Erkenntnis

Eben, wieder mal beim Rauchen ging mit mein „helfen Wollen“ durch den Kopf.
Auch, dass ich mir hin und wieder habe Vorwürfe anhören dürfen – gerne von Ex-Typen – die sagten, ich hätte doch wohl ein Helfer-Syndrom.
Die das sagten, nachdem ich die Beziehung beendet hatte; aufgehört hatte, IHNEN „helfen zu wollen“ und dann einem anderen „half“.

Wobei das Helfen eigentlich nie merkbar; bewußt oder gezielt gewesen wäre.
Es hatte sich immer erst später im Verlauf einer Beziehung heraus gestellt.

Mir kam plötzlich gerade der Gedanke
dass wenn man an und in einem Menschen ein (seelisches) Problem erkennt; es zu fühlen bekommt und man darunter heftig leidet

* es wesentlich angenehmer zu ertragen ist, wenn man die Gewalt; den Mißbrauch; die Demütigungen; die Entwertungen „psychisches Problem“ nennt.

* es wesentlicher angenehmer zu ertragen ist, wenn man glaubt, auch der ANDERE litte darunter. Er selbst.

* es wesentlich angenehmer zu ertragen ist, wenn man also hofft, man könne diesem Menschen hilfreich sein bei der Bewältigung seiner (Wut- u.a.) Gefühle und seinem Trauma.

* und man sich somit entschließt, HELFEN ZU WOLLEN.

– Anstatt anzuerkennen, dass man es mit einem Täter zu tun hat
– Und dessen Taten als Gewalt anzuerkennen.
– Sich selbst als Opfer zu fühlen
– Schmerz zu fühlen, Leid, Ohnmacht und Qual

aktiv sein, statt passiv leiden

Über die schöne, weiße, reine Welt der Prostitution

Eben bin ich aufgewacht.
Aufgewacht aus einem Traum.

Noch wirkt er nach – und er erinnert mich an mein Aufwachen in der Prostitution;
mein ganz reales und echtes Aufwachen im Sein; im Leben.

Im Traum war ich Kind, junge und ältere Frau zugleich.
Ich war irgendwie alles in einem.
Es spielte keine Rolle – und war doch wichtig. Weiterlesen