7 Brücken

Das ist mir vorhin wieder eingefallen.
So, als hätte ich es vergessen.

Ich bin 49.
Das ist 7×7.

Es heißt, dass es 7 Jahre sind, die eine Art Lebenszyklus bestimmen.
Mit 7 hatte ich damals tot sein wollen.
Peter Maffay sang damals von den 7 Brücken.
Über die man gehen müsse.

7 mal wirst Du die Asche sein – aber 1x auch der he-he-lle Schein…..

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Mein Mann ist der Beste

aber das weiß ich ja eh schon lange.

Und doch zeigt er das immer wieder auf´s Neue.

Eben sprachen wir nochmal über meine Tochter.
Über diesen Schmerz und die Hoffnungen und auch die Erwartungen, die irgendwie im Raum wabbern.

Er sagte, dass er mit den Jahren immer besser sehen und verstehen lernt.
Und gerade jetzt, wo er mit SEINER Mutter so hadert, versteht er meine Tochter immer besser.
„Verstehen“ im Sinne von „Nachvollziehen können, warum Dinge sind, wie sie sind“.

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Was sind wir durch den Wind

….. nein, ein einfaches UFF reicht nicht, umm diesen Druck raus zu stoßen
Um auszudrücken, was in uns ist
Was heraus müßte
Dieses unbändige Herzklopfen
Das Rennen von tausenden Ameisen in jeder Zelle
Das ganz dringend heulen wollen; jaulen; fienzen, ….wie ein Tier
Weinen, schluchzen, sich schütteln, auszittern, …
irgendwie gibt es hierfür garkeine passenden Worte.

Ich könnte kein Gefühl benennen, das paßt oder zutrifft.
Entweder kenne ich dessen Namen nicht
oder es ist ein Fühlen, für das einfach kein Begriff existiert.

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In mir ist grad eins wütend

merke ich.

Guten Morgen, ihr Lieben

Beziehung…..
Pha….
Wer braucht immer Beziehung – denkt es.
Fühlt es.

Beziehung…..
Ständig muß es ein GEMEINSAM geben.
Ein MITEINANDER.

Und dann hast Du ewig dieses „Darüber will ich mir jetzt keine Gedanken machen.“
Oder das „Darüber brauche ich nicht nachzudenken, weil eigentlich WILL ICH GARNICHT, worüber Du da nachdenken willst.
So ein „Früher wollte ich mal ein Haus – aber heute nicht mehr“.
Oder das „Eigentlich will ich ja einen Hund. Ich bin damit groß geworden. Aber unter unseren derzeitigen Umständen / mit DIR / so, wie Du tickst, macht das garkeinen Sinn.“

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Ca va Ca va…

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eigentlich wollte ich erst anfangen zu schreiben, wenn mein Mann weg ist.
Es ist Sonntag und er fährt heute Früh zu seinen Eltern.

Aber ich sitze hier und weiß nichts zu tun – anderes.
Er ist im Bad und macht sich fertig.

Eben las ich bei den Lunis, dass es auch dort nicht besser ist, als bei mir.
Wenn auch anders – und doch irgendwie gleich.

In meinem Kopf singt es unaufhörlich.
Ich liebe dieses Lied – aber es kommt mir im Moment trotzdem wie Hohn vor.
Vielleicht will es mich aber auch „nur“ antreiben oder stärken; Mut machen. Weiterlesen

Jetzt könnte ich schon wieder

die selbe Überschrift nutzen.
„Erstaunliches“….

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eben hat mir tatsächlich mein Bruder nochmal geschrieben.
In dieser Mail war er sogar freundlich 🙂

Hat seine harten Sätze der ersten Mail zu relativieren und zu erklären versucht.
Hat zugegeben, dass es sogar ihn belastet, welch ein Verhältnis wir hätten.
Und dass ihn die Unsicherheit zu seinem Verhalten treibt. Weiterlesen

Wo ist mein ICH?

Guten Morgen 🙂

Heute ist ein schöner Tag.
Mein Mann kommt heute früher nach Hause und heute Abend gehen wir essen.
Es wird ganz bestimmt ein sehr schöner Tag werden.
Heute und jetzt.

Dennoch
Ich fühle alles an und in mir verspannt.
Mein Hals und Nacken sind eine Katastrophe.
Ich fühle mich gewürgt und merke, wie meine Schultern versuchen, die Ohren zu bedecken.
Mein Kinn mag an die Brust liegen.
Mein Brustkorb sich eng zusammenfalten und fest mit Armen umschließen.
Die Knie sehnen sich nach dem Bauch. Weiterlesen