Emotional offen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Gestern kam auf RTL2 „Die Hütte“.
In unserer TV-Zeitung hatte er nur einen orangenen Smiley.
Das sollte den Lesern sagen, dass der Film kaum was taugt.

Auch mein Mann hatte den Film nicht einkalkuliert.
„Die Hütte“… was soll das schon sein.

Irgendwann – ich denke, es könnte so 2009 herum gewesen sein, vielleicht kurz bevor ich meinen Mann kennengelernt hatte?
Vielleicht sogar auch danach?
In jedem Fall, nachdem mein Vater gestorben war und ich, mich selbst überraschend, so sehr getrauert hatte
Da war ich in den örtlichen Buchladen gegangen; wollte ansich etwas völlig anderes kaufen.

Und DIE HÜTTE (klick) lag auf einem Tischchen, gemeinsam mit anderen Büchern.

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Es war doch garnicht so schlimm…..

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eben, als ich auf dem Balkon saß zum Rauchen, da dachte ich an die Cousine meines Mannes.
Sie kommt heute Nachmittag zu mir zu Besuch.
Zu MIR.

Als mein Mann mir erzählt hatte, von seinem Gespräch letztens mit ihr
ihren Bemerkungen darüber, dass sie Angst hat, mich zu verletzen, wenn sie vielleicht Dinge erfragt
Oder mich zu überlasten
Mir zu nahe zu kommen (näher, als ICH es möchte)
oder vielleicht taktlos zu sein, neugierig zu wirken oder irgendwie anderweitig durch sämtliche Fettnäpfchen zu latschen
Ihrer Angst, vielleicht zum falschen Zeitpunkt zu viel; zu falsches von mir zu wollen
Oder mich vielleicht völlig zu überfordern, wenn sie mich fragt, ob wir uns treffen wollen
– gab es in mir doch plötzlich sehr viele Gedanken und Gefühle. Weiterlesen

Es flüstert

Eben beim Rauchen fragte ich mich
– wenn doch die Lösung für so viele Themen alleine darin liegt, mich selbst zu lieben
– wie soll es mir denn gelingen, etwas zu lieben, das garnicht da ist???

– oder sehe ich es nur nicht?

– wenn nichts da wäre…. woher käme denn dann all die Kraft, nun schon so lange zu leben?
– wenn nichts da wäre… woher käme dann all die Liebe, die doch trotzdem fühlbar ist?
– wenn nichts da wäre… woher käme denn dann der Mut, all das anzusehen? Weiterzukämpfen? Weiterzugehen?

– wenn da nichts wäre… womit ist dann dein Mann verheiratet? Was schätzt und liebt er?

– wenn da nichts wäre…. was drängt dann dazu, um dein Kind zu kämpfen? Ein besseres Verhältnis und mehr Nähe?

….

Was ist es alles, das ich lieben kann?
Und was ist es wohl, das mir hilft, mein Fühlen wieder zu beleben?

Ansich wollte ich duschen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

– aber es gewittert.

Bei Gewitter dusche ich nicht.
So habe ich Zeit, um zu schreiben.

Ich bin im Moment ziemlich geplättet darüber, was nun passiert.
Vorhin saß ich auf dem WC und hatte wieder so eine „Gebär-Sitzung“.
So eine, wo ich früher gut 45min schmerzschreiend, stöhnend und hechelnd fast gestorben bin.

Die erste wieder, seit langem.
Ich hatte gedacht, durch die Kinesiologie hätte das aufgehört; durch die Heilerde und das andere Essen.
Aber nein… Weiterlesen

Offene Herzen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Diese Zeit ist erstaunlich.
Ich bin irgendwie sehr neugierig und freudig gespannt, was all das Heilen in mir und meinem Mann noch bewegen und entwickeln wird.

Vorhin, bevor er ins Büro ging, hatte ich mit ihm hier noch ein sehr schönes, wertvolles Gespräch.
Ich fühle ihn im Moment sehr empfindsam, weich und verletzlich.
Er wirkt hin und wieder sehr traurig, in sich gekehrt und berührbar. Weiterlesen

Interview mit einer Domina

Eben habe ich den Reblogg von Abolition2014 entdeckt und möchte ihn gerne hier bloggen.
Auch, wenn das Interviw von 2010 ist – oder gerade sogar deshalb – ist es wichtig, dass Menschen es lesen.
Noch eine Frau, die kein Blatt vor den Mund nahm.
Es wird Zeit, dass die Menschen sehen lernen:

Ellen Templin im Radio (als Text)

Duftquelle

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Wieder einmal bin ich ganz offen.
Einfach auch deshalb, weil ich es irgendwo auch faszinierend finde, wie man als Mensch so tickt und welch merkwürdige Gedanken, Gefühle und Befürchtungen man so in sich trägt.
Was Menschen vermutlich sehr oft nicht aussprechen – und doch in sich tragen.
Was man meist wohl versucht, „mit sich selbst auszumachen“ – was am Ende aber doch meist garnicht gelingt.

Ich und meine Hormone….
Meine Pheromone
Die Veränderungen meines Körpers und jenes, das ich diesen merkwürdigen Wechseljahren zuschreibe….. Weiterlesen

Fotos

Mein Mann guckt Fußball.
Mir war langweilig, so fing ich an, unser Chilli für heute Abend zu kochen.
Nebenher zappe ich zwischen meinem Blog und facebook hin und her.

Schon seit ich den Beitrag von SurvivorOfProstitution rebloggt hatte, beobachte ich mit großem Staunen, wie sich der Beitrag über facebook um so viel weiter verbreitet, als es meine eigenen Beiträge meist tun.
Und ich entdeckte ein weiteres Like für meine fb-Seite.

Ich guckte nach dem Profil der Frau und entdeckte ein unsagbar starkes, ausdrucksvolles Foto von ihr in ihrem Verlauf.
Es fasziniert mich, wie eine Frau gleichzeitig sehr fraulich, weich, zart, gefühlvoll und doch auch so stark, standhaft, ausdrucksvoll und klar aussehen kann.
Ja, sie ist etwas reifer.
Zarte Fältchen machen ihr Gesicht zu einer Landschaft, welche man sehr gerne vorsichtig berühren mag. Weiterlesen

Dankbar

Gerade war ich nach dem Veröffentlichen meines letzten Textes wieder am Küchenfenster rauchen.
Ich sah über die Dächer der Häuser und beobachtete, wie ein großer Reiher von entfernten Baumwipfeln über unser Hausdach glitt.
In aller Ruhe und mit nur wenigen Flügelschlägen schwebte er näher.

Ich dachte an meinen Mann.
Fühlte meinen Mann.
Fühlte, wie er sich gestern geöffnet hatte und mir sein Innerstes gezeigt.

Dankbarkeit.
Erfüllte mich.
Beim an ihn Fühlen. Weiterlesen

Gestern in der Selbsthilfegruppe

Ein neuer Tag, ein neuer Blogeintrag 😉

Gestern war wieder so ein Tag des Ausschüttens – ich fürchte, heute auch.
Ich hatte mich gestern hier schon nicht bremsen können.
Und in der Gruppe ging es grad weiter.

Gestern war ich wieder zu früh.
Eine grausame Angewohnheit, nicht zu spät kommen zu wollen – und deshalb unfreundliche 30min. zu früh zu klingeln.

Ich platzte mitten hinein ins Privatleben jener Frau, die die Gruppe führt (auch Betroffene) und ihres Partners, der eine Männergruppe initiiert hatte.
Gut – sie hatten gemütlich zusammen gesessen und geredet – nicht dramatisch.
Dennoch…. sowas tut man eigentlich nicht. Weiterlesen