Augenwischerei

Guten Morgen, ihr Lieben

ich putze grad.
Endlich.
Wäsche läuft, alles ist hoch gestellt, Bad halb geputzt und abgespült ist auch schon. Füße hab ich auch schon gemacht.
Bloß noch Bad fertig putzen, abstauben, saugen, wischen und alles wieder runter stellen.
Getränke bestellen und duschen, frühstücken, fertig machen, Zigaretten drehen und zur Osteopathie.

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2-geteilte Welt

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist doch immer wieder Wahnsinn, zu realisieren, wie Gestern und Morgen mit Heute verschmelzen und irgendwie EINS ergeben.
So, wie Tag und Nacht ebenfalls EINS ergeben.
Gemeinschaft und Einsamkeit.


Diese beiden Seiten von ein und derselben Münze.
Alles gehört irgendwie zusammen.
Das Eine kann nicht existieren, ohne das Andere.
Und es kann kein Glück geben; keine Zufriedenheit – wenn es kein Leid und keine Qual gibt.

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Was ein Wahnsinn….

Ich hänge voll fest im Gestern.
Diese Konditionierung auf Sex.
Ständiges, vollumfängliches und unwiderstreitbares zur Verfügung stehen für jeden, der will.

Wie unglaublich viele Menschen haben weg gesehen….

Frauen, die von mir angewidert waren.
Sich bedroht fühlten, kopfschüttelnd, angeekelt, verständnislos.
Männer, die das alles so super klasse fanden.
Endlich mal eine Frau, die sich NIMMT, was sie will.

Bereitwillig und erwartungsfroh standen sie da und hofften, ich würde IHRE Hose öffnen.

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Die Kümmerer

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Komisch irgendwie…
Ich hab gestern meinem Mann meinen letzten Text vorgelesen und er guckte irgendwann sehr betroffen.
Gerade so, als fühle er sich persönlich irgendwie gemeint.

Als wir dann darüber sprachen, erzählte er von seinem früheren Chef.
Der das auch immer sagte.
Mein Mann sollte sich kümmern.
Und wenn er hin und wieder eigentlich garkeinen Bock hatte
oder wenn er ansich genug anderes zu tun gehabt hätte
wenn er diese Aufgabe vielleicht mal gern verschoben oder zu jemand anderem abgegeben hätte
dann hatte sein Chef ihm gesagt
EINER MUß SICH KÜMMERN!!!!!

Wenn Du dich nicht kümmerst, tut es keiner.
DU bist hier der Kümmerer.

Es hatte ihn damals oft genervt.
Aber heute denkt er, der Chef hatte Recht. Weiterlesen

Sich kümmern um

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Vier Uhr siebenundvierzig.
Seit 3.40 Uhr bin ich wach.

Eben beim Rauchen fiel mir wieder ein, dass ich am Thema „Kümmern“ dran bin.

Schon einmal hatte ich vom sich-kümmern geschrieben.
Ah – eben sehe ich, dass das noch garnicht so lange her ist.
Ich werde es jetzt aber nicht nochmal lesen, damit ich hier nicht abkomme.

Mir fiel der Krieg wieder ein.

Vor ein paar Tagen kam mir in den Kopf, dass ich noch nichtmal weiß, wann diese Kriege eigentlich gewesen waren.
Dass ich zwar von meiner Oma viele Geschichten darüber gehört hatte – oh… ich fange wieder an, Luft zu schlucken – und ich aufgrund ihrer Kriegserlebnisse von ihr zu jedwelchem „Sparen“ gezwungen worden war.
Aber viel mehr weiß ich nicht.
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Ausschütten

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Wahnsinn, wie schnell sich während der Heilung die Dinge ändern können.
Wahnsinn, wie schnell man merkt, wie nah sich Gut und Böse sind.
Schön und nicht schön
Leicht und schwer.

Paßt auf Euch auf bei diesem Text – er wird nicht leicht werden.

