Nee, ich lauf nich weg

Des hört ned auf.
Innendrin ham die was dagegen. Die wolln nich, dass ich zur Thera geh.

Nich SO.

Die sagn, dass ich nich gemein zu der sein darf.
Dass ich lieb sein muß.
Dass ich freundklich sein muß.
Dass ich weichgespült sein soll.
Aber des BIN ICH NED.
Un des WILL ICH NED.

Wenn die Thera MICH kennenlernn will – dann LERNT DIE MICH KENNEN!!!!

Aber des wird ihr nich gefalln.

Un die andren wolln mich deswegen nich hin lassn.

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Ich staune doch immer wieder

was man durch Blogs anderer Menschen alles in sich selbst reflektieren kann.
Und das obwohl – oder weil? – manchmal die Gefühle anderer doch eigentlich ganz anders sind, als die eigenen.
Zumindest scheint es so.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Heute muß ich aufpassen und auf die Uhr sehen.
Ich muß in gut 2 Stunden beim Arzt sein.

Ich schlafe so lang.
Viel länger als bisher und sogar durch.
Das Mehrwasser im Bett sorgt tatsächlich für besseren und vor allem schmerzfreieren Schlaf.
Er ist zwar nicht völlig und gänzlich weg – das hätte ich auch nicht erwartet – aber er ist um vieles besser geworden.

Ich bin sehr dankbar.

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Es ist schon komisch

wie sich immer wieder Dinge verändern.
Und doch auch immer wieder gleichen.
Und wie man immer wieder verschiedene Innens fühlt.
Mit ihren verschiedenen – oft gar gegensätzlichen – Bedürfnissen und Wünschen.
Und auch, wie man oft die alten Wunden merkt – und wie sie sich noch im Heute auswirken.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Wenn ich hier immer Links setze, zum selben Tag im Vorjahr, dann muß ich oft feststellen, dass ich tatsächlich vor exakt 1 Jahr – manchmal auch 1-3 Tage früher oder später – fast exakt das selbe Thema hatte, wie heute.

Oft sind sie sich sehr ähnlich noch.
Und manchmal merkt man auch die Veränderung und Entwicklung darin.

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Sterben, um zu leben?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Gestern hatte ich keine Zeit zum schreiben – und irgendwie dann später auch keinen Anfang mehr.
Ich war erst um 6 aufgewacht. Bis ist „soweit“ gewesen wäre, war es schon halb 8 und mein Mann kam dann eh gleich aus dem Bett.

Wir hatten Termine – er wieder beim Arzt; ich bei der Thera und dem Friseur.
Dann noch Obstmann und Supermarkt.
Auf dem Weg dort hin, fuhren wir am Auto vorbei 🙂
Es steht immernoch dort 🙂

Ich hatte geplant, der Thera von der Woche zu erzählen – wie ich das meist so plane.
Es ist gut, das Heute zu therapieren – weil Themen im Heute oftmals den Weg weisen ins Gestern.
Weil man im Heute meist findet, was aus Gestern quält.
Und es schwer fällt oft, im Gestern zu suchen, ohne das Heute.

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Wie lange noch?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich hab´s so satt.
Ich kann nicht mehr – ich bin leer.
Leer und übervoll zugleich.

Ständig dieses Weinen.
Ich glaub, ich hab nicht mal als Kind je so viel geweint, wie zur Zeit.
Seit 3 Tagen zittert unaufhörlich mein Körper.

Ewig dieser Streit.
Manchmal laut und mit klingenden Waffen.
Manchmal ganz leise und flüsternd.
Manchmal voll Wut – und manchmal so voll Schmerz.

Kein Tag vergeht, an dem der Mann und wir nicht streiten.
Diskutieren, ringen, uns quälen.

Grenzen abstecken.
Nein sagen.
Nicht mitspielen (wollen).
Nicht mehr können.

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So krass

Der Mann ist inzwischen aufgestanden.
Saß hier still und hatte gewartet, bis fertig geschrieben war.
Fragte, was los wäre.

Und ich sagte ihm, wie sehr mich dieser Kalender von gestern erschütterte.

Er sagte, dass es wohl auch daran liegt, dass ich es nun FÜHLEN kann.
Dass ich früher immer nur WUSSTE.
DACHTE.
Aber eben nie FÜHLTE.

Ich sagte ihm, dass ich nicht weiß, ob ich mich vor mir selbst ekle.
Mich selbst abscheulich, widerwärtig und gräßlich finde.
Finden SOLL.

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Die Türe

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Die ganzen letzten Tage lese ich bei so vielen von Euch über die schlimmsten Kämpfe.
Egal, wo ich hinsehe, tun sich Abgründe auf voller Qual.
Gestern – oder war es vorgestern? – las ich einen Namen, der in mir Erinnerungen öffnete.

„Ja, so hatten sie mich auch genannt“….
Meine Oma zumindest.
Immer in Bezug auf „Leistung“.

Schon die gesamte Woche über – oder, verflixt, wann war es eigentlich? – jedenfalls seit dem Moment, als ich meinem Mann von dem Tantra Studio erzählt hatte
Seit mein Mann diese, meine Idee so gut fand
Seit mein Mann sagte, er möge diese Erfahrung alleine machen; ohne mich – schon zusammen (hingehen), aber jeder in einem eigenen Raum
Ohne den anderen
Jeder (s)eine Erfahrung machen dürfe, ohne sich dabei um den anderen kümmern oder sorgen zu brauchen Weiterlesen

Killerwut – Begegnung mit der tiefsten und dunkelsten Tiefe

Ich schreibe an meinen lieben Ehemann.
Ich wünschte, er legt es sich unter´s Kopfkissen
Ließe es sich auf den Oberschenkel tättoowieren
Hinge es sich an die Wand
Rede es sich auf ein endloses Tonband, das er immerzu hört und auswendig kann.
Auch im Schlaf, in der Not und in all seinen Gefühlszuständen.
Automatisch, deutlich und klar.

Und ich wünschte, er trüge es in seinem Herz.
In seiner Seele.
Immer zugriffsbereit, versteh- und sichtbar.

Verstehen – in seinem Denken, Fühlen und gesamten Sein. Weiterlesen

Suche

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Schwierig irgendwie….
Kopf, Seele, Fühlen, Denken, Glauben, Wissen….
Erfahrung, Gewißheit, Sicherheit, Angst
So viel von allem; so viel gegensätzliches.
Soll, will, muß oder brauche ich mich entscheiden?
Wie finde ich ein Gleichgewicht?
Wie finde ich mein Selbst?
Wer und wie bin ich?

Wie viel wovon in mir ist wichtig?
Was ist bedeutungslos – und TUT nur wichtig?
Wie unterscheide ich mein Selbst vom Fremden und wie WERDE ich ich?
BIN ich? Weiterlesen