Ich hatte sooo recht; sowas von recht

Guten Morgen, ihrs 🙂

What a fuck.
Im Moment is echt schlimm.
Wirklich schlimm.
Alles durcheinander.

Was hab *ich* zu Anfang von Corona gesagt?
„Corona wirft die Menschen auf sich SELBST.“

Und klar… *ich* hab was von Chance gefaselt und von der Möglichkeit zur Veränderung.
Und falsch ist das wohl nicht.

Aber es ist SCHWER.
Und HART.
Und verdammt, ich hab sowas von die Fresse voll!!!!
Ich will, dass Corona aufhört!!!!
Ich will, dass es aufhört, mich auf uns zu werfen!!!!!
Ich will nicht mehr geworfen werden!!!!!
Es tut weh!!!!

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Licht und Schatten

Guten Morgen, ihr Lieben

Gestern war ein wahnsinnig intensiver Tag.
Gestern war ein Tag, an dem der Mann und ichwir uns noch mehr und mehr einander genähert haben.
Gestern haben wir geredet, wie wohl nie zuvor.
Und uns geöffnet, wie noch nie zuvor.

Vorhin dachte ich beim Rauchen, dass ich vermutlich meist, wenn ich hier vom Mann erzähle, in Wahrheit von mir erzähle.
Und oft, wenn ich von mir erzähle, erzähle ich vom Mann.

Wir wachsen und heilen gemeinsam.
Und alles, das im Einen heilt,
heilt auch im Anderen.
Wir heilen aneinander.
Und miteinander.

Und das Vertrauen, das in uns zueinander wächst,
läßt uns mutiger und ehrlicher werden.
Öffnet immer tiefere Tore.
Tiefere Tore, immer näher an der Hölle.

Und läßt die Teufel sichtbar werden.
Die wir zu unseren Freunden machen.

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Gewalt? – oder der Weg heraus?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich hab schon wieder gestern nicht geschrieben.
Aber klar – wann auch.

Gestern… ich hab sie getroffen ❤

Irgendwie kommt es mir so unwirklich vor.
So „das kann alles doch garnicht wahr sein“.
Ich hab Angst.
Angst, irgendwann wieder aufzuwachen und kapieren zu müssen, dass sie mich schon wieder verarscht und belogen hat.
Angst, dass das alles überhaupt nicht echt und ehrlich sein kann.

Und doch ist es so schön.

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Es ist schon komisch

wie sich immer wieder Dinge verändern.
Und doch auch immer wieder gleichen.
Und wie man immer wieder verschiedene Innens fühlt.
Mit ihren verschiedenen – oft gar gegensätzlichen – Bedürfnissen und Wünschen.
Und auch, wie man oft die alten Wunden merkt – und wie sie sich noch im Heute auswirken.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Wenn ich hier immer Links setze, zum selben Tag im Vorjahr, dann muß ich oft feststellen, dass ich tatsächlich vor exakt 1 Jahr – manchmal auch 1-3 Tage früher oder später – fast exakt das selbe Thema hatte, wie heute.

Oft sind sie sich sehr ähnlich noch.
Und manchmal merkt man auch die Veränderung und Entwicklung darin.

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Wie die Tiere

… das war das, was mir eben auf dem Balkon durch den Kopf ging.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

– ich hab früher gelebt, wie Tiere leben.
Ich war beim Thema Sexualität in meinen Gedanken.
Und wie das war, mit meiner Tochter.

Aber ursprünglich war ich bei meiner Mama gewesen und bei gestern.

Gestern, in der Therapie, hatte ich meiner Thera 2 Texte von hier vorgelesen.
Wehmut
und
Du nerfst

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Diese Wehmut

läßt mich nicht los.
Kinderweh
Tochterweh
Heutenochweh
Traumaweh
Erkenntnisweh

Immer, wenn ich versuche, mit meiner Thera über meine Mama zu reden
weiß ich schon im Vorraus
was sie antwortet.

Ich hab inzwischen begriffen,
dass wohl auch meine Thera ein Mama-Thema haben muß
und dass sie nicht neutral sein KANN.

Vielleicht ist es aber auch ganz anders
und sie hat sich einfach ENTSCHIEDEN
grundsätzlich und prinzipiell
IMMER
PRO Patient zu sein.

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Schon auffallend….

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Auffallend….
Ja, ich glaube, das trifft es.

Auffallend ist, dass es mir im Moment oft sehr schwer fällt, manche Blogs zu lesen.
Dass ich irgendwo tief in mir das Bedürfnis habe, mich zu schützen.
Dass ich Blogs manchmal erst folge – und dann merke, dass ich es garnicht kann.

Irgendwas verändert sich.

Auffallend auch,
dass nun auch mein Mann anfängt, diese Angst in sich zu fühlen
zu wütend zu sein
zu bitter
zu anstrengend
zu hasserfüllt
– wenn er denn zuließe, es heraus zu lassen.

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Wie nah immer hell und dunkel nebeneinander liegen

… finde ich doch auffällig und faszinierend.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eben denke ich dran, dass mein Mann und ich gestern überlegt hatten, unbedingt doch mal eine LEISE Tastatur kaufen zu müssen.
Eine dieser neuen, flachen Tastaturen mit so niedrigen Knöpfen.
Die nicht ewig so rumklappert und auch für die Hände bequemer ist.

Ich hatte auch schon darüber nachgedacht, mir ein 2. Word zu kaufen.
Ich wollte mir meins mal auf´s Laptop spielen – da hab ich bemerkt, dass das nur auf EINEN PC darf.
Und es ist ja schon hier drauf, auf dem großen Computer.

Aber wenn ich doch immer wieder daran denke und nie damit aufhören kann, mir vorzustellen, Bücher zu schreiben
und ich derletzt so überlegte, ob ich nicht besser auf dem Laptop damit anfange, statt hier
weil ich auf dem Laptop sonst NICHTS habe und damit auch in Ruhe in meinem Zimmer hocken könnte
oder mal am Deich im Norden

Eine kleine Maus für das Laptop wollten wir auch mal kaufen.
Weil der Mann so große Probleme mit dem Touchpad hat.

go on

Der letzte Beitrag gestern

machte mir ein schlechtes Gewissen.
Und doch wollte und mußte ich ihn genau SO schreiben.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Mein Beitrag über HaPe´s Film klingt fast ein bißchen wie Hohn.
(Fast) ein bißchen respektlos, gemein oder ins Lächerliche ziehend.
Das ist jedoch das Letzte, was ich damit beabsichtigen wollte oder würde.

Das Heilwerdenwollen von schwerstem Trauma, tiefster Verletzung und jahre-; jahrzehnterlanger Gewalt ist ganz gewiß nicht EINFACH MAL her zu zaubern.

Das ist kein leichtes Spielchen oder irgendein Hokospokus.
Und man braucht auch nicht bloß ein bißchen drüber weg zu lachen und die Dinge schön zu reden.

Es ist viele, viele Jahre lang so verdammt harte und schmerzhafte Arbeit.
Und ja, ich weiß das.
Und trotzdem war es mir ein Bedürfnis, diesen Text genau SO zu schreiben.

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Reinigung?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Sorry, ich glaub, das wird ein bißchen eklig.
Aber schon gestern beim Zähneputzen dachte ich an meine Thera.

Wie oft schon hatte sie mir erzählt, dass laut Irgendwem Trauma und Schleim zusammen gehören.
Wer anfängt aufzuarbeiten, schleimt.

Schleim…. – ich rede von transparentem, klaren, ansich völlig gesund aussehender Flüssigkeit, die allerdings sehr zäh, klebrig und Fäden ziehend unaufhörlich aus dem Mund kommt.
Die im Hals hängt und sich mühsam hinten den Rachen hinunter gleiten läßt.
Die sich beim Zähneputzen immer nicht ausspucken lassen will.

Offensichtlich hängt sie auch beim Aufwachen in den Augen, dass man ständig blinzelt und doch nur verschwommen sieht.
Und in der Nase macht sie Popel und Feuchtglitsch.

Immer wieder habe ich so Phasen, wo es auffallend stark ist.
Man weiß überhaupt nicht, wohin mit all dem Schleim.

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