Ich hatte für mich immer ein klares Bild im Kopf, wie Heilung funktioniert.
Eben suchte ich per google nach irgendeinem Text über diesen Versuch – aber ihr glaubt ja garnicht, wie unsagbar viele Versuche es mit rotem und blauem Wasser gibt. Schon für Kinder im Kindergarten.
So versuche ich es, selbst zu erklären.

Es half mir immer, Geduld mit mir selbst und meinem Weg zu haben.
Verständnis und (Selbst-)Liebe. Weiterlesen

Gestern war noch grausam

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂
Ich weiß nicht, wohin dieser Beitrag führen wird – in jedem Fall aber in Ehrlichkeit und Erinnerungen von Gewalt.
Paßt auf Euch auf.

Mein Mann und ich warteten gestern auf meine Tochter.
Sie meldete sich gegen 12, dass sie bald dort seien, wohin sie wollten – irgendwas in meiner Nähe.
Wir waren sehr überrascht – wie? die sind noch garnicht da???
Dann wird es wohl später werden mit Kaffee und Kuchen.
Und so war es dann auch. Weiterlesen

Es tut gut, alleine zu sein

So sehr ich meinen Mann liebe und unsere Gespräche – so sehr merke ich aber auch, dass es gut tut, bei mir selbst zu sein.
Nur ICH.
Was ICH will.
Was ICH bin.
Was ICH denke, fühle, vermute und ahne.
ICH alleine in mir drin mit mir selbst.

Letzte Woche sagte sogar mein Mann, dass er glaubt, dass zwischen seinem „krank“ und seinem „Urlaub“ die Zeit dazwischen zu kurz gewesen war.
Ich hätte keine Zeit gehabt, um mich zu erholen.
Um mich selbst einzuholen; mich zu finden und einzusammeln.

Er merkt es immer wieder – ich bin ein Mensch, der beides braucht.
Das Alleinesein mit meinem Selbst
UND
das Reflektieren mit ihm und anderen. Weiterlesen

War früher alles besser?

Seit gestern bin ich ein wenig wehmütig.

Seit ich mir Gedanken darüber machte, wie weit es eigentlich gekommen ist mit uns Menschen…

Es ist doch wirklich haarsträubend, dass Huren tatsächlich dem Staat erklären, dass ihre Liebe für Senioren, Behinderte und andere Einsame derart wichtig sei, dass der Staat nun bitte dafür sorgen soll, dass ALLE ihre Liebe bekommen könnten.
Und der Staat nun also bitte Herz beweisen soll und diesen armen Menschen die Huren, bzw. deren Liebe BEZAHLT.

Weil es ja diese Liebe sei, welche dem Staat letzten Endes ganz viel Geld spart.
Weil ja schließlich diese Liebe so viele Arztkosten spart.
Und auch all diese Schwerverbrecher…. – wenn man ihnen all diese Liebe bezahlen würde, dann könnte deren Gewaltpotenzial erst garnicht so hoch steigen und sie würden viel weniger Verbrechen begehen.
Schließlich ist es ja auch ausschließlich die Liebe der Huren, die all diese ganz doll vielen Vergewaltiger davon abhält, „normale Frauen“ zu vergewaltigen. Weiterlesen

Wie viel muß man tragen (können)?

Ja, ich geh mir selbst auf den Geist.
Ja, ich wünschte, es wäre anders.
Ja, irgendwie war mein Leben scheinbar einfacher gewesen.

Einfacher, als ich noch nicht fühlen konnte.
Einfacher, als ich nicht so viel erinnern konnte.
Einfacher, als ich mich schlicht eingefügt hatte….
Eingefügt, in diese Rolle, die man mir offensichtlich zugeordnet hatte.

Willenlos
Unterwürfig
Andienend
Gefällig
Übersexualisiert
Ständig geil und willig
Permanent zur Verfügung
Nichts erwartend
Nichts wollend
Und alles vergessend und verdrängend, das Gewalt, Gefühl und Leid war.
Nicht fühlend. Weiterlesen