# Monatsbeitrag Mai: Helfernetz

(Achtung: nachbearbeitet. Ich hab die Hälfte vergessen).

Helfernetz….
Was ein grausames, schlimmes, triggerndes, re-traumatisierendes, ekelhaftes Thema.
Ich wollte nicht mitmachen; mich weigern.
Es kotzt mich an.

Ich habe keins.

Was soll ich schreiben?
Es bleibt nur, über das Versagen zu schreiben.
Das Verweigern; das Nichtzuhören; das Nichtsehen; das Nichthelfen; das Nichtbegreifen; das Abwerten; das Schmälern; das Verniedlichen; das Deligieren;
den Schmerz.
die Einsamkeit
die Ohnmacht.

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Wie verwirrend

Mahlzeit, ihr Lieben 🙂

Ich bin schon wieder spät dran – aber ich hatte heute wieder einiges zu tun.
Blöd nur, dass man immer eigentlich rein garnichts davon sehen kann…

Ich hatte heute wieder Post.
Wieder „rund um Mißbrauch“ – aber wieder was anderes.

Es ist Wahnsinn, den Überblick zu behalten über all die Dinge, die man beantragen kann – und wie sie sich dann doch wieder teilen in verschiedene Bereiche. Weiterlesen

Die heilige Hure?

Das war wieder eine verdammt spannende Therapiestunde.
Ich hatte das Igelchen von meinem Mann dabei, der nun – dank eines Hör-Irrtums meiner Therapeutin – den Namen Herr Wedel trägt.
Sie hatte beim Hereinkommen auf meinen Schoß gelinst und neugierig gefragt, wer das sei… Und ich begann den Satz mit Der Igel …… – woraus sie Herr Wedel entnahm.

So hatten wir was zu lachen und ich fand das so witzig, dass es nun bei diesem Namen bleibt. Weiterlesen

Bestandsaufnahme

Irgendwie habe ich das Gefühl, ich habe gestern fast zu offen über meine Gefühle geschrieben.
Zu offen, über die Themen, die meinen Mann und mich belasten.
Zu offen, über meine Gefühle in jenem Moment, da ich sie hatte.

Aber ich will offen schreiben.
Ich will ehrlich sein.
Ich will hier rauslassen, was mich platzen macht.

Ich will jedoch nicht, dass man mich mißversteht.
Ich will nicht, dass man meinen Mann in einem falschen Licht sieht.
Denn mein Mann ist das Beste, das mir in meinem gesamten Leben je passiert ist.
Und er geht für mich und mit mir durch die absolute Hölle.
Er läßt meine Hand nicht los, wenn es dunkel wird und er begleitet mich, wohin ich gehen muß.

Mein Mann tut dies alleine.
Er tut dies, weil er mich liebt.
Er hat niemanden, mit dem er reden kann und niemanden, der ihm Kraft gibt.
Er muß diese aus sich selbst schöpfen.
Und er tut dies, so gut er kann. Weiterlesen