Jetzt ist er weg

Es ist kurz vor 4 nachmittags und ich bin alleine.
Komische Stimmung bei uns, irgendwie.

Nicht schlecht, nein wirklich nicht.
Aber so derart viele Gefühle durcheinander.
Und wir sind irgendwie BEIDE beschäftigt mit dem Eigenen.
Und doch wabbert es hier herum.
Man fühlt den anderen und merkt, dass Aufruhr herrscht.

Ich hänge weiter und weiter an meiner Mama fest.
Kleine in mir sind tod-traurig.
Mama ist weg – nie mehr kuscheln.
Und sie würden doch so gern und brauchen so sehr.

Dazu dann noch die Auseinandersetzung mit „Täter“ und „Schuld“.
Und dieses Bild, das mich in Wahrheit schon seit Jahrzehnten begleitet – auch, wenn ich das zwischendurch immer wieder vergesse.
Auch vergesse, dass es ein „Erinnern“ ist und keine „Neuentdeckung“.

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Was mach ich nu damit?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Gestern hab ich also den ganzen Tag gelesen.
Ich wußte mit mir nicht viel anzufangen.
Ohnehin hab ich im Moment so eigenartige Anwandlungen – da steh ich irgendwo im Wohnzimmer herum und schau einfach um mich.
Gucke ins Leere und frage mich, was ich hier mache.

Was soll ich tun?
Was hier geht mich was an?
Womit soll ich meine Zeit füllen?

So ein eigenartiges Gefühl der Leere.
Des Nichtwissens.
Des Nichtseins.

Oder vielleicht des WIRKLICHEN Seins?

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So viel Alles

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ein sehr eigenartiger Abend und Nacht liegen hinter uns.
Ich habe heute Früh schon viel mit meinem Mann gesprochen.
Eben ist er weg zu seinen Eltern – er hat dort etwas für uns zu erledigen.
Nächste Woche kommt nun dieses große Etwas, auf das wir uns seit Wochen freuen.
Völlig überraschend – wir hatten erst Ende November damit gerechnet.

Gestern saß ich hier unsagbar bebend, vibrierend und voller Nachwirkungen der Kinesiologie vor dem PC und bekam die Mail mit der Nachricht über die baldige Lieferung. Weiterlesen

Zurück von der Thera

Das ist heute wohl wieder ein bewegender Tag.
Ein inneres hin und her schieben.
Eine Art Tetris-Spiel im Bauch.

Es schüttelt mich; ich fühle mich beben – und ständig fallen immer wieder und wieder weitere kleine Sandkörnchen an den ihnen bestimmten Platz.

Anstregend und doch so gut.

Ich hatte meiner Thera von meinem Traum mit der aufgeplatzten Spiegel-Pizza erzählt, von dem sie vermutet, dass es ein „heiliger Traum“ gewesen sei.
Ich weiß nicht mehr, wer das Buch geschrieben haben soll, in welchem erklärt wird, dass therapeutisch gesehen heilige Träume an den persönlichen, göttlichen Ursprung führen.
– Ich glaube, so oder ähnlich hatte sie es genannt. Weiterlesen

Diagnosen

Eben habe ich wieder in Blogs gelesen – und wie das immer so ist, muß ich eine rauchen gehen, wenn ich voll bin.
Muß hinaus sehen in die Welt und atmen – damit sich setzen kann, was in mir wirbelt.

Es kam mir in den Kopf, dass es doch wohl kaum noch einen Menschen gibt, welcher keine Diagnose hat.
Irgendeine Aussage eines Arztes.
Und wenn es keine Diagnose ist, dann doch zumindest Aussagen von anderen Dritten….

Ich lese hier in Blogs und finde mich ständig irgendwo wieder.
Ganz oft schreiben Menschen etwas, wo ich denke „das hättest auch Du schreiben können“.
Es geht mir genau so.
Ich fühle das Selbe.
Ich verzweifle an Gleichem.
– und dies sind Blogs über Autismus; über Hochsensibilität; über Depressionen – ja selbst Blogs von Trans-Menschen…. Weiterlesen

Leben umsonst

Keine gute Zeit im Moment.

