Ich staune immer wieder

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eben hab ich wieder Ewig bei sonrisa gelesen.
Es dauert oft so lange, wenn man sich vom ersten Beitrag nach aktuell liest, bis man irgendwann dann endlich auf dem Laufenden ist.
Ich glaube allerdings, dass das bei mir inzwischen fast unmöglich geworden ist – wer liest schon 1227 Beiträge, um dann endlich „heute zu sein“, das bis dorthin dann aber auch schon wieder längst vorbei ist?

Eben bin ich bei den Ergebnissen der Umfrage angekommen.
Bzgl. Psychotherapie und deren Hilfszweck; gefühlter echter Hilfe.
Und anderen Methoden.

Oft, wenn ich bei anderen Menschen in Blogs lese, fällt mir die Kinnlade runter.
Soooo lange schon Therapie?
Hilfe?
Sogenannte Fachleute, die es letztlich aber doch oft nicht schaffen, wirklich hilfreich zu sein?


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Kennt ihr das?

Ich glaub, ich laufe grad wieder über. Sorry.

Manche von Euch haben ja auch einen Partner.
Gibt es Partner, die manchmal ähnlich fühlen? Und das auch sagen?

Mein Mann saß mir gestern beim Abendessen gegenüber.
Er ist ja sehr oft nicht Zuhause und ich bin hier vollkommen alleine nur mit mir selbst.
Und klar – WENN er dann mal Zuhause ist, dann hört mein Mund nicht mehr auf.
Ich will nur kurz mal was erzählen – und hieran an schließt sich dann das nächste Kurzmal und das nächste und nächste.

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Wieder ein langer Tag

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Danke für eure Mails.
Es ist so schön, Post von Menschen zu bekommen.

Ich bin müde.
Mir ist so scheiß kalt.
Noch immer experimentiere ich mit meiner Schrift und erschrecke doch ein bißchen.
Auch darüber, wie unterschiedlich steif mein Arm immer ist.
Mal geht Schreiben gut – dann kaum.
Eigenartig.

Auch mein Lieblingsspiel macht seit gestern Mucken.
Mal lädt es; mal richtig; mal fehlerhaft; mal garnicht.
Der Support kapiert nicht mein Problem.

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Die Kümmerer

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Komisch irgendwie…
Ich hab gestern meinem Mann meinen letzten Text vorgelesen und er guckte irgendwann sehr betroffen.
Gerade so, als fühle er sich persönlich irgendwie gemeint.

Als wir dann darüber sprachen, erzählte er von seinem früheren Chef.
Der das auch immer sagte.
Mein Mann sollte sich kümmern.
Und wenn er hin und wieder eigentlich garkeinen Bock hatte
oder wenn er ansich genug anderes zu tun gehabt hätte
wenn er diese Aufgabe vielleicht mal gern verschoben oder zu jemand anderem abgegeben hätte
dann hatte sein Chef ihm gesagt
EINER MUß SICH KÜMMERN!!!!!

Wenn Du dich nicht kümmerst, tut es keiner.
DU bist hier der Kümmerer.

Es hatte ihn damals oft genervt.
Aber heute denkt er, der Chef hatte Recht. Weiterlesen

Sich kümmern um

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Vier Uhr siebenundvierzig.
Seit 3.40 Uhr bin ich wach.

Eben beim Rauchen fiel mir wieder ein, dass ich am Thema „Kümmern“ dran bin.

Schon einmal hatte ich vom sich-kümmern geschrieben.
Ah – eben sehe ich, dass das noch garnicht so lange her ist.
Ich werde es jetzt aber nicht nochmal lesen, damit ich hier nicht abkomme.

Mir fiel der Krieg wieder ein.

Vor ein paar Tagen kam mir in den Kopf, dass ich noch nichtmal weiß, wann diese Kriege eigentlich gewesen waren.
Dass ich zwar von meiner Oma viele Geschichten darüber gehört hatte – oh… ich fange wieder an, Luft zu schlucken – und ich aufgrund ihrer Kriegserlebnisse von ihr zu jedwelchem „Sparen“ gezwungen worden war.
Aber viel mehr weiß ich nicht.
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Three girls – Warum glaubt uns niemand?

Gestern Abend hatte mein Mann vorgeschlagen, diesen Film anzusehen.
Er war der Meinung, er könnte „ganz interessant“ sein – wo doch auf Arte sehr oft tatsächlich ungewöhnlich gute und wertvolle Filme gesendet werden.
Er hätte nur mal so überflogen, worum es geht – aber es geht um Mißbrauch.
Und wenn ich mich in der Lage fühle, ihn anzusehen, würde er ihn gerne gucken.

Ja, ich bin mehrfach aufgestanden.
Ich war rauchen und irgendwann trank ich auch einen Schnaps.

Der Film ist derart wahrheits- und wirklichkeitsnah – was ja auch nicht verwundert, weil er auf einer wahren Begebenheit beruht.

Ich muß diesen Film in die Welt bringen – da ich mehrfach fast weinte und dachte „SIE WISSEN DOCH, WIE ES GEHT!!!!!“ Weiterlesen

Zauberer und Engel

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es mag völlig abwegig und auch ein bißchen irre klingen – aber nach und nach scheint es mir, als gäbe es sie DOCH.

Gut versteckt in den Körpern und Seelen ganz normaler Menschen.
Und sie tun doch ihr Werk; tun Gutes, Liebevolles und Heilendes.
Wenn man sie läßt.

Zunehmend habe ich das Gefühl, dass mir mehr und mehr solcher Wesen begegnen.
Dass mir immer mehr und mehr Gutes widerfährt.
Dass ich Hilfe erhalte in einer Art, wie ich sie mir niemals hätte vorstellen können – auch wie ich sie bislang nie erwartet oder gar gefordert hätte. Weiterlesen

Dankbar

Ich bin wieder Zuhause.

Ein bißchen fehlen mir die Worte, so voll von Eindrücken und Gefühlen bin ich.
Wider aller Erwartungen bin ich überhaupt nicht fertig, geschafft oder kaputt.
Eher wohlig, Last-abgefallen, berührt.

Ja, ich hab ein kleines bißchen Kopfweh.
Mein Herz klopft noch immer sehr hart.
Und ich fühle etwas in meinem Körper, das ich so zuvor nicht gefühlt hatte.
Ein Geschenk?! Weiterlesen

Innerer Aufruhr

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Wie oft schon hatte ich darüber sinniert, ob mein Körper nur deshalb keinen Sport braucht; keine großartige Bewegung für „Fitness“ im Außen, weil er all seine Fitnessübungen ohnehin völlig autonom im Innen tut. Und ich deshalb so viel Muskulatur habe.

Meine Muskulatur kontrahiert, zittert, vibriert.
Ich umarme mich im Schlaf oft derart fest selbst, dass ich am nächsten Tag Muskelkater von der Anstrengung habe.
Sowieso habe ich oft eine Art Muskelkater. Weiterlesen

Stille?!

– oder „Wer ist mein Kopf?“

Guten Morgen, ihr Lieben

Es hat mich vorhin fast umgehauen, bei Benita etwas zu lesen, das ich kenne.
Auch Tanne hatte kürzlich etwas ähnliches geschrieben.

Viele Jahre lang hatte ich geglaubt, dies sei normal.
MEIN Normal.
Auch, wenn es sehr schwer war, dieses anderen verstehbar zu machen.
Auch, wenn es andere überforderte zu kapieren, was ich da faselte.
Auch, wenn ich irgendwann keinem mehr davon erzählte.
Auch, wenn ich geglaubt hatte, ich wäre die einzige, die auf solche Weise mit sich selbst kommuniziert.
Es war mein Normal; ich. Weiterlesen