Ich sehne mich so sehr nach Ruhe

Ich will einfach nur Ruhe haben.
So große Sehnsucht nach nichts, als Ruhe….

Ich halte meinen Körper kaum aus.
Mein Körper fühlt sich so schwach.
Der ganze Körper ist wie Wackelpudding.
Keine Kraft darin und alles nur am Zittern, Beben und Schütteln.
In mir summt, brummt und vibriert es.
Alles ist einfach zu schwer.
Alles ist einfach zu viel.
Ich habe keine Kraft mehr.

Streit.
Aufruhr
Überforderung

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Diese inneren Zweifler

sind schon irgendwie faszinierend.
Zum Kotzen, auch.
Aber auch so tricky; so hinterlistig; so … ach….

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Wie oft lese ich bei anderen und denke dann erst, dass ich das von mir nicht kenne.
*Das* – mit dem sich andere da so schlimm, schmerzhaft und schwer herum schlagen müssen.

Oft tut es mir selbst so weh.
Es ist oft so grauenhaft, so schmerzhaft, so unfassbar und kaum zu glauben.
Welche Grausamkeiten sich Täter ausdenken können…
Menschen.

Wie kann man so bloß sein?!
Was muß in denen alles völlig durchgeknallt sein?
Wozu das alles?
– und wie oft geht es am Ende einfach „nur“ um Geld?!

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Warum (bin ich) Opfer und nicht Täter

Ich schließe mich hier mit diesem Thema mal an.
Auch ich hatte mir darüber schon oft Gedanken gemacht oder in mich hinein gefühlt.
Warum bin ich, wie ich bin?
Warum so – und nicht anders?

Weil genau genommen, hätte ich gewiß eine Wahl.
Genau und ehrlich genommen,
bin ich davon überzeugt, ich würde einen ganz passablen Täter abgeben.

Kenntnisse in Gewalt, Manipulation, Demütigung, Folter, Verursachung existenzieller Not und Ohnmacht, körperlicher Schmerzen und anderen Vorraussetzungen zur Täterschaft habe ich sicherlich genug.

Und als Frau hat man gute Chancen, völlig unerkannt und straflos über Jahrzehnte hinweg BÖSE sein zu können.
In Deutschland scheint kaum jemand auf dem Schirm zu haben, dass Frauen meist schlimmer sind, als Männer.
Weil „Mütter muß man ehren und unterstützen. Mütter sind unantastbar“.

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Mach ich was falsch?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist schon 9. Der Mann ist wach und inzwischen im Bad.
Inzwischen hat er das Muskelrelaxanz nun schon die 2. Nacht genommen und er sagt gewissermaßen das Selbe, wie ich.

Es ist, als könne man sich hierdurch nicht weniger merken – in der Annahme, dass es ja die Schmerzen mildert.
Sondern vielmehr könne man sich besser merken – eben, weil der Schmerz weniger ist und man somit viel besser an das wirkliche Fühlen kommen kann.

Es fällt dadurch dieser Schmerz-Schleier weg, der bislang immerzu da gewesen war.
Der Körperschmerz, der in jeder Zelle des Körpers tobte und ein genaue(re)s Hinfühlen auf das DARUNTER fast unmöglich macht(e).

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Geheimnisse

Boah…. – ich merk das so richtig.
In mir drin.
So viel Scham.
Traurigkeit, und Angst.
Dieses aufgeregte Beben und Zittern.

Schweig!!!!!
Sei endlich ruhig!!!!
Du darfst sowas nicht schreiben!!!!
Auch nicht sagen!!!!

Du darfst das alles nicht zeigen.
Nicht rauslassen und sichtbar machen.
Das sind alles GEHEIMNISSE!!!!!
Das geht keinen was an!!!!!!
Das gehört nur UNS!!!!!
Nur uns beiden!!!!!!
Nur in unsere Familie.

Man darf darüber nicht reden.
Das darf keiner wissen.
Sonst denken die noch Sonstwas.
Die verstehn das alle nicht!!!!

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Trigger?

