Ansich weiß ich nichts

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Jetzt hab ich schon wieder paar Mal nicht geschrieben.
Eigentlich ist hier alles beim Alten.

Früh aufstehen, Zigaretten drehen, mit dem Mann bissi reden, duschen, Kaffee trinken und laufen.

Dann hängen wir hier irgendwie rum.
Bissi auf dem Balkon und reden.
Dann im Sessel.
Dauert nie lange, bis wir einschlafen.

Manchmal geht der Mann ins Bett zum schlafen.
Manchmal sitzt er hier und spielt Konsole.

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Ich glaub, das muß ich morgen

mal mit der Thera besprechen.
Vielleicht druck ich den Text hier auch eben mal aus, wenn ich fertig bin.

Gerade beim Rauchen ging mir das weiter durch den Kopf – inzwischen hab ich geduscht und gefrühstückt.

Weil komisch irgendwie…. mit der Scham, den Grenzen und all dem….
Ich will hier im Blog immer ALLES schreiben.
Lesbar für jeden, der hier mehr oder weniger zufällig auf den Blog stolpert.

Aber SAGEN könnte ich es inzwischen niemandem mehr.

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Schubladen-Männchen

Die 2 Stunden bei der Thera gestern waren anstrengend. Ich hab Euch ja schon davon erzählt.

Zwischendurch kamen wir irgendwie auf das Thema Kontakt; Freundschaft; Menschen.
– und ich hätte es schon wieder fast verdrängt und weg geschoben.
Hätte nun nicht eben das liebe Mondmädchen im letzten Kommentar so zwischendrin geschrieben,
“ Der Punkt, dass du keine Freunde hast, hat mich sehr berührt und traurig gemacht, weil ich genau weiß wie das ist. Woran liegt das? „

Ich hatte gestern bei der Thera vermutet, dass es am Schubladen-Männchen liegt.
Weil früher so vieles noch viel einfacher schien.
Gut – früher konnte ich auch nicht FÜHLEN.
Auch das wird eine Rolle spielen.

Aber mein Schubladen-Männchen nimmt seinen Job sehr ernst.
Und ich hatte es lange Zeit nicht so beachtet.
Es nicht bemerkt.
Und auch nicht aufgepaßt.

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Ich glaub, ich fang jetzt auch damit an

das ein oder andere in meinem Blog zu schützen.

Weil irgendwo habt ihr völlig Recht.
Manches muß wohl tatsächlich nicht jeder lesen.

Und es gilt dann auch bei mir, dass jeder das Paßwort gerne haben darf, den ich schon länger hier kenne.
Weil ansich ja nicht mehr Persönliches geschrieben wird, als bisher auch. Denke ich.

Vielleicht bietet mir das eine Chance, mich selbst auch mal völlig anders zu fühlen, zu erfahren und kennenzulernen.
Und vielleicht fällt es mir hierdurch dann sogar leichter, auch Euch nach eurem PW zu fragen.

Grenzen fühlen…..
Das ist so oder so etwas, an dem ich noch ordentlich zu üben habe.

Es ist schon traurig

… dass ich garnicht mal sicher weiß, ob nun gestern oder heute der offizielle Todestag meiner Mama ist.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Dadurch, dass mein Bruder mir ja letztes Jahr erst nach ihrer Beerdigung eine Mail geschrieben hatte und darin sogar noch betont, dass er nicht wirklich gewußt hätte, ob er mir das überhaupt sagen will, habe ich doch nur sein Wort.
Und sie soll lt. ihm in der Nacht vom 1. auf den 2. gestorben sein.
So kann sie also gestern oder heute ihren Todestag haben.

Irre eigentlich, was seitdem oder hierdurch alles in diesem Jahr dazwischen bei mir alles los gewesen war.
Und nachdem ich ja letztes Jahr um diese Tage herum auch solche irren psychosomatischen Erscheinungen gehabt hatte und vor Schmerzen fast verreckt wäre ( – und dann erst 2 oder 3 Wochen später durch die Mail von ihrem Sterben erfahren hatte), bin ich mir sehr sicher, dass das was mit ihr zu tun hat(te). Weiterlesen

Kann es sein…..

dass man, je mehr man uns Überleben kämpft, man umso mehr auf andere scheißt?
Dass einem andere Menschen umso egaler sind, desto mehr man mit sich selbst und seinem am-Leben-Bleiben beschäftigt ist?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Heute bin ich tatsächlich mal erst um 5 aufgewacht. Und meine Nackenschmerzen halten sich in Grenzen.

Ich habe ein bißchen herum gelesen und angefangen, mein Spiel zu spielen.
Und eben, als ich mir die 2.. Tasse Kaffee holte und anschließend rauchen war, kam mir das in den Kopf.

Dieses Thema rund um Selbstvertrauen.
Weil es immer wieder und ständig heißt, ich hätte zu wenig Selbstvertrauen.
Ich müsse unbedingt daran arbeiten.
Ich würde mich viel zu sehr an anderen orientieren.
Mich viel zu sehr kümmern und sorgen hierüber, was andere von mir hielten oder dächten.

Und es heißt, diese Außenorientierung bedeute, dass ich zu wenig Selbstwert und Selbstvertrauen hätte.
Dass ich zu viel Angst hätte, was andere von mir meinen.

Eben hatte ich einen Anflug von Wut.
Von Trotz und Aufbegehren.
Etwas in mir sagte, das sei doch schon wieder so ein beschissener Trick.
Schon wieder so eine linke Umkehr von Tatsachen.
Eine Ablenkung von der Wahrheit.
Ein MIR-die-Dinge-in-die-Schuhe-Schieben. Weiterlesen

Wie ist denn das mit der Wut?

Guten Morgen ihr Lieben 🙂

Schon wieder hab ich einige Tage nicht geschrieben und ich finde es echt grausam, mir vorzustellen, dass mein ganzes weiteres Leben genauso schnell weiter rast, wie alle Tage derzeit.
Irgendwie komm ich garnicht mit….

Dienstag in der Kinesiologie war sehr anstrengend.
Immer wieder das Thema Wut, Zorn und Hass.
Immer wieder all jenes, das ich in mir unterdrückt hatte/unterdrücken MUSSTE und was mich somit letztlich aus der Opferrolle hinaus in den Täterbereich wirft. Weiterlesen

Wie beim Warten auf den Aufzug

machte es eben beim Duschen in mir „PLING!!!“
die Türen öffneten sich und aus dem Aufzug trat der Satz

Geht es dir vielleicht nur ums Rechthaben?“

Ich glaube, ich hatte diesen Satz in der Mail gelesen, als ich sie kurz überflog.
Das Überfliegen machte mich wütend und kopfschüttelnd; resignierend und hoffnungslos.
So schloß ich die Mail mit ganz ekligen Gefühlen im Bauch und entschied, sie zu ignorieren.

Nun in der Dusche kam also dieser Satz in mir hoch. Weiterlesen

Fortschritt

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich hänge noch immer an meinem Bruder fest.
Das Thema ruft danach, aufgeräumt zu werden, sortiert, angesehen und entrümpelt.

Aber gestern war auch diese Feier vom Verwandten.
Und ich freue mich sehr – trotz dass ich wohl nach wie vor mit vielem Probleme habe – dass es einen Fortschritt; eine Entwicklung gibt.

Ich hatte gestern mit meinem Mann einen sehr schönen Tag.
Habe all meine neuen Pullover gewaschen, doch mal versucht, ob sie wohl den Trockner vetragen – und konnte so auch gleich zur Feier einen von ihnen tragen.
Wollpullover zuerst auf Kurzwäsche durchgespült, weil Neues immer so eklig nach Chemie stinkt.
Und anschließend dann im schon-Trocknen in kleiner Menge tragbar gemacht. Weiterlesen