Und ewig die Nachbarin

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist schon der Wahnsinn……
Aber da komme ich später drauf.

Gestern hatte ich keine Zeit zum Schreiben.
Gestern Früh war Hektik.

Der Mann hatte beim letzten Mal gelernt, dass es für mich wohl irgendwie ein Trigger sein muß, wenn man mich … hm… weckt?
Irgendwie *besonders* weckt?
Er hatte es ja schon mit verschiedenen Methoden versucht.
Oder auch aus Versehen fabriziert.

Mal durch das Abbeißen vom Apfel – versehentlich.
Mit dem Kruschteln in Gummibärentüten – versehentlich.
Er hat auch schon meine Schulter berührt oder den Fernseher lauter gemacht.
Meist, wenn ich geweckt WERDE, bin ich vollkommen übellaunig
Irgendwas tut das mit mir.
Ich tippe einfach auf die Zeit mit meiner Oma.
Als ich als Kind keine einzige Nacht am Stück schlafen durfte.

Wecken ist ungut.

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Oh…. 25.01.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eben guck ich auf´s Datum.
Echt? schon wieder so spät?

Das Jahr rast doch wieder nur so weg.

Aber jetzt wundert mich nix mehr.
Vielleicht liegt es daran?
Aber kann und soll man eigentlich jede beschissene Befindlichkeit im Heute an irgendwas aus Gestern festmachen?

Vielleicht hab ich das ja nur *einfach SO*
Und eben NICHT immer wegen irgendwas von Gestern?
Kann ja sein, dass was mal einfach NICHT Trauma ist, oder?
Oder ist nun mein ganzes Leben nur Trauma?
Jeder falsche Furz? Jedes Kopfweh? Jeder Muskelschmerz?

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Manchmal ist schlecht auch gut

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Irgendwie ist unser vorherrschendes Thema „Familie früher“.

Egal, ob mein Mann oder ich zurück denken.
Egal, ob er oder ich herum überlegen, was wäre gewesen, wenn….

Wie viele Situationen im Leben hatte es bereits gegeben, wo man gedacht hatte, es wäre größtes Leid gewesen; schlimmstes Pech.
Momente, in welchen man wirklich gelitten hatte.

Rückblickend nun….
stellt sich nahezu alles als größtes Glück dar.
Man muß sich bloß vorstellen… oh Gott…. wo hätte das nur hingeführt.

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Wahr? -scheinlich? -haftig?

Mag ned schreiba.

und will doch schreiben.
Alles auf einma.
Kleines is imma da.
Will ned weg. Will aba au ned schreiba.
Großes will schreiben.
Kleines will nix sage.

Komischer Zustand.
Eigenartig.
Hatte versucht zu schlafen. War ein sehr anstrengender Tag bisher.

Ständig schlurft es durch die Wohnung und kichert pausenlos.
Meist über sich selbst.

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Was ein Tag

Sorry, ich muß nochmal.

Ich glaube, heute ist wieder so ein Tag, an dem ich auf Kravall gebürstet bin.
So ein Agro-Tag.
So einer, an dem man nur all das sieht, das zwickt, piekst und stört.
Aber kein Einziges, das gut ist.

Ich hab mich (innerlich) an meinem Mann fest gebissen.

Ich glaube, an solchen Tagen, an denen er unter Anspannung steht; selbst genervt ist, ungeduldig und irgendwie ekelhaft, fängt es dann auch in mir an.
Ich könnte permanent auf ihn einpieksen – gut, dass er arbeitet und garnicht da ist.
Aber es geht mir auf die Eier.

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Grade beim duschen

kam uns der Gedanke, dass wir unbedingt ganz dringend mal die Familienstammbäume vom Ehemann und uns malen müssen.

Da sind so unheimlich viele Parallelen drin.

Ganz viel ist bei ihm und uns fast identisch.
Auch die Lebensgeschichten und Hintergründe der Familienangehörigen und die Strukturen.

Wer mit wem was, wie und weshalb.
Hierarchien, Mißbrauch, (emotionale u.a.) Gewalt und Machtstrukturen.
Charaktereigenschaften und „Lösungsansätze“.

Wie Einzelne versuchten, mit dem „System“ klar zu kommen.

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Ich bin so stolz

… das ist wie Eigenlob; wie Größenwahn; wie Überheblichkeit…
flüstert es in mir.
Das ist verboten.

Stolz ist nix Gutes.
Stolz darf man ned.

Gestern war das.
Gestern, als ich meinem Mann sagen wollte, wie stolz ich auf ihn bin.
Ich kann das Wort noch nicht mal auf Anhieb richtig schreiben. Meinen Fingern ist es verboten, dieses Wort zu tippen. Es ist ein schlechtes Wort.

Wir hatten ein sehr anstrengendes, schweres Wochenende.
Und doch das Allerbeste unserer gesamten 9 Jahre.

Ichh glaube, wir waren uns noch NIE so nah.

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Wir wachsen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist schon komisch.
Es könnte so aussehen, als passiere nix.
Ich sitze noch immer Zuhause.
War noch bei keinem 2. Autovermieter.
Bin noch immer hm….

Und doch verändern sich so viele Dinge.

Durch meinen „Ausbruch“ haben wir gemerkt, dass eine Kreditkarte doch von Vorteil ist – auch, wenn wir bisher glaubten, „sowas“ nicht zu brauchen und sie bisher auch nie einzusetzen gewußt hätten.
Bisher war es immer auch ohne gegangen.

Nun haben wir kapiert, dass sie unabhängiger macht und flexibler.
Man könnte damit viel spontaner sein.
Und eben auch der Fakt, dass Autovermietungen meist nur dann Autos vergeben, WENN man eine hat.

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Ein Zoo

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist schon eigenartig.
Einerseits bin ich froh, dass mein Mann ist, wer er ist.
Auch oft tut, was er tut.
Und ich bin auch irgendwie stolz auf ihn; auf seine Art, mit Dingen umzugehen – wobei „Stolz“ das falsche Wort ist.
Wie kann ich stolz sein auf die Leistung eines anderen?!

Aber ich sehe es; merke es; anerkenne es und freue mich dran.
Wie ist das Wort hierfür?

Andererseits fühle ich mich wieder beraubt.
Weg genommen.
Abgeguckt.
Nachgemacht.
Von mir partizipiert, ohne fragen.

Und es schmerzt irgendwie, wie er beständig aus MEINEM seins macht.
Wie er so oft von MIR auf sich kommt.

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Wir sind noch da

Wir alle und auch mein Mann.

Guten Morgen, ihr Lieben

Nein, lächeln kann ich (noch) nicht.
Ich bin aufgewacht gegen 6 und mein ganzes Gesicht fühlt sich geschwollen an.
Überall Tränenstraßen und Kristalle in und an den Ohren.
In den Spiegel hab ich noch nicht gesehen – hier ist noch dunkel.

Gestern war ein wirklich harter Tag.
Und wenn ich nachher zu meiner Thera fahre, werde ich ihr vom *Loch* erzählen.

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