Der Wert einer Frau

Eben kam mir das wieder in den Kopf.
Dieser neue UN-Bericht.
Der Teil über die Gleichstellung der Geschlechter.

Und dass ich das gestern, irgendwie mit EINEM Ohr gehört hatte.

Keine Ahnung, ob das richtig in mein Hirn gedrungen ist…
Es blieb mir etwas wie:
„80% der Weltbevölkerung findet es heute noch völlig in Ordnung, dass Frauen geschlagen werden“.
Bei dieser Meinung waren auch Frauen befragt worden.

Ist es ein Wunder?
Ein Wunder, dass noch immer so viele Frauen, die häusliche Gewalt erleben, nichts dagegen tun?

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3.37 Uhr, war es heute

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Einige von Euch gehen zu dieser Zeit wohl oft erst ins Bett.
Ich stehe schon wieder auf.

Ich hatte es mir wirklich überlegt.
Dass es wohl zu früh ist.
Dass ich wohl besser nochmal hin liege.

Aber es ist so grausam, wenn der Nacken derart verspannt ist, dass man davon schon Schwindel und Brechreiz kriegt.
Da hab ich dann einfach keine Lust, nochmal dort hin zu liegen, wo das her kommt.
Und es womöglich noch schlimmer wird.

Also sitze ich im Wohnzimmer bei Dämmerlicht, eingehüllt noch zusätzlich in die Kuscheldecke vom Sessel.
Weil ja die Heizung nicht geht.

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Ich erschrecke

darüber, wie unsagbar tief das Thema Medizin und Ärzte in mir steckt.
Die Angst und das Mißtrauen.
Die Skepsis.
Dieses Gefühl, das fast an eine Art Verschwörungstheorie glauben macht.
Eine so irrsinnig verwurzelte Furcht vor dem Monströsen.

Und auch davor, wie sehr und stark das Thema heute irgendwie präsent ist.
Es läßt mich nicht los und schubst und kotzt mir immer wieder neues Altes ins Hirn.

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Schatten-Wesen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich glaub, ich bin heute gefährlich.
Heute bin ich auf Kravall gebürstet.
Heute bin ich gaaaaanz in dunklen Welten unterwegs.
Innendrin.

Dort, wo Hass, Wut, Zorn, Ekel, Agressivität, Gewalt, Brutalität, Gemeinheit und andere wohnen.

Und ich hab schon heute Früh mit meinem Mann gezofft.
Wobei… zum Glück…
mein Mann das alles inzwischen sehr locker sieht.
Druckabbau.
Sichtbar sein.
Gefühlt werden (dürfen).
Da sein (dürfen).
Sich zeigen (dürfen).
Gemerkt werden (dürfen).
Sein (dürfen).
Auch akzeptiert sein (dürfen).

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Alles wie immer

oder:
– Wenn man Zuhause nur zu Besuch ist

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Die Nacht war kurz.
Für meine Begriffe zumindest.
Von nach 11 bis kurz vor 5.
Ich hatte nochmal versucht, mich hinzulegen – aber Schmerz ließ mich nicht mehr schlafen.

Ich fühle mich, als sei ich überhaupt nicht im Bett gewesen; nicht erholt.
Vielmehr fühle ich mich noch schlimmer als gestern.
Ausgelaugt und traurig.
Schwach, erschöpft und leer.

Ich träumte irgendwas von Trümmerlandschaften; Kriegsgebiet; alles zerstört.
Und ich lief dort herum,, wie in einem Computerspiel – die Aufgabe: überleben.
Und ich überlebte, indem ich fickte.
Alles und jeden fickte – sogar Onkeln und Tanten.

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Suchworte

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

eben dachte ich noch, ich weiß heute wieder nichts zu schreiben.
Wir hatten einen äußerst langeweiligen Sonntag auf dem Sofa mit nix Gscheitem im Fernsehen.
Das Einzige, das noch geblieben war, war mein Traurigsein.
Es zu fühlen, zu begreifen und zu merken, welch große Kindernot darin verwoben ist.

Und ich hätte eigentlich die ganze Zeit weinen können – aber ich wollte nicht.
So schlief ich ein bißchen, häkelte und gammelte hier herum.

Meine Erdbeeren, die ich gestern gekauft hatte, waren voller Fruchtfliegen.
So hatte ich gestern dann auch hiermit zu tun, damit ich sie schnell wieder aus der Wohnung bekam. Weiterlesen

Liebe

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Vorhin saß mein Mann nach dem Duschen hier bei mir im Wohnzimmer auf dem Sofa, um sich trocknen zu lassen.
Ich saß am PC und scrollte durch facebook, als ich einen Witz fand:

Er liegt im Krankenhaus, sie sitzt daneben.
Er: „Damals, als mich meine Eltern rausgeworfen haben, warst Du da.
Als ich meinen Job verloren habe und das Haus abgebrannt ist, warst Du da.
Als ich Alkohol- und Drogenabhängig wurde, hast Du mich wieder aufgebaut.
Auch jetzt, nach dem 3. Schlaganfall in 6 Monaten, bist Du noch immer bei mir.
Weißt Du, was ich glaube?“
Sie – den Tränen nah, mit zittriger Stimme: „Was denn, Liebling?“
Er: „Ich glaub, Du Schlampe, bringst mir Pech.“

Im ersten Moment lacht man ein kleines bißchen, vielleicht. Weiterlesen

Sich selbst nicht kennen

Guten Morgen, ihr Lieben,

da sitz ich wieder einmal mit derart viel in mir drin – und keiner Ahnung, wie ich es heraus  bringen soll.

Irgendwie ist das Wetter wieder komisch.
Oder die Sterne?
Die Welt?

Mein Mann sagt auch, dass ihn im Moment alles aufregt.
Die Leute wollen wieder ständig diskutieren und kommen immer wieder mit dem selben an.
Immer wieder mit Gleichem – und wollen nochmal von vorne diskutieren.
Unruhe…. Weiterlesen