Irgendwie hängt alles immer am FÜHLEN

Ich hab grad glaub meinen eigenen Text von eben zum 4. oder 5. Mal gelesen.
Und mir kam wieder in den Kopf – das hatte ich irgendwann schon mal erkannt – dass der Mann immer ALL DIE WUT,
die er eigentlich auf seine MUTTER haben müßte,
dann auf MICH wirft.

Statt dass man sie dort hin richtet, wo sie her kommt
richtet man sie am Ende bloß auf jenen, der daran ERINNERT.

Vermutlich passiert das auch mir selbst öfter.
Schlimm.

In Wahrheit müßte man vermutlich „nur“ eigentlich all die Wut FÜHLEN.
Sie zulassen, erlauben, anerkennen.
Auch den Schmerz.
DORT, wo er entstanden ist.
Auch bei jenem Menschen damals.

Aber wer will schon seine Mutter hassen?
Seinen Vater?
Andere, von welchen man abhängig war?

Dann haßt man wohl lieber, für den Augenblick, jenen der erinnert.
Aber in Wahrheit ist das ja auch nicht besser.

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Ehe, Nähe und Gemeinschaft

Corona scheint ein Lösungsmittel zu sein; ein Emulgator.
Corona macht, dass sich Innenthemen auslösen; sich einerseits deutlich zeigen; herauslösen; sichtbar werden
und sich dennoch zeitgleich auch verbinden.
Eine Symbiose eingehen; eine Vermischung.

Das Zusammensein mit sich selbst und ggf. einem Partner, konfrontiert.

Wir reden viel.
Wir reden fast NUR.
Und fühlen danach unser Gesprochenes im selbst nach.

Oder wir fühlen, spüren, kehren ein in unser tiefstes Selbst.
Und reden DANN.

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Wir sind verschieden

und doch alle Gewaltopfer.

Guten Morgen, Ihrs 🙂

Eben hatte ich bei den Lunis den neuen Beitrag gelesen.

Er tut mir weh.
Er triggert mich auch an.
Er macht mich wütend, traurig und fassungslos.
Ich bin erschüttert.

Ich sehe darin fast eine Kriegserklärung.
Ein Aufbäumen und Aufbegehren gegen alle anderen Meinungen, als ihrer.
Ein unbändiges Wehren und Verleugnen der Möglichkeit,
dass man Opfer und trotzdem stark sein kann.

Opfer sind SCHWACH.
Opfer müssen leiden.
Punkt.
Das ist die Ansage.

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4.04 Uhr war es heute

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Aber da hatte ich vergessen, dass es gestern später gewesen war.
Ich war erst gegen halb 12 ins Bett gegangen.
Aber da war die Kaffeemaschine schon an. Und außerdem tat eh schon alles weh.

Ich werde heute dann wohl wieder auf Etappen schlafen.

Gestern Mittag war ich wohl auch so 3 Stunden schlafen.
Der Mann hatte Fußball geguckt.
Und ich glaub, er ist manchmal froh, wenn er das alleine tun kann.
Ruhe.
Beide.

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Philosophisch-psychologische Gespräche

Mein Mann ist seit geraumer Zeit wach.
Ich hab schon wieder gut 4 Reihen gehäkelt und wir unterhielten uns dabei.

Eben dachte ich, ich hab ihm schon lange nicht mehr den Rücken eingecremt.
Klar, mit Creme an den Händen kann ich nicht häkeln – die Wolle rutscht nicht mehr durch die Finger.
Aber was, wenn ich statt weiter zu häkeln, jetzt creme und dann aufschreibe, was wir gesprochen haben?
Weil ich fand unsere Erkenntnisse doch irgendwie sehr spannend.

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Was, wenn es ein Fehler ist?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Schon bevor ich eben eure Beiträge gelesen hatte, kam mir das in den Kopf.
Was, wenn es völlig falsches Denken oder Wollen ist, ewig diesem „Normal“ hinterher zu rennen?

