#BbdM März „Was macht uns Freude“

Ich hab vorhin so gedacht, was macht Euch eigentlich FREUDE?
Habt ihr Hobbies oder irgendwas, das Euch Grund gibt, weiter am Leben sein zu wollen?
Oder vielleicht ein Lebensziel, das ihr erreichen wollt – fern ab der Heilung und Trauma?

So hatte ich meinen Themen-Vorschlag formuliert.
Es ging also nicht nur um Freude im Jetzt – sondern auch um die Zukunft.
Um das, woran man sich festhalten kann.
Sich stärken, wenn man mal nicht weiß, wozu und warum man eigentlich noch leben will.
Wofür man eigentlich weiter macht und kämpft.
Wohin es eigentlich gehen soll. Dieses Leben, das oft so schwer und hart erscheint.

Und da es mein eigener Vorschlag war, sollte ich wohl auch mit machen 🙂
Ich werde es mal versuchen:

Weiterlesen

Es angehen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist irgenwie ein gutes Gefühl.
Dinge, die Gedanken machen, verwirren oder verunsichern, zu klären.
Träume, die man seit Jahren mit sich herum trägt, anzugehen.
Differenzen, die man in der Ehe so hat, aufzulösen.
Gewohntes, mit dem man unzufrieden ist, zu verändern.

Wenn ich denke, was sich alles in meinem Leben umgekrempelt hat?!

Genau genommen, seit dem Zeitpunkt, da ich Geld vom OEG bekomme.
Aber eigentlich erst, seit ich dann auch noch die Anerkennung eines beruflichen Schadens hatte.

Und ja, ich hoffe und bete darum, dass sie mi das auch nie mehr weg nehmen.
Weil die Angst hiervor ist da.
Und sie ist groß.

Während andere Innens beruhigend trösten und sagen: „Du bist längst zu alt. Es gibt keinen Zeitpunkt mehr, an dem es (noch, oder wieder) zumutbar wäre, dass Du arbeitest.
Was auch?
Es geht keine Umschulung mehr – das hatten sie bereits als unzumutbar deklariert mit 47.
Wegen dem Alter.
Und jünger werden wir ja nunmmal nicht mehr werden.“

Weiterlesen

Mutig in die Welt hinaus

– oder hinein?

Immer wieder mal merk ich es ganz dolle.
Irgendeins in mir,
das so elends die Schnautze voll hat, vom Immergleichen.
Vom ständigen Warten, vom Geduldigsein und auf andere Hoffen.
Darauf, dass irgendwas von alleine besser wird.
Vom ewigen Schwarzsehen.
Von Unkenrufen jener Menschen, die lieber unaufhörlich über ihr Scheißleben jammern.
Und davon, NICHTS zu tun.

Es denkt dann, dass es doch eh REIN GARNICHTS zu verlieren hat.
Es kann nur gewinnen.
Wer nichts hat, kann mutig mit den Umständen pokern.
Sich ausprobieren, versuchen und wagen.

Weiterlesen

Eben war sie da

Guten Morgen, Ihrs 🙂

Ja, eben war sie da.
Die Stimme von K.

Keiner hier will mehr „Huren-Ich“ sagen.
Da ist sie wohl längst drüber raus gewachsen.
Das ist jetzt über 5 Jahre her.
Fast 6.
Sie ist keine Hure mehr.

Eben hat sie mit dem Mann gegurrt.
Sie hat eine ziemlich tiefe Stimme. Ganz warm, zärtlich, weich.
Geduldig, liebevoll, ruhig und entspannt.
So eine Stimme, die alles und jeden beruhigen kann und das Gefühl macht, dass alles gut ist.
Alles ist gut, in Ordnung und darf sein.
Es gibt nix „Blödes“.

K. hat einfach so viel gesehen im Leben, dass nichts ihr fremd vorkommt.

Weiterlesen

Was ein Tag – so viel Fühlen

Es ist halb 4 und ich glaube, ich habe bisher heute mehr gefühlt, als … puh…. früher im ganzen Jahr nicht?!

Ständig laufen mir heute die Tränen.
Aus Berührt-sein, Freude, Erleichterung, Wehmut, Glück, Zugehörigkeit, Dankbarkeit, Überfluß, ….
Ich hatte nicht gewußt, dass es so viele Gründe gibt zu weinen.

