Freitag, der 13.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich hätt´s garnicht bemerkt.
Meine Tochter hat mich eben erinnert. Auch daran, dass ich immer sagte, das sei mein Glückstag – und nun auch ihrer.

Glücklich bin ich heute jedoch in keinster Weise.
Obwohl es auch viele Gründe geben könnte, es zu sein.

Gestern Abend hatte ich Streit mit meinem Mann.
Und ich fühle diese Trennung; dieses „einzelne-Bereiche-haben“ heute wieder allzu deutlich.
Wie all die verschiedenen Wesen(sarten) miteinander diskutieren und versuchen, mit dem Schmerz umzugehen. Weiterlesen

Es tut gut, alleine zu sein

So sehr ich meinen Mann liebe und unsere Gespräche – so sehr merke ich aber auch, dass es gut tut, bei mir selbst zu sein.
Nur ICH.
Was ICH will.
Was ICH bin.
Was ICH denke, fühle, vermute und ahne.
ICH alleine in mir drin mit mir selbst.

Letzte Woche sagte sogar mein Mann, dass er glaubt, dass zwischen seinem „krank“ und seinem „Urlaub“ die Zeit dazwischen zu kurz gewesen war.
Ich hätte keine Zeit gehabt, um mich zu erholen.
Um mich selbst einzuholen; mich zu finden und einzusammeln.

Er merkt es immer wieder – ich bin ein Mensch, der beides braucht.
Das Alleinesein mit meinem Selbst
UND
das Reflektieren mit ihm und anderen. Weiterlesen

Ein aufregendes Wochenende

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Mir dünkt, ich komme so langsam mit meinem Blog in jene Bereiche von Gedanken und Gefühlen, von welchen die Melinas schmunzelnd sagen, sie seien nicht gesellschaftskonform.

Welcher normale Mensch – oder vielmehr jene, die das gerne von sich glauben möchten – geht schon so weit, wie mein Mann es tut?
Welcher dieser Menschen ist schon bereit, sich mit etwas zu befassen und sich einzulassen auf Gedanken, Zusammenhänge oder Visionen, welche so völlig „merkwürdig“ erscheinen.

Und doch führe ich mit meinem Mann in letzter Zeit unsagbar geniale, wundervolle und erhellende Gespräche.
Und offensichtlich wird hierdurch auch ihm sehr vieles bewußter und klarer.
Nicht nur über mich – nein.
Auch über sein Eigenes. Weiterlesen

Irgendwie ist mir langweilig

irgendwie aber auch nicht.

Hier gibt es im Moment nichts mehr zu tun.
Ich hab alle Briefe geschrieben; alle Käufe erledigt und bereits fast alles eingepackt in Kartons.
Gut – Gläser gingen noch. Aber hierzu hab ich keine Lust im Moment.

Die Sachen in Küche, Bad und Kleiderschrank brauchen wir noch.
Die Küche hat ohnehin Zeit – sogar noch über den Umzug hinaus, weil die Küche eh hier bleibt. Und die paar Sachen können wir auch immer noch mit dem Auto selbst fahren.
Das Große und Viele ist bereit. Weiterlesen

Hinterfragen

Da lese ich wieder im Reader um mich abzulenken.
Abzulenken von mir selbst.
Und vielleicht ist es gerade deshalb

Deshalb so, dass mir in den Kopf kommt
Dass es eine Ausnahme gab.
Eine einzige.
Eines, das ich fühlen konnte – mein Leben lang.

Es war dieses Fühlen zwischen meinen Beinen.
Das Tuckern; Pumpen; Brennen; Beben;
Das Geschwollensein; das Schreien; Das Hecheln
Das immer mehr wollen; wieder und wieder. Weiterlesen