Aber heute ist sie nicht mehr so

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich hab nicht mehr viel Zeit heute zum Schreiben.
In 2 Stunden will ich los.

Gestern, als ich mit meiner Tochter per Chat zu vereinbaren versuchte, wie, wo und wann wir uns treffen,
klingelte plötzlich das Telefon.
Es war ihr lieber, auf dem Heimweg von der Arbeit zu telefonieren, als ewiglich zu tippen und womöglich nicht mehr auf den Weg zu gucken.

Wir redeten lang und viel.
Über früher.
Drauf kamen wir auch, weil sie erzählte von dem Forschungs-Dingens, wo sie gewesen war.

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Vielleicht ist es DAS?!

Ich merk schon – zum Putzen kommt heut keiner.
Was für Gedanken und Gefühle in mir toben…..

Spinn ich einfach nur?
Oder bin ich auf der Spur irgendeiner Wahrheit?
MEINER Wahrheit?

Dekade.
Die Dekade naht.
Abschluß einer 10-jahres-Phase.
Wieder ein Lebensabschnitt, der sich dem Ende neigt.

Und nicht nur, dass die 50 naht.
Sondern es endet hiermit auch die 49.

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Hm… der Mann hatte gestern

dann gesacht, dass ich eher ausseh, wie ein geplatzter Hamster.
Aber auch, dass genau DAS ich bin.
ICH.

Also, dass das paßt.
Dass man sieht, dass ich glücklich bin.
Dass man merkt, dass ich mich wohl fühle.
Dass die Haare total stimmig seien, mit *mir*.

Hm… geplatzter Hamster.
Ist das was Gutes?

Also, ich kann sagen, dass er in jedem Fall Recht hat, mit all dem Fühlen.
Es ist prima 🙂
Der Kopf kitzelt immer ein kleines bißchen.
Und es sieht genau so aus, wie *ich* mich fühle.
Völlig chaotisch und ein bißchen wirr.

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4.43h – ich bin erstaunt

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Garnicht mal so sehr über die Zeit.
Vielmehr über meine Gedanken.
Weil ich tatsächlich überlegt hatte, ob ich auf bleibe.
Oder mich nicht doch lieber nochmal hin lege.

Nochmal hinliegen….
Diesen Gedanken hatte es über Jahre nicht gegeben.
Es war immer irgendwie klar gewesen, auf zu bleiben. Weil es die Schmerzen garnicht anders erlaubt hätten.

Gut, ich hatte eben auch welche, beim Aufstehen.
Aber nicht ganz so garstig schlimm, wie sonst immer.

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Pfui, ist das ein Dreckswetter

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Jetzt isser wech.
Der Mann.

Vorhin, als wir uns verabschiedet ham, da hat er gesacht, ich soll ihn nich zu lange drücken.
Sonst muß er weinen.

Es geht ihm nich gut.
Echt total krass, dass er des jetzt auch mal fühlt.
Dieses eklig Gefühl, wenn ma wohin soll, wo ma nich hin gehört.

So richtig kann ma immer nich sagn, was es is.
Bissi Angst?
Widerwille?
Trotz?
Wut?
Traurigkeit?
Eingesperrtsein un Zwang?

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Oh Mann….

jetzt ist sie wieder alleine.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist so traurig, irgendwie.
Der Typ meiner Tochter hat Schluß gemacht.
Wieder einmal so einer.
Sobald es schwierig wird, sind sie weg.

Es tut mir Leid für sie.
Ich weiß, wie sehr sie sich nach was Dauerhaftem sehnt.
Nach echter Liebe, Zusammenhalt und Echtheit.

Und nun war es schon wieder nur heiße Luft.
8 Wochen.
Länger hatte es nicht gehalten.
Und ich hab nachgeguckt im Chat – schon seit sicher 3 Wochen war sie traurig, weil es ewig nur Streit gab.

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Ständig anders

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Manchmal würde ich mir ja echt wünschen, dass dinge einfach mal blieben, wie sie sind.
Wie sie waren.
EIN Mal.
Oder zwei.
Oder öfter.
Oder…

Man kann sich einfach nicht einstellen.
Oder drauf verlassen.
Nicht mal auf sich selbst.
Ständig soll man gucken, was ist.
Weil immer irgendwie anders ist, als „sonst“ – und es dieses SONST in Wahrheit garnicht gibt.

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4.27h war es heute

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich bin wieder aufgewacht mit solch einem erschreckten Gefühl.
So, als sei man mit dem Kopf in einer Pfütze versehentlich eingeschlafen und plötzlich hoch geschreckt.
Just in dem Moment, als man fast darin ersoffen wäre.
Versehentlich.

Und es gerade noch so geschafft hat, rechtzeitig wach zu werden.

Ich hab das öfter.
Dass ich aus dem Schlaf schrecke und mich fühle, als hätte ich es eben noch geschafft, lebendig zu bleiben.
Hätte ich länger geschlafen, wäre ich gestorben.

Aber ich kann mir nicht erklären, wo das her kommt.
Weil ich mich nicht erinnern kann, was ich träumte.
Oder was ich tat.

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