Hm… der Mann hatte gestern

dann gesacht, dass ich eher ausseh, wie ein geplatzter Hamster.
Aber auch, dass genau DAS ich bin.
ICH.

Also, dass das paßt.
Dass man sieht, dass ich glücklich bin.
Dass man merkt, dass ich mich wohl fühle.
Dass die Haare total stimmig seien, mit *mir*.

Hm… geplatzter Hamster.
Ist das was Gutes?

Also, ich kann sagen, dass er in jedem Fall Recht hat, mit all dem Fühlen.
Es ist prima 🙂
Der Kopf kitzelt immer ein kleines bißchen.
Und es sieht genau so aus, wie *ich* mich fühle.
Völlig chaotisch und ein bißchen wirr.

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O.k. – also nochmal

Hi, Ihrs 🙂

Wir ham vorhin schon mal angefangn.
Ziemlich sexuell.
Dann kam der Mann überraschend vom Arzt früh zurück und irgendwer ist tooootal erschrocken und hat einfach zu gemacht.

Dann gabs Zoff mit dem Mann, weil der wohl irgendwie wütend war.
Hatte sich uffgeregt beim Autofahrn un ewig geredet von irgendwelchen Änderungen in Verkehrsgesetzen.
Dabei warn wir voll irgendwie in uns drinnen un ham überhaupt nich kapiert, was der eigentlich will.

Wir fanden den total rücksichtslos und egoistisch.
Un wenn der meint, er könnt uns ficken, dann ficken wir halzt zurück.

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Wer ist man bloß?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Endlich!!!!
Endlich ham wir wieda Luft am Kopf.

Meine Fresse… das ist so derart anders, wenn diese Fusseln weg sind.
Man ist doch gleich ein völlig anderer Mensch, wenn man Glatze trägt.

Was ein Aufriß.
Nun müssen die Friseure einen tatsächlich erstmal zum Händewaschen schicken.
Danach gibts dann Desinfektionsmittel auf die Hände.
Und man muß aufschreiben, wie man heißt und von wann bis wann man im Laden war.
Und dann kriegt man die Haare gewaschen – ob man will, oder nicht.
Und dann kriegt man endlich, was man WILL.
Wolle runter.

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Ständig anders

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Manchmal würde ich mir ja echt wünschen, dass dinge einfach mal blieben, wie sie sind.
Wie sie waren.
EIN Mal.
Oder zwei.
Oder öfter.
Oder…

Man kann sich einfach nicht einstellen.
Oder drauf verlassen.
Nicht mal auf sich selbst.
Ständig soll man gucken, was ist.
Weil immer irgendwie anders ist, als „sonst“ – und es dieses SONST in Wahrheit garnicht gibt.

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Sich permanent bedroht fühlen

Guten Morgen, ihr lieben 🙂

Es ist schon 7.
Ich hab geschlafen bis vor einer halben Stunde.

Ansich will ich um 8 einkaufen sein und der Mann gähnt schon.
Aber ich mag es nicht vergessen, bis später.
Dieses gräßliche Gefühl der Angst.
Das ständige Fürchten.
Diese Anspannung und Wachsamkeit.
Dieses Gefühl im Körper.
Wo man immer nicht so recht weiß, ob es wirklich Grund hat, oder ob man sich den nur „einbildet“.

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Ich hatte sooo recht; sowas von recht

Guten Morgen, ihrs 🙂

What a fuck.
Im Moment is echt schlimm.
Wirklich schlimm.
Alles durcheinander.

Was hab *ich* zu Anfang von Corona gesagt?
„Corona wirft die Menschen auf sich SELBST.“

Und klar… *ich* hab was von Chance gefaselt und von der Möglichkeit zur Veränderung.
Und falsch ist das wohl nicht.

Aber es ist SCHWER.
Und HART.
Und verdammt, ich hab sowas von die Fresse voll!!!!
Ich will, dass Corona aufhört!!!!
Ich will, dass es aufhört, mich auf uns zu werfen!!!!!
Ich will nicht mehr geworfen werden!!!!!
Es tut weh!!!!

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Es ist schon auffallend

wie unterschiedlich wir sind – der Mann und ich.

So sehr nun er damit beginnt, sich darauf einzulassen und zu versuchen, mit all seinem Fühlen Freundschaft zu schließen
wie er derzeit völlig unbewußt anfing, immer und immer wieder vor sich hin zu summen und zu singen (das hab ich in all den Jahren noch nie bei ihm erlebt)

so sehr komme nun ich an Zweifel und Scham.

Ich bin unsicher.
Fühle mich fast ein bißchen, wie ein Verbrecher.
Untreu.
Hinterlistig.
Gemein.

Wenn ich alleine schon die Ahnung habe
dass der Mann eventuell nicht ganz so dolle findet, was ich öfter mal über ihn / von ihm schreibe
wenn ich denken könnte, dass er sich damit vielleicht nicht wirklich so wohl fühlt

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Ich bin so grausam verspannt

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Heute Früh war es genau 4.
Aber wir waren gestern auch schon um halb 10 im Bett.

Kam wieder nichts im Fernsehen – zumindest nichts, das wir gucken wollten.
Und nachdem wir dann in der Mediathek was über Spatzen geguckt hatten,
dabei der Mann fast eingeschlafen war,
hatte er gedacht, es sei besser, schlafen zu gehen,
als sich nochmal ganz gequält irgendwas anzusehen, das nicht zu sein braucht.

Ich pfeife.
Meine Nase scheint trocken zu sein – ist sie aber nicht.
Auch der ganze Brustkorb; um das Schlüsselbein herum; der Hals und Nacken sind wieder grausam verspannt.

Ich bin froh, dass ich das inzwischen weiß.
Wenn ich dort überall verkrampft bin, macht mein Körper Musik.
Die Luft beim Atmen pfeift und zwitschert an jedem Krampfknoten unterwegs, wenn sie durch mich hindurch weht.

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Dieses fucking gegenseitige-triggern

Es macht mich traurig.
Und es tut so kacke weh.

Und am Ende bleibt nur immer dieses fuck-Gefühl
„Sei dankbar, mit DEM was Du kriegst!!!“
„Du mußt IMMER die Fesse halten!!!!“
„Sag nur nie, was Du wirklich FÜHLST!!!!“
„Behalt ALLES für dich!!!!!“
„Es interessiert sowieso nie auch irgendwen!!!!“
„Am Besten, Du willst GARNICHTS!!!!“
„Weil egal, was Du brauchst oder fragst – Du bist IMMER zu viel!!!!“
Oder falsch
oder lästig
Oder blöd
Oder dumm
Oder Scheiße.

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Gedankenlesemaschine

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Heute ist es wieder mal eher früh.
Ich war gegen 5 aufgestanden. Und jetzt, wo ich hier anfange zu schreiben, ist es 5.21h.

Ich bin noch immer sehr dankbar für die Idee, uns das Wasserding umzutauschen in Kaltschaum.
Ich FREUE mich wieder auf mein Bett.

Und, wenn ich früh um 3 oder 4 aufwache, weil meine Blase voll ist, dann kehre ich nun schlicht und ergreifend ZURÜCK ins Bett.
So gut wie schmerzfrei und voller Freude.

YES, I can 🙂

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