus sich selbst schöpfen.
Und er tut dies, so gut er kann. Weiterlesen

Überstimmuliert…. überreizt

„Wahnsinn“ scheint das Wort dieser Zeit zu sein.
Wahnsinn, für meinen Mann, für mich – und offensichtlich auch für sehr viele andere Menschen.
Keine Ahnung, was da wieder in den Sternen steht.

Im Monatshoroskop unseres Ortsblättchens hatte ich letztens nur den Anfang überflogen – und da hatte es gehießen, dass der April wohl sehr voll; sehr ereignisreich; sehr umkrempelnd wird.
Und so scheint es fast.

Schon letzte Woche hatte ich irgendwie wieder Frust auf diesen Mißbrauchsverein, an dem ich mich ja seit Dezember versucht hatte.
Im Dezember 1 Termin; Januar 1 Termin und stets hatte sie nur gesagt, dass sie hiervon keine Ahnung habe und mir mit jenem auch nicht helfen könnte.
Dafür hatte sie mir „geduldig und mitfühlend“ zugehört; immer wieder signalisiert, wie sehr sie mich bedauere und wie unsagbar stark ich sein müsse – und ansonsten NICHTS getan. Weiterlesen

Komische Tage….

Ich finds im Moment unsagbar schwer, „normal“ zu bleiben; gefaßt; vernünftig; … „kontrolliert“.

Weiß nicht wirklich, was ich schreiben soll; bin viel zu „zerfranst“.
Es geht mir irgendwie „komisch“.
Ich beobachte mich.
Suche
Googel nach irgendwelchen Symptomen.
Und will und kann grad nicht mit diesem „das ist nur psychisch“ umgehen.
Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, nicht ernst genommen zu werden.
Nicht „genug untersucht“.
Nicht „richtig zugehört“.

Und überall meine ich, „da könnte was sein“. Weiterlesen

Gott, Vertrauen, Geduld…. – eine Aufgabe

Da sitz ich nun wieder und bin nachdenklich.
Einige Zeit lang hatte ich den blog von Melanie abonniert und regelmäßig gelesen.
Vor einer Weile dann – sorry – ertrug ich es nicht mehr, weil ich persönlich so garnichts mit der Bibel anfangen kann und habe das Abo aufgegeben.

Heute Morgen nun hatte sie sich auf meinem blog gemeldet – ich wußte garnicht, dass sie mich liest – und mir Denkanstöße gegeben.

Auch hänge ich immer wieder an dem Satz aus meinem Traum vom 28.01.16.
„Mir steht im Weg, was Gott voraus eilt – ich selbst“

Es ist schwer im Moment.
Vor 2 Tagen ließ die Frau von der Mißbrauchshilfe unseren heutigen Termin erneut absagen – dieses Mal wg. Krankheit.
So hatten wir jetzt seit Mitte Dezember 3 abgesagte Termine (2 von ihr; 1 von mir) und uns seitdem nicht mehr gesehen. Weiterlesen

Traurig

Gestern hätte ich ansich wieder einen Termin gehabt, bei der Mißbrauchs-Hilfsberatung.

Sie ließ mir absagen über eine Kollegin – sie mußte zur Polizei.
Eine Aussage machen.

Natürlich weiß ich nicht, ob SIE eine Aussage machen sollte – oder ob sie ein Opfer begleitete.
Aber es galt, eine Anzeige zu machen.
Das heißt, es gab ein Opfer. Wieder eine Frau, die mißbraucht wurde.
Wieder ein Mensch, dessen Leben aus den Fugen geriet. Weiterlesen

Was ist Hilfe?

Gestern hatte ich wieder einen Termin mit der Dame vom Mißbrauchs-Hilfsverein.
Mein Mann war nun bereits zum 2. Mal mit dabei.

Er kann sie nicht ausstehen.
Er sagt, sie kotzt ihn an mit ihrem Soz-Päd.-Getue.
Immer freundlich säuselnd mit sanfter Stimme viel heiße Luft produzieren und am Ende rein garnichts tun.
Er meint, Soz.-Päds. verdienen ihr Geld mit Nichts.
Nur reden – solange, bis der andere glaubt, dass sehr viel getan wurde. Und unterm Strich GARNICHTS tun.

Er darf das sagen. Es ist seine Meinung.
Seine Meinung, welche er sich gebildet hat durch nicht-hilfebedürftige Zusammenarbeit im Beruf mit Soz.-Päds. Weiterlesen