3 Uhr 41

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich hasse es fast ein bißchen, wenn mein Körper entscheidet nicht schon zwischen 1 und 2 aufzuwachen, weil die Blase voll ist.
Weil dann wartet er, bis sie GAAAAANZ voll ist und schon fieß weh tut.
Und dann ist es irgendwas nach 3 – aber trotzdem tut dann auch schon der Körper genug weh, dass ich danach nicht mehr in dieses Hängemattenbett zurück will.
Wahnsinn, dass man schon um diese Zeit Vögel hört. Und es ist tatsächlich fast still draußen.

Uff.
Gut, inzwischen ist es gleich 5.
Ich hab schon gespielt, gelesen (in Blogs) und dabei Zigaretten gedreht.
Bin an der 2. Tasse Kaffee.
Die Heizung ist aus; es ist kühl.
Kopfweh hab ich auch – vom Hängemattenbett.
Und irgendwie Augen, die sich verweint anfühlen und nen Hals, der auch bissi brennt.
Man könnte meinen, ich hab geheult – dabei hab ich mir gewiß nur wieder derart Kopf und Hals abgeknickt, dass sämtliche Flüssigkeiten stauen und ich schnarche, wie Depp.

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Manchmal geh auch ich fast in die Falle

hatte meine Thera gestern gesagt.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich hab eben überlegt, ob ich was zu schreiben hab und dran gedacht, dass ich ja eigentlich von Gestern schon geschrieben hab.
Aber dann fiel mir ihr Satz wieder ein.

Unsichtbar.
Mißbrauch und Gewalt sind oft unsichtbar.

Gestern Abend hatten der Mann und ich in der ZDF-Mediathek dann auch noch eine Reportage entdeckt über Gewalt an Kindern.
Es ist echt soooo bitter, unfassbar, grausam und erschreckend.

Diese Hilflosigkeit von Helfern.
Diese Schwierigkeit, SEHEN zu können.
ERKENNEN.

Selbst „geübte Amtsleute und Ärzte“ wagen sich oft nicht festzulegen, ob das was sie sehen, von GEWALT kommt – oder nicht vielleicht doch „von einem Sturz“ o.ä.

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Ungewohntes

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Im Moment bewegt sich in meinem Leben wohl einiges – auch im Leben von meinem Mann.
Das führt zu sehr vielen Erlebnissen und Gefühlen, die wir (so) nicht kennen.
Vielleicht nicht erwartet hätten oder auf die wir uns (neu) einstellen müssen.
Dürfen?

Es ist spannend und beängstigend zugleich.
Schwer und erfreulich gleichzeitig.

Einfach und kompliziert.
Wunderbar und stressvoll.

Leben ist manchmal einfach nicht einfach.

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Eigenartig

Guten Morgen, ihr Lieben

Eben auf dem Balkon sinnierte etwas in mir.
Dieses Etwas ist immer sehr nah am Sterben.
Es ist erfüllt von Schuldgefühlen und davon, ständig für Dinge Verantwortung zu übernehmen.
Das Gefühl zu haben, verantwortlich zu sein, für alles Tun und Geschehen um es herum.

Diese ganzen Sätze, die ANDERE immer sagen:
Ich kann doch garnicht anders, als gemein zu dir zu sein – schließlich hast Du mich doch provoziert. Du hast angefangen.
Wenn DU zu mir gemein bist, dann kann ich mich doch schließlich wohl verteidigen.
Wenn DU so guckst, werd ich halt zornig; schließlich sagst Du damit „ich sei Schuld“ – dann darf ich das doch auch wohl zum Ausdruck bringen.
Wenn DU aber auch ständig irgendwas von mir WILLST – dann darf ich ja wohl sagen, dass ich das nicht will oder kann.
Wenn DU auch ständig so rumjammerst – dann kann ich dir wohl auch mal Grenzen setzen.
Einer MUSS dir auch mal sagen, wie Kacke Du bist.

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Oha – jetzt knallts durch

Eben las ich die oberste Zeile des neuen Textes der Wechselwelten.

Mehr nicht.

Wir watscheln durch die Zeit, oder die Zeit durch uns. Sind nicht wirklich hier und sind nicht wirklich weg. Konturen werden zu schwammigen Schatten, Minuten dehnen sich zu Stunden, zu Tagen – wurscht.

Dann ging ich rauchen – so, wie ich es ansich auch tun wollte.

In mir begann etwas zu wirken.
Zu fühlen.
Eher weniger zu denken.

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Eben noch

hatte ich in Blogs gelesen.
Blogs, die irgendwo in meinen „noch lesen-Lesezeichen“ liegen, wo ich Seiten ablege, die mir interessant scheinen. Die ich aber noch nicht folgen möchte, weil ich eben noch nicht weiß, ob es auch so ist.

Warum lese ich Zeiten-Mosaik – nein, nicht -musik – eigentlich noch nicht?
Und manche, die mir schon längst folgen?

Ständig vertippe ich mich.
Es ist mühsam.

Ganz plötzlich war sie da.

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Selbstwahrnehmung

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eben ist mein Mann weg – es ist kurz nach 6.

Ich bin wach seit kurz nach 4 – er kam kurz vor 5 aus dem Bett.
Wir saßen hier noch gut ne Stunde und haben geredet. Weil ganz so früh kann er ja nicht ins Büro.

Wir redeten über Körperwahrnehmung, Essen und Gewicht.

Darüber, wie wir uns fühlen – wie, wie und wie.
Wie (ob und auf welche Weise; wo), wie (intensiv, eher kaum, nur ganz schwierig) und wie (gut, schlecht, müde, dick, dünn, zufrieden, …).

Es ist ohnehin erstaunlich, wie viele Arten es gibt, sich (selbst) zu fühlen.

Und wie sich das ständig verändert, zwischen früher und heute.

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Blöd gelaufen – aber irgendwie…

… doch viel besser, als sonst.

Ich schreib abends heut.
Ungewohnt. Ich bin allein.
Heute war Thera.
Mein Mann ist inzwischen auf dem Geburtstag seiner kleinen Schwester.
Es ist so doof – aber auch garned – dass ich mit seiner Familie nicht „kann“.
Auch ned mit vielen Menschen.
Weil die kleine Schwester mag ich sehr.
Aber entweder sind´s zu viele – oder die falschen – oder beides.
Und so bleib ich Zuhause.

Auch ned schlecht, dann kann ich endlich schreiben.

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Eigentlich weiß ich garnicht, was ich schreiben will

aber irgendwas in mir WILL TROTZDEM.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es war irgendwie klar – ich kenne meinen Mann doch inzwischen zu gut.
Nein, wir haben gestern nicht gelesen.
Und nein, wir haben auch nicht wirklich was gelöst.

Mein Mann war müde.
Und er hatte Kopfweh.
Und der Tag war so anstrengend.
Und überhaupt – ist er so erschöpft.

Komisch… so lange ist es noch garnicht her, als er mir erzählt hatte, dass er seinen Urlaub nun sogar verlängert – WEIL ES IHM SO GUT GEHT.
Und es war für ihn ein Befreiungsschlag, dass er dann nun eben nicht weniger Urlaub nimmt/will, sondern sogar mehr.
Dass er nun etwas tut, das ihm vor Jahren nicht im Traum eingefallen wäre.

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