Normal sein zu wollen?
In diese Gesellschaft passen zu wollen?
Von den Menschen akzeptiert werden zu wollen?
Gemocht, ähnlich, anerkannt?

Was, wenn dieses Gefühl, nicht so zu sein wie andere, in Wahrheit total GUT ist?
Was, wenn uns dieses Gefühl ganz reell nur warnen will?
Den Weg weisen?
Hilfreich sein?

Was, wenn es sogar das Allerbeste ist, das uns passieren kann?
NICHT ZU SEIN, WIE ANDERE?

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Du mußt unter Menschen

… hat er das vorhin geschrieben?
Hab ich das richtig im Kopf?

Eben wurde der Termin zum Sport abgesagt.
Man hat der Trainerin geschrieben, wie sich der Körper fühlt.
Und dass man hofft, sie hat Verständnis.
Weil man nicht weiß, ob es gut sei, Sport zu machen
obwohl
man wechselt zwischen Schüttelfrost und Hitzewallungen
man Kopfweh hat
man Körperschmerzen hat
man Brechreiz hat
man Kreislauf hat
und andere Befindlichkeiten.

Es ist verdammt kurzfristig und bislang hat sie noch nicht geantwortet.
Es wird gehofft, dass es klar geht.
Und dass der Sport tatsächlich eher eine Verschlimmerung gefördert hätte, als eine Besserung.
Dass man nicht auf etwas verzichtet, das hilft. Helfen WÜRDE.

Man fragt sich innendrin, ob das irgendeine Abwehr gegen den Sport ist.
Irgendwas Unbewußtes.
Hofft aber, dass es vielmehr Selbstfürsorge, Selbstliebe, Achtsamkeit und Bewußtheit ist.

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Und was war sonst so?

Tja…..
Ich komme eben von der PsychSozFrau.
Schön war´s gewesen.
Ich hab ihr erzählt von unseren Ausflügen in die Heimat
von der Erkenntnis der Kleinen, dass Eis vielleicht doch kein Überlebensfutter ist
und vom Ausstieg bei der Ergo gestern, bzw. wie es überhaupt zu dieser Entscheidung kam.

Wir sind uns da wohl einig, dass es tatsächlich oft der WEG ist, der das Ziel ist.
Ohne Weg, gibt es oft garkein Ziel.
Ohne eine (auch negative) Erfahrung, gibt es keine Erkenntnis.
Ohne Erkenntnis keine Veränderung.

Im Moment gehe ich wohl mehrere Wege zugleich.
In völlig unterschiedlichen Lebensbereichen.
Mit verschiedenen Menschen.

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Schmerzen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Gestern war Osteopathie.
Ich weiß auch nicht – irgendwie war ich anders als sonst.
Viel unsicherer, verletzlicher, ängstlicher.
Ich hab ihm erzählt von meinem Wegfahren.
Er lachte und meinte, ob das so ein „ichhabgradegenugvondirundbrauchmalPausevondirGefühl“ sei?

Und ich sagte: „nee, das ist eher ein Ichhabmichvölligindirverloren; esgibtvielzuvielUNSaberzuwenigICHGefühl“.
Und dass es Zeit wird, dass wir uns endlich mal wieder selbst suchen.

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Nicht allzu lang erstmal

Guten Morgen, ihr Lieben ❤

Heute fühle ich mich eigenartig.
Ich atme wieder kaum und ich bin so voll von Traurigkeit – ohne eigentlich traurig zu SEIN.

Eben beim Duschen wieder diese Gefühle an das Baden in der Kindheit.
Das Kleinsein; die Ohnmacht; das Nie-reichen.
Auch auf der Waage – ich hab mich seit Langem mal wieder getraut.
Und trotz, dass ich eigentlich gut „leer“ war, wog ich fast 78kg.

Es erschüttert mich so sehr.
War ich doch schon auf 72.

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