Und nein, ich bin nicht traurig.
Zumindest nicht in jener Art traurig, wie sonst öfter mal.

Ich staune.
Über mich selbst, andere und das Leben.

Schon alleine heute Früh das Bild der 3D-Puzzles läßt mich noch immer nicht los.
Hieße es nicht immer „Eigenlob stinkt“ wäre ich fassungslos über mein inneres Vorstellungsvermögen und die Malerei meiner Worte. Ich fasse nicht, woher aus meinem Innen dieses unsagbar große und starke Gefühl von Glück kommt, das dieses Bild mit sich führt.

Weiterlesen

Das sagt einem keiner

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Was bin ich platt heute Früh.
Mein Körper tut so irre weh überall und ich bin ganz gräßlich erschöpft.
Zeitgleich rast und hämmert mein Herz, als renne ich einen Marathon.
Und tausende wirre Gedanken rennen in mir herum.

Ich hasse es.

Eben auf dem Balkon dachte ich so drüber nach, wie eigenartig es doch ist.
Kontakt zu Menschen.

Und all das Fühlen und Denken in mir.

Weiterlesen

Was bin ich aufgeregt

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂


In mir summt, brummt und vibriert es.
Offensichtlich ist das eine Zeit, die wahrhaft für uns alle sehr anstrengend ist.

Wenn ich Eure Blogs lese, fühle ich all die Qual, den Schmerz und die Verzweiflung darin. Und so vieles davon könnte ich ebenso bestätigen. Aber es ist bescheuert, überall drunter zu schreiben „bei mir auch“.

Und es wird auch bei Euch nicht anders sein, dass das Geschriebene ja überhaupt nicht ALLES ist. Da ist noch so viel mehr. Alles zugleich und doch irgendwie auch nicht. Weil es da ist – und man es fühlt und doch nicht fühlt.
Weil man es ist – und doch nicht ist.
Weil es existiert – und doch im Nebel wabbert.

Nicht greifbar; nicht analysierbar; nicht festhaltbar – und doch so quälend.
Auch, weil sich dieser beschissene Wabber so einfach ums Verrecken nicht heilen läßt.

Weiterlesen

Und wehe dem, sie werden los gelassen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es klingt bedrohlicher, als es ist.
Aber irgendwie muß ich doch auch aufpassen…..

Die Kreativlinge.
Ich weiß, dass sie da sind.
Aber viel zu oft und über zu lange Zeit durften sie nicht sein.

Meine Kreativlinge kosten Geld.
Und Geld hatte ich nur selten – und wenn, dann mußte es ja immer für irgendwelche Männer ausgegeben werden.
Oder auch für meine Tochter.
Aber für mich?!
Eher selten. Weiterlesen

Musik und tanzen

Was ein Tag….
Mitten hinein in die Stimmung von heute Früh kam die Benachrichtigung, dass ich nun meine Anlage abholen kann.
Und den ganzen Rest.
Und so raffte ich mich auf, weil ich ohnehin ganz gräßlich fand, hier so herum zu hängen.
Papiere hatte ich gemacht, wie ich mir gestern vorgenommen hatte.
Und viel anderes gab es nicht mehr zu tun.

Ich stelle eben fest, dass ich offensichtlich anfange, schneller zu schreiben bei schneller Musik.
Ich hatte es ja mal erzählt – ich hab mir „ZAZ“ bestellt.
Ich bin gerade wohl mutig genug, meine ganzen unterschiedlichen Musiklieben auszupacken 😉

Und so ergibt sich dann eine Mischung aus den Guano Apes, ZAZ, Achim Reichel und Rag´n´bone man. Weiterlesen

Nachtwesen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eben bin ich ganz schön erschrocken.
Es gruselte ganz grausig in mir.

Neben mir, in der dunklen Ecke beim Drucker; auch mal über dem Bildschirm im Dunklen und überhaupt… im Dunklen um mich herum….
da waren plötzlich Geräusche.

Ein bsssss…. ssst sssst sssst……nognognog…….fdtfdtfdt…..

Irgendwie, als brenne mein Computer durch; bruzzle das Kabel.
Oder als kruschtle eine Riesenspinne in der dunklen Ecke.

Unbekannte, fremde und komische Geräusche.

Ich fühlte in mir die Angst.
Das Gruseln.
Die Wachsamkeit und hochgradig gespannte Vorsicht.
Mein Lauern und Überwachen. Weiterlesen