Wenn man irgendwie *so ein Gesicht macht*

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Schon den ganzen Morgen hab ich so das Gefühl, dass dieses Gesicht, das ich habe, überhaupt nicht meins ist.

Da ist irgendwie so eine „Verziehung“ drin.
Eine Spannung links die Wange runter und an den Mundwinkeln.
Irgendwie was Abfälliges, Höhnisches, Ironisches.
Und hm… vielleicht sollte ich mal in mir herum fühlen, was ich eigentlich grad fühle?!

Jedenfalls fühlt es sich fremd an – nicht ICH.

Und es ist sehr eigenartig, wenn der Körper sich anfühlt, als tue er nicht, was man will.
Und man kann rein garnichts daran ändern und nix anders machen.
Nur „zusehen und aushalten“.

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Auch beim Mann

steht gerade das Thema Gesundheit ganz vorne.

Vorhin dachte ich, ich hätte ihn wieder einmal erschreckt.
Es ist sehr schwer für ihn, wenn ich so Dinge sage, dass ich mich – wie z.Bsp. bei einem Schlaganfall oder auch Krebs – nicht grundsätzlich und ganz sicherlich in Behandlung begeben würde.

Ich denke, bei solchen Dingen – wenn man dazu überhaupt noch die Chance oder Zeit hat – möchte ich ENTSCHEIDEN können, dürfen, wollen.

Ich will nicht in jedem Fall
nicht unüberlegt
nicht reflexartig
oder gar fremdbestimmt
auch wahrhaft jedes Mittel der Medizin auslutschen bis an dessen Grenzen.
Es muß die Wahl geben – bis wohin man sich FÜR die Medizin entscheidet
und ab wann man sich dem Leben; ergo dem Tod anvertraut.
Und einfach sein läßt, was ist.

Es muß MEINE Wahl und Entscheidung sein.
Niemals jene, eines anderen.
Weil es ist MEIN Leben.

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Âction!!!

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist viertel vor 9 und ich war schon Supermarkt.
Kennt ihr das?
Diese tütenweise Riesenansammlung von Pfandflaschen im Keller?
Eine davon hab ich heute endlich mal mitgenommen – die kleine.
10,50 Pfand.

Was dann wohl die großen Tüten bringen?
Man ist reich – und läßt es einfach im Keller liegen.

Ich hoffe, dass mein Mann das endlich bald mal schafft, diesen Getränkefuzzi, den er vom Job kennt, mal zu uns nach Hause zu bestellen.
Längst hatten wir besprochen, dass wir wieder weg wollen von diesem Plastikflaschenmist. Und umsteigen wieder auf Glasflaschen.

Es war einfacher, eine Zeit lang.
Und mit Noname-Wasser halt auch billiger.

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Feinsinnig

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Das war das Wort, das mir eben beim Rauchen in den Kopf kam.
Feinsinnig – das klingt sehr positiv, zart und gut.
Es gefällt mir.

Ich hatte an Gestern gedacht und an mein Gespräch mit der PsychSozFrau.
Wie es sich angefühlt hat und worüber wir geredet hatten.

Eigentlich paßt das Wort feinsinnig sehr gut zu ihr.
Aber es paßt auch sehr gut zu mir selbst.
Und ich dachte, dass es doch ein gutes Wort sei, um all den anderen Mist zu entsorgen und hiergegen auszutauschen.

Warum sagen andere Menschen eigentlich sofort Dinge wie
„Du bist halt zu empfindlich.“
„Du darfst dich nicht immer so anstellen.“
„Das bildest Du dir nur ein – da ist nichts.“
„Was DU immer so meinst zu merken.“
„Was DU aber auch immer hast.“

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Nur Schmerz

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich kriegs nicht wirklich hin, zu schreiben im Moment.
Ich hab seit ewig nur Kopfschmerzen.
Weiß eigentlich garned mehr genau, seit wann.
Bloß, dass ich hier meist rumhäng und so wenig wie möglich tu.

Gestern bin ich schon morgens noch grad wieder ins Bett mit Tablette.
Mein Gesicht tat so weh.
Überall stach es und zog.
Auf den Wangenknochen, der Stirn, im Kiefer, um die Ohren und die Augen herum.
Sowieso auf dem großen Muskelstrang vom Nacken hoch zur Stirn.

Auch der Körper tut überall weh – bloß ned so stark, wie der Kopf.
Atmen ist kaum möglich.

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Fühlen vs. Verstand, bzw. Gott vs. Mensch?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich bin völlig unsortiert, durcheinander und zerrissen.
Da sind offensichtliche Dinge, die ich nicht sehen mag.
Und Fühlbares, das ich nicht zu deuten weiß – oder nicht will?!
Hoffnung und Sehnsüchte, die nicht enttäuscht sein möchten?!

Ich bin vollkommen unsicher in mir selbst – einerseits.
Und andererseits ist da etwas in mir das sagt „Du weißt es doch längst!!!!! Akzeptiere es einfach!!!!!“

Gestern Abend dann stieß ich auf facebook auf das Posting einer „befreundeten Person“ – und in mir war etwas wie „Übersehe nicht die kleinen Nachrichten Gottes“.
Dieses „Wenn Du genau hinsiehst, in deinem Leben, erkennst Du problemlos deinen Weg“.

Nichts geschieht ohne Grund.
Nur, dass wir Menschen zu oft dazu tendieren, uns die Dinge passend machen zu wollen.
Dass wir dazu neigen, Offensichtliches nicht anzuerkennen oder so lange zu verdrehen oder zu mutieren, bis es uns passend erscheint oder uns lieber ist. Weiterlesen

Montag

Wieder einmal.
Die Zeit vergeht so rasend.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist grau draußen und regnet.
Trotzdem habe ich meine Blümelein fotografiert.
Ich habe sie die Tage auf unserem Balkon gepflanzt.
Auch die Umrandung aus Schilf habe ich befestigt.
Und seitdem ist draußen erst RICHTIG Urlaub.
Ich fühle mich unsagbar wohl auf unserem Balkon.

 

Auch wenn ich mir kaum vorstellen kann, dass ein Vögelchen je den Mut haben wird, direkt neben unserer Balkontüre das Häuschen zu beziehen, ist es doch ein schönes Gefühl, es wenigstens anzubieten. Weiterlesen

Da hat einer an mich gedacht

Gestern wollte ich mir irgendwie Gutes tun.

Die Überforderung und das Chaos in mir sind nach wie vor groß. Und ich dachte, es würde mir gut tun, mich ein bißchen um mich zu kümmern.

„Kümmern“ – das bedeutet in diesem Fall nach der Therapie noch ein wenig durch die Läden zu ziehen und Dinge zu kaufen, welche unter „Selbstfürsorge“ fallen.

So war ich also zuerst im KIK, wo ich nichts fand.
Im Baumarkt in der Pflanzenabteilung, wo ich immer gerne einmal gucke, ob vielleicht irgendwo ein kleines kümmerliches Pflänzchen herum seht, das ich mir für kleines Geld mitnehmen und groß päppeln kann. Weiterlesen

System Schule

Ich weiß nicht mehr, wie ich an den Blog vom Marienkäfer kam – aber er ist irgendwie in meine Favoriten des Browsers gelangt.
Es ist noch früh am Morgen und ich wollte meinen Mann nicht durch das Schreiben eines Textes wecken – so las ich.

Und ich stieß auf diesen Beitrag, der mich sehr traurig macht; nachdenklich und erstaunt.
Weil er so wahr ist.
So deutlich und nachvollziehbar.
Und so real.

Ja – warum können wir nicht einfach sein, wie wir sind?!
Und wann fängt es eigentlich an, dass wir glauben, wir müßten sein, wie andere es wollen?

Quelle: System Schule

Aufgezwungene Verantwortung

– die in Wahrheit keine ist….

Irgendwann letzte Woche war es gewesen.
Ich selbst bekomme im Moment ja schon sehr viele Pakete und Päckchen.
Klar, wenn man umgezogen ist und sich mit allerlei Kram neu einrichtet.

Wenn es also bei uns klingelt, mache ich auf.
(auch so etwas Neues hier in der Wohnung. In der alten Wohnung hatte ich es auch oft einfach ignoriert…) Weiterlesen