Zu wenig

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich fang jetzt einfach mal an, obwohl der Mann noch hier ist und duscht.
Ich will versuchen, heute, später mal wieder zu putzen.
Vielleicht reicht die Zeit ja tatsächlich mal – er arbeitet jetzt 4 Stunden.

Es ist eine verdammt harte Zeit.
Bei Euch, aber auch hier.

Ich schlafe seit 3 Nächten total beschissen – wenn man es schlafen nennen will.
Wache laufend auf, muß ewig oft pinkeln gehn und wache dann auf mit grausigen Schmerzen, die blöderweise auch am Tag nicht verschwinden und in der nächsten Nacht umso schlimmer sind.

Scheiß Verspannungen.
Es ist irgendwie alles ein einziger Krampfhaufen.

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Und ewig die Nachbarin

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist schon der Wahnsinn……
Aber da komme ich später drauf.

Gestern hatte ich keine Zeit zum Schreiben.
Gestern Früh war Hektik.

Der Mann hatte beim letzten Mal gelernt, dass es für mich wohl irgendwie ein Trigger sein muß, wenn man mich … hm… weckt?
Irgendwie *besonders* weckt?
Er hatte es ja schon mit verschiedenen Methoden versucht.
Oder auch aus Versehen fabriziert.

Mal durch das Abbeißen vom Apfel – versehentlich.
Mit dem Kruschteln in Gummibärentüten – versehentlich.
Er hat auch schon meine Schulter berührt oder den Fernseher lauter gemacht.
Meist, wenn ich geweckt WERDE, bin ich vollkommen übellaunig
Irgendwas tut das mit mir.
Ich tippe einfach auf die Zeit mit meiner Oma.
Als ich als Kind keine einzige Nacht am Stück schlafen durfte.

Wecken ist ungut.

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Ein kleiner, täterloyaler Junge

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Vielleicht ist es auch ein Mädchen?
Ich kann es nicht wissen – es lebt im Mann.

Schon öfter hatte ich meinem Mann vorgeschlagen, er könnte doch, wie ich, einen Blog schreiben. Ich würde ihn ihm einrichten.
Oder einfach in Bücher schreiben – wie ich früher.
Oder auch Bilder malen – was ich (noch) garnicht hin krieg.
Aber er will nicht.

Trotzdem sagt er bald jeden Tag hier Sätze, in welchen er so zutiefst bedauert, dass er von *Früher* nichts Genaues mehr weiß.
Dass er sich nicht mehr erinnert und es nicht schafft, es wirklich zu wissen.
Dieses *Alles*.

Aber alleine das *Bißchen* erschreckt ihn schon sehr.
Die Erinnerungen, die er hat, sind schon schlimm genug.

Nichts desto trotz, hab ich ihm gesagt, dass ich ja auch schließlich von IHM hier in meinem Blog schreibe.
Und dass wir auf diese Weise in 10 Jahren vielleicht trotzdem sehen können, wie weit wir – auch ER – inzwischen gekommen sind und was gewesen war.

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Ich wünsche mir so sehr, dass es aufhört

Guten Morgen, Ihrs 🙂

Ich wünsche mir Ruhe im Kopf.
Ruhe – nicht Honig.
Wobei im Film sogar dieser gut ist.

Ruhe.
Nehmen deshalb manche Menschen Bedarfsmedikation?
Weil sie genau DAS nicht mehr aushalten (können)?

Gestern hatte es in meinem Kopf gebrüllt.
Niemals!!!!!
Niemals tu ich das!!!!!
Niemals gehe ich in eine Klinik!!!!!
Liefer mich aus an solche Menschen, die dann mit mir das Selbe tun, wie mit meiner Mama!!!!!
Ich laß das mit mir nicht machen!!!!
Niemals!!!!
Die haben sie abhängig gemacht und süchtig. Ihr nicht zugehört, sie nicht verstanden und dann als Tabletten- und Alkoholabhängige sich selbst überlassen.
Untherapierbar.
Aussichtslos.

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Freunde

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eigentlich wußte ich bis eben garnicht, worüber ich heute schreiben könnte.
Eigentlch bin ich eben erst aufgestanden – vor etwa 30min., gegen 6 – und schreibe sehr oft inzwischen erst, wenn der Mann zur Arbeit gegangen ist.
Jetzt liegt er aber noch im Bett.

Eben in der Statistik hatte ich mal wieder einen Beitrag angeklickt, den „irgendwer“ wohl schon heute (nacht) gelesen hatte.
Und blätterte links und rechts.
So kam ich zu DIESEM Beitrag.

Schwierig, so viel Elend zu lesen.
Zu erinnern, an die Zeit in der Prostitution.
An die Zeit während der Anfänge mit meinem Mann.
An die Zeit der Kindheit.

Es fühlt sich oft an, als ginge es garnicht um mich.
Als hätte das nicht ich geschrieben.
Nicht aus meinem Leben.
So weit weg.
So grauenhaft.

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Eigenartig

Guten Morgen, ihr Lieben

Eben auf dem Balkon sinnierte etwas in mir.
Dieses Etwas ist immer sehr nah am Sterben.
Es ist erfüllt von Schuldgefühlen und davon, ständig für Dinge Verantwortung zu übernehmen.
Das Gefühl zu haben, verantwortlich zu sein, für alles Tun und Geschehen um es herum.

Diese ganzen Sätze, die ANDERE immer sagen:
Ich kann doch garnicht anders, als gemein zu dir zu sein – schließlich hast Du mich doch provoziert. Du hast angefangen.
Wenn DU zu mir gemein bist, dann kann ich mich doch schließlich wohl verteidigen.
Wenn DU so guckst, werd ich halt zornig; schließlich sagst Du damit „ich sei Schuld“ – dann darf ich das doch auch wohl zum Ausdruck bringen.
Wenn DU aber auch ständig irgendwas von mir WILLST – dann darf ich ja wohl sagen, dass ich das nicht will oder kann.
Wenn DU auch ständig so rumjammerst – dann kann ich dir wohl auch mal Grenzen setzen.
Einer MUSS dir auch mal sagen, wie Kacke Du bist.

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