Wenn man irgendwie *so ein Gesicht macht*

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Schon den ganzen Morgen hab ich so das Gefühl, dass dieses Gesicht, das ich habe, überhaupt nicht meins ist.

Da ist irgendwie so eine „Verziehung“ drin.
Eine Spannung links die Wange runter und an den Mundwinkeln.
Irgendwie was Abfälliges, Höhnisches, Ironisches.
Und hm… vielleicht sollte ich mal in mir herum fühlen, was ich eigentlich grad fühle?!

Jedenfalls fühlt es sich fremd an – nicht ICH.

Und es ist sehr eigenartig, wenn der Körper sich anfühlt, als tue er nicht, was man will.
Und man kann rein garnichts daran ändern und nix anders machen.
Nur „zusehen und aushalten“.

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Vorhin Sport

Bevor ich hin fuhr, ging es mir nicht so doll.
Noch immer diese komischen Befindlichkeiten im Schritt
Herzrasen
ein Gefühl, massiv gewürgt zu werden
und der gesamte Körper vibrierte und bebte vor sich hin.
Ich fühlte mich insgesamt eher schwächlich

und hoffte, es wäre wie bisher immer.
Dass sie sehr empathisch ist, achtsam und umsichtig und wir schon einen Weg fänden, sportlich zu sein – und dennoch vielleicht in Rücksicht auf all mein Innen.

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So viele Herausforderungen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist schon ein bißchen verrückt…
Da bin ich gestern 150km gefahren, um zu meinem Doc zu kommen.
Dann war ich etwa 10min. bei ihm – das ist fast schon lang.
Und dann bin ich die 150km wieder zurück gefahren.

Er lacht immer.
Sagt Dinge wie
„Sie sind ja nun in diesem Alter….“
„Für ihr Alter ist das völlig normal…“


Klar, 49.
Das mit den Wechseljahren schein´ ich ansich ganz gut weg zu stecken.
Hitzewallungen hab ich selten und nur phasenweise.
Und komische Stimmungen sind nicht unterscheidbar, ob die nun von der Psyche kommen oder vom Alter.

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# Monatsbeitrag Mai: Helfernetz

(Achtung: nachbearbeitet. Ich hab die Hälfte vergessen).

Helfernetz….
Was ein grausames, schlimmes, triggerndes, re-traumatisierendes, ekelhaftes Thema.
Ich wollte nicht mitmachen; mich weigern.
Es kotzt mich an.

Ich habe keins.

Was soll ich schreiben?
Es bleibt nur, über das Versagen zu schreiben.
Das Verweigern; das Nichtzuhören; das Nichtsehen; das Nichthelfen; das Nichtbegreifen; das Abwerten; das Schmälern; das Verniedlichen; das Deligieren;
den Schmerz.
die Einsamkeit
die Ohnmacht.

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Wie verwirrend

Mahlzeit, ihr Lieben 🙂

Ich bin schon wieder spät dran – aber ich hatte heute wieder einiges zu tun.
Blöd nur, dass man immer eigentlich rein garnichts davon sehen kann…

Ich hatte heute wieder Post.
Wieder „rund um Mißbrauch“ – aber wieder was anderes.

Es ist Wahnsinn, den Überblick zu behalten über all die Dinge, die man beantragen kann – und wie sie sich dann doch wieder teilen in verschiedene Bereiche. Weiterlesen

Annehmen, was ist

Ich glaube, das ist eine der größten Herausforderungen des Lebens.

Ich habe schon so unsagbar oft gehört und gelesen, dass genau dies der Schlüssel zur Lösung aller Probleme und Themen sei.
Dass man zuerst ANNEHMEN muß – um es dann entspannt und unbelastet angehen zu können, eventuelle Wege und Lösungen zu entdecken, wie der Weg weiter gehen könnte.

Als müsse man tiefenentspannt eine kleine Rast einlegen in einer völlig verfallenen Hütte mitten im Nirgendwo, in welche es zum Dach herein regnet, worin es kalt und ungemütlich ist – um in Seelenruhe eine Karte zu studieren, die evtl. den weiteren Weg aufzeigt.

Kaum einer schafft das.
Meist rennt man lieber weiter kopflos, blind und angsterfüllt durch den dunklen Wald – meist im Kreis herum – um den Ausweg zu finden. Weiterlesen