Kein Schreibbedürfnis

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Irgendwie ist Ruhe hier.
Keiner hat groß Lust, sich mitzuteilen.
Irgendwie ist es auch so verdammt schwer, *sich* im Moment zu fühlen.
Weil irgendwie fühlt sich grad zu viel.
Zu viel durcheinander.

Es ist derzeit irgendwie wie Suppe.
Alles in einem Topf, völlig zermust und ergo kaum erkennbar.
Kleine Brocken schwimmen herum, wo keiner weiß, was es sein soll.

Was soll ich schreiben?
Immer das Selbe?

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Ich bin so durch

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ist das eine Zeit….

Ich hatte eine recht grausige Nacht. Konnte erst gefühlte Ewigkeiten nicht einschlafen; drehte mich unaufhörlich quer durch´s Bett.
Bis ich irgendwann die Schnautze voll hatte, nochmal auf´s Clo ging und das Fenster kippte.
Dann war ich wohl endlich soweit gewesen….

Ich erinnere mich kaum an die Träume.
Ich weiß, es kamen Kinder drin vor.
Kinder, die egal, wo sie entlang liefen, so eine Art Lego-Schienen legen sollten.
Zugschienen, die man wie Puzzleteile in das vorherige Teil legen kann; leicht und aus Kunststoff – aber groß genug, dass ein Zug darauf fahren kann, in dessen Waggons Kinder sitzen können.

So, als bauen sie unaufhörlich ihr eigenes Transportnetz.
Damit sie leichter erreichen – was auch immer und wohin sie wollen.

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Verborgenes

Es scheint, ich schreibe heute ausschließlich, um mich auszuleeren.

Ich habe nochmal versucht zu lesen, was ich heute schrieb – ich verstehe es nicht (mehr).
Und dabei war es so dringend gewesen.

Das Einzige, das ich für mich wohl akzeptieren und kurzfassen mag ist,
dass
echtes (Da-)Sein Liebe ist.
Und alles, das NICHT Liebe ist, zwangsläufig mutiert, verdrängt oder mißverstanden ist.

Das Ziel von Entwicklung sollte also schlicht die Liebe sein.
Nichts weiter.

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Poah! Leute!

Was ist DAS denn?????

Da wird hier noch kurz ein Kommentar beantwortet.

Ich steh auf und geh rauchen – und steh da cool auf dem Balkon.
Die Mundwinkel leicht spöttisch verzogen.
Die Füße derart am Boden festgepappt, als würden sie bestimmt 5cm tief hinein dringen, so stabil und stark.
Kein Zweifel, dass ich gerade steh.
Welt!!! Du kannst kommen!!!! Hier bin ich!!!!

Die Kippe cool zwischen den Fingern.
Lässiger Rundumblick durch die Nachbarschaft.

Und ich steh da und denk:
Wer bin ich????

Gott, ist das anstrengend, wenn man ständig auf der Suche ist nach sich selbst.
Salve

Gewusel von zu viel?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Gestern hatte ich irgendwie keine Lust zu schreiben und ich wußte nicht was.
Irgendwie ist wieder zu viel in mir.
Aber so derart durcheinander. Von allem ein bißchen.
Ganz schnell da und genauso schnell wieder weg.
Alles wie kleine Geister die spielen…
Kurz hinterm Schrank vor gucken; „Huhu“ rufen – und wenn Du hin gehst, um es anzusehen, ist es längst wieder weg.
Woanders.

Ich kann nichts wirklich greifen.
Nichts bleibt.
Ist irgendwie *fest*. Weiterlesen

Einfach SEIN

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Da sitz ich eben auf dem Balkon und fühle Traurigkeit.
Warum kann man nicht einfach sein?
Einfach irgendwo sein, irgendwas?!

So ganz ohne Bedürfnisse, ohne Pflichten, ohne Müssen oder Sollen – und ohne Brauchen?

Ohne Wohnung, Kleidung, Hunger oder WC?

Irgendwie wie Geist?
Irgendwo im Wald herumschweben und sich keine Sorgen und Gedanken machen, woher man wohl Essen bekommt?
Ein Schlaflager?
Eine Toilette – oder ähnliches? Weiterlesen

Hab eben doch noch mal geschlafen

Vorhin gingen tatsächlich die Schmerzen langsam weniger.
Ich knuffelte mit meinem Kuschelbär auf dem Sofa und wir guckten NDR über Seereisen.
Und der Bär hat geholfen – das war wirklich ein ganz doller Tip.
Danke dafür 🙂

Ich hab mich dann noch ein bißchen ins Bett gelegt, weil ich auf dem Sofa fast eingeschlafen wäre.
Und ich erwachte wieder mit einem komischen Fetzen Traum.

Ich war in der Metro einkaufen – seit wann habe ich dort einen Ausweis?
Im Eingangsbereich war es wie ein dunkler Hausflur.
Innendrin gab es ständig Türen zu neuen Bereichen. Türen wie in Häusern aus dunklem Holz. Weiterlesen

Kochendes Fühlen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich weiß auch nicht – immer wieder habe ich das Gefühl, als sei der Sommer; die Hitze immer wieder und wieder das allerbeste Mittel, um eine Beziehung zu prüfen.
Egal, welcher Art sie ist.
Auch jene zu sich selbst.

In der Hitze ist man erschöpft
kraftlos
ausgelaugt
leergeschwitzt

Irgendwie bringt sie dich an deine Grenzen.
Je länger sie andauert, desto „reifer“ wirst Du Weiterlesen

Wie gerne hätte, wäre, täte ich

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Vorhin in einem Kommentar hatte mir Ankordanz ein Buch von Andreas Altmann empfohlen.
Ich habe gegoogelt und mich quer durch die Leseprobe hm…. geflogen? Gehüpft?

Sie fasziniert mich und stößt mich gleichzeitig ab.
Sie ruft mich und tut gleichzeitig weh.
Ich finde sie absolut genial und gleichzeitig so grausam schmerzhaft.

Warum kann er das?
Warum lesen die Menschen solche Grausamkeiten?
Warum darf er das in die Welt schreien – und wird hierfür sogar ausgezeichnet?
Und ich NICHT?!

Etwas in mir weint und ist verletzt.
Ungesehen, ungewollt und unnötig – wie immer. Weiterlesen

Wofür soll ich mich entscheiden….

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich weiß wieder keine Überschrift.
Und bevor ich hier ewig sitze und überlege….

Es war gestern (fast) wie erwartet.
Mein Pensum habe ich geschafft… irgendwie – und sogar noch mehr.
Die Therapiestunde hat selbstverständlich NICHT gereicht – und so hatte ich gestern Zuhause noch ganz vieles zu denken – und doch nicht zu verstehen.

Wenn ich bedenke, dass ich gestern früh schon fertig war, als ich aufwachte…
Um 9 fuhr ich weg – damit ich um 11 dann pünktlich bei der Thera wäre.
Ich ging zum Bauernhof.
Danch zu einem „günstigen Einkaufsladen“, wo ich Wasser und Feuchttücher holte.
Dann wollte ich zum Steuerberater – blieb auf dem Weg dorthin dann aber erstmal in einem Schuhladen hängen. Weiterlesen