Licht und Schatten

Guten Morgen, ihr Lieben

Gestern war ein wahnsinnig intensiver Tag.
Gestern war ein Tag, an dem der Mann und ichwir uns noch mehr und mehr einander genähert haben.
Gestern haben wir geredet, wie wohl nie zuvor.
Und uns geöffnet, wie noch nie zuvor.

Vorhin dachte ich beim Rauchen, dass ich vermutlich meist, wenn ich hier vom Mann erzähle, in Wahrheit von mir erzähle.
Und oft, wenn ich von mir erzähle, erzähle ich vom Mann.

Wir wachsen und heilen gemeinsam.
Und alles, das im Einen heilt,
heilt auch im Anderen.
Wir heilen aneinander.
Und miteinander.

Und das Vertrauen, das in uns zueinander wächst,
läßt uns mutiger und ehrlicher werden.
Öffnet immer tiefere Tore.