Auch hier in den Blogs…. wenn ich so manchen anderen Mensch lese.
Ich muß im Moment irgendwie davon ausgehen – und mich daran fest halten – dass es in der Luft liegt.
Vielleicht ist auch irgendeine Sternenkonstellation oder ein weltumfassender großer Schmerz daran Schuld.

Ich habe eine Stimmung zum Wegwerfen.
Frage mich, wozu ich eigentlich lebe.
Worin der Sinn meines Daseins liegt.
Meine Aufgabe; der Weg; das Ziel.
Für andere und mich selbst. Weiterlesen

Der direkte Weg zu Gott

Gestern war es, als Benita mich in einem Kommentar auf dieses Buch hin wies.
Aber es war schon später und ich hatte nicht den Kopf, mich einzulassen in diesem Moment.
So sah ich mir ihren Link heute Früh in aller Ruhe an und las die gesamte Leseprobe.

Es ist sehr merkwürdig…. so vieles darin, kommt mir so bekannt vor 🙂

Wie oft in meinem Leben hatte ich mir schon Gedanken gemacht darüber, ob ich mit Reikii anfangen sollte?!

Heilsteine reizen mich.
– seitdem ich einst ein unglaubliches Erlebnis hatte, als mir eine Kollegin einen dieser Steine in die Hand legte und dieser dort vor meinen Augen zu Staub zerfiel……

Auch Geistheiler fand ich interessant – bis ich dann 2 davon einst kennen lernte.

Kartenlegen hilft mir oft, einen Weg zu sehen – oder ihn zumindest einfach anzunehmen in jenem, das er mir vermitteln möchte. Weiterlesen

So viele wirre Gedanken….

„Besinne dich auf das Wesentliche“
– das ist der Satz, der mir immer und immer wieder in den Kopf kommt. Schon seit Monaten.

Seit Ewigkeiten mach ich rum mit diesen scheiß Schmerzen.
Schmerzen überall.
Mal immer wieder woanders – mal einfach überall.

Mal bin ich hart wie ein Brett; dann zäh wie verharztes Gummi.
Überall Schmerzen – ich mag mich nicht bewegen.
Aber wenn ich mich nicht bewege, tut´s trotzdem weh.

Und manchmal weiß ich nicht, kommen die Schmerzen vom Nichtbewegen? Oder von meinen Versuchen mich trotzdem zu bewegen….
Oder einfach davon, dass mein Körper sich an einst erinnert?
Sind das Körper-Erinnerungen?
Schmerzen aus der Kindheit?
Oder Schmerzen davon, dass ich derzeit mit meinem Leben nichts Sinnvolles anzufangen weiß? Weiterlesen

Wie definiert sich eigentlich die **-Rolle?! (abgebrochen)

**-Rolle?

Klar – die Frauen-Rolle und die Männer-Rolle…..
Aber dazu später mehr.

Ich bin im Moment eigentlich auf dem Sprung.
In 20 Minuten muß ich zum Bus – ich hab Therapie.
Da will ich grade eigentlich garnicht hin – lieber später – weil mir viel mehr danach wäre, hier zu schreiben.
Es ist so viel in meinem Kopf; meinem Bauch…. und will raus. HIER – nicht bei meiner Therapeutin; nicht als erstes.

Ich will nicht die Schärfe meines Pulvers dort verschießen.
Ich will es zuerst HIER tun.
Und erst danach bei ihr.
Aber das geht nicht…. hab ja Termin. Weiterlesen

Kennt Ihr auch diese unwirklichen Tage?

Heute ist so einer…

Wenn ich – wieder mal – zu meinem Küchenfenster hinaus rauche, dann habe ich wieder dieses komische Gefühl.

Irgendwie fühlt sich das Draußen an, als würde der Horizont wirklich und tatsächlich nur so weit reichen, wie ich sehen kann. Als lebe ich in einer „kleinen Welt“.
Auch wenn wir ansich erst Anfang Frühling haben und es sicher längst noch nicht so warm ist, könnte ich es am besten mit einer Art Tropenhaus vergleichen.
Als wäre ich in einer Art überdachten, künstlich hergestellten und räumlich begrenzten Welt. Mit einer Kuppel darüber, die man nicht erkennt, welche aber Geräusche irgendwie anders klingen läßt, durch den Schall. Weiterlesen