Puh….
Ich zittere und fühl mich so schwach, als gäben gleich meine Beine nach.
Wie Kreislaufversagen.
Übelkeit.
Wie Hände fest an den Schultern; im Nacken.
Total eklig – ich will weg!!!!

Ich wollte schnell spülen und dann duschen.
Davor blieb ich hängen eben am Beitrag der Spiegelsplitter.

Irgendwas in mir schreit.
Ich will nicht!!!! Ich will nicht!!!!! Ich will nicht!!!!

Keine Tabletten!!! Nein, ich nehm keine Tabletten!!!
Und innerlich sinkt es in die Knie.

Ich hatte immer geglaubt, ich würde mich so gegen Tabletten vom Arzt wehren, weil meine Mama tablettenabhängig war.
Süchtig gemacht von „Helfern“ in Kliniken und Ärzten.

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Verbunden(-heit)

… eigenartig, wie unterschiedlich man dieses Wort definieren kann.

Verbunden – mit einem Verband; verwundet
Verbunden – durch eine Verbindung
Verbunden – durch Gleichheit

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Gestern war irgendwie für mich ein Tag mit Schlüsselerlebnissen.
Schlüssel-Gedanken.
Schlüssel-Gefühlen.

Mein Mann ist irgendwie nicht mehr nur mein Mann.
„Nur“ = ausschließlich.
Nur – ohnehin eine Reduktion.

Er ist mein Mann.
Und irgendwie meine andere Seite.
Irgendwie das mir-Fehlende.
Irgendwie jenes, das ich in meinem eigenen Innen ohne ihn nicht erkennen kann.
Irgendwie auch ich.

Irgendwie auch mein Schmerz.
So, wie ich für ihn seiner bin.

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Vorhin

hab ich bei den Spiegelsplittern einen Kommentar geschrieben.

Zugegeben – ich war sogar selbst ein wenig überrascht über mich.
Überrascht darüber, was es in mir so fühlt.
Ich schrieb:


Hm – jetzt war ich schon – wortlos – weg und komm nun doch nochmal.
Ich mag dich nicht negieren; nicht deinem Fühlen widersprechen, weil das deins ist.
Aber es ist vermutlich eine Frage der Perspektive und der Einstellung.
Ich selbst freue mich bei mir über ALLES.
Auch über Rückschritte oder Schwierigkeiten und Wiederholungen.
Weil – auch wenn ich oft mißverstanden werde – für mich ist das alles Heilwerdung.
Heilwerdung bedeutet für mich nicht „Am Ende des Weges völlig ohne Schaden zu sein“ – weil viele da Recht haben. Das wird kaum funktionieren.
Heilwerdung ist für mich, mich immer besser zu kennen; mich zu fühlen; mich zu wissen.
Sämtliche meiner Seinszustände und mein Fühlen fühlen; SEIN zu können und es wertschätzend annehmen und lieben zu können.
MICH lieben können – so, wie ich bin.
Von daher gibt es in Wahrheit für mich keine Rückschritte.
Weil egal, was ist, zu meinem Ziel führt.
Und ich ja auch die „unbequemen“ Seiten meines Selbst kennenlernen und erleben möchte.
Ich weiß nicht – vielleicht kann dir dieser Gedanke etwas Mut schenken?

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Mein Mann ist so gut

ich hoffe, ich bringe es noch zusammen, was wir eben gesprochen haben – vor dem Frühstück.
Wir mußten essen – wir zittern so.
Solche Gespräche sind so unsagbar anstrengend. Sie rauben derart Energie und Kraft.
Sie triggern und tun weh. Ich hab so viel geweint.
Und doch sind sie so verdammt gut und wertvoll; so heilend und sehend machend.

Ich werde schreiben wie immer. Unzensiert und wie es kommt.
Es ist nix Schönes; vermutlich viel Ekliges, Peinliches und Grausames.

Erst wollte ich es schützen.
Dann dachte ich ICH BIN NICHT DAS SCHWEIN!!!!!

Die Schweine waren ANDERE.
Früher und damals.
Es gibt nichts, wofür ich mich schämen muß.
Die haben das in mich gepflanzt. Ich kam nicht so zur Welt.

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