Zu wenig

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich fang jetzt einfach mal an, obwohl der Mann noch hier ist und duscht.
Ich will versuchen, heute, später mal wieder zu putzen.
Vielleicht reicht die Zeit ja tatsächlich mal – er arbeitet jetzt 4 Stunden.

Es ist eine verdammt harte Zeit.
Bei Euch, aber auch hier.

Ich schlafe seit 3 Nächten total beschissen – wenn man es schlafen nennen will.
Wache laufend auf, muß ewig oft pinkeln gehn und wache dann auf mit grausigen Schmerzen, die blöderweise auch am Tag nicht verschwinden und in der nächsten Nacht umso schlimmer sind.

Scheiß Verspannungen.
Es ist irgendwie alles ein einziger Krampfhaufen.

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Es ist SEIN Thema

hatte die Thera gestern zu mir gesagt.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist auch SEIN Trigger.
Dass er immer und fast jedes Mal, wenn ich ihn irgendwie kritisiere, sofort in sein Muster fällt.

Es ist völlig unbedeutend, wie sehr ich mich bemühe, das NETT zu tun oder sanft oder mit sehr bedachten, vorsichtigen Worten.
Und klar – das gelingt mir selbst ja auch ganz sicher nicht jedes Mal.
Oft bin ich ja SELBST getriggert – von IHM.

Aber dieses „IMMER mach ich ALLES falsch“, geht mir schon ganz ordentlich auf den Sack.

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3 Uhr 41

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich hasse es fast ein bißchen, wenn mein Körper entscheidet nicht schon zwischen 1 und 2 aufzuwachen, weil die Blase voll ist.
Weil dann wartet er, bis sie GAAAAANZ voll ist und schon fieß weh tut.
Und dann ist es irgendwas nach 3 – aber trotzdem tut dann auch schon der Körper genug weh, dass ich danach nicht mehr in dieses Hängemattenbett zurück will.
Wahnsinn, dass man schon um diese Zeit Vögel hört. Und es ist tatsächlich fast still draußen.

Uff.
Gut, inzwischen ist es gleich 5.
Ich hab schon gespielt, gelesen (in Blogs) und dabei Zigaretten gedreht.
Bin an der 2. Tasse Kaffee.
Die Heizung ist aus; es ist kühl.
Kopfweh hab ich auch – vom Hängemattenbett.
Und irgendwie Augen, die sich verweint anfühlen und nen Hals, der auch bissi brennt.
Man könnte meinen, ich hab geheult – dabei hab ich mir gewiß nur wieder derart Kopf und Hals abgeknickt, dass sämtliche Flüssigkeiten stauen und ich schnarche, wie Depp.

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NEIN ist ein End-Gegner

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eben ist der Mann weg. Wieder zum Arzt.

Die Tage sind sehr anstrengend.
Unsagbar viel Fühlen, Erinnern und Arbeiten.

Gestern war Osteopathie.
Meist reden wir nicht allzuviel.
Aber gestern…. gestern war irgendwie anders.

Vorgestern kam in der ARD ein Film über Gewalt.
Ich zumindest habe es so empfunden.
Keine Ahnung, ob andere Menschen überhaupt kapieren, wie GROSS diese Gewalt war.
Schon alleine der Titel des Filmes:

Weil Du mir gehörst (klick)

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Diese inneren Zweifler

sind schon irgendwie faszinierend.
Zum Kotzen, auch.
Aber auch so tricky; so hinterlistig; so … ach….

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Wie oft lese ich bei anderen und denke dann erst, dass ich das von mir nicht kenne.
*Das* – mit dem sich andere da so schlimm, schmerzhaft und schwer herum schlagen müssen.

Oft tut es mir selbst so weh.
Es ist oft so grauenhaft, so schmerzhaft, so unfassbar und kaum zu glauben.
Welche Grausamkeiten sich Täter ausdenken können…
Menschen.

Wie kann man so bloß sein?!
Was muß in denen alles völlig durchgeknallt sein?
Wozu das alles?
– und wie oft geht es am Ende einfach „nur“ um Geld?!

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Manchmal geh auch ich fast in die Falle

hatte meine Thera gestern gesagt.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich hab eben überlegt, ob ich was zu schreiben hab und dran gedacht, dass ich ja eigentlich von Gestern schon geschrieben hab.
Aber dann fiel mir ihr Satz wieder ein.

Unsichtbar.
Mißbrauch und Gewalt sind oft unsichtbar.

Gestern Abend hatten der Mann und ich in der ZDF-Mediathek dann auch noch eine Reportage entdeckt über Gewalt an Kindern.
Es ist echt soooo bitter, unfassbar, grausam und erschreckend.

Diese Hilflosigkeit von Helfern.
Diese Schwierigkeit, SEHEN zu können.
ERKENNEN.

Selbst „geübte Amtsleute und Ärzte“ wagen sich oft nicht festzulegen, ob das was sie sehen, von GEWALT kommt – oder nicht vielleicht doch „von einem Sturz“ o.ä.

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Wie die Tiere

… das war das, was mir eben auf dem Balkon durch den Kopf ging.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

– ich hab früher gelebt, wie Tiere leben.
Ich war beim Thema Sexualität in meinen Gedanken.
Und wie das war, mit meiner Tochter.

Aber ursprünglich war ich bei meiner Mama gewesen und bei gestern.

Gestern, in der Therapie, hatte ich meiner Thera 2 Texte von hier vorgelesen.
Wehmut
und
Du nerfst

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Rollenspiele

Boah, wie eklig.
Ich MUSS das aufschreiben.
Schnell irgendwie und so kurz, wie möglich – ich muß dann ja ins Bad.

Aber es ist ja sowas von eklig!!!!

Eben steh ich auf dem Balkon und rauche.
Mir drehte es fast den Magen um.
Der Kreislauf schien zusammen brechen zu wollen.
Mit wurde völlig komisch und so, als würde mir schwarz vor Augen werden.

So, als drücke mich jemand in einer Röhre immer weiter zusammen; presse mich aus.
Mir ist schlecht.

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Ich will das nicht!!!

Ich will das nicht,
dass der Mann ständig sagt, dass ich sooooo schöne Brüste hab
dass der Mann ständig sagt, dass mein Hintern soooo toll sei
dass der Mann ständig sagt, dass ich mich sooooo gut anfühle

Ich will das nicht,
dass da ständig dieser Glanz in seinen Augen ist.
dass da ständig dieser Hunger ist
dass da ewig diese Sehnsucht leuchtet
und diese Wehmut; diese Traurigkeit; diese Einsamkeit und Ohnmacht

Ich will das nicht,
dass ich immer wieder hoffe, er hat mich einfach lieb.
dass ich immer wieder merke, wie es weg kippt.
dass ich immer wieder erkenne, wer er ist
– aber er nicht, wer ich bin.

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Es ist wieder so viel

dass eigentlich die Worte fehlen.
Man es eigentlich garnicht in all seiner Masse beschreiben kann; niemals alles in einen Text kriegt.
Nicht all die Gefühle; alle Erkenntnisse; alles Begreifen, Sehen, Erkennen.
Nicht das Erschrecken, das Trauern und …
Ja, es geht gen Jahresende.

Wie so oft eine Zeit des Eintauchens in den tiefsten Dreck.

Guten Morgen dennoch, ihr Lieben 🙂

Wie soll man Worte finden, für Grauenhaftes?!
Und doch – immer wieder kann ich das Gute in all der Erkenntnis nicht übersehen.
So weh das jedes Mal auch tut – so gut ist es auch.
Es schafft Veränderung und Wachstum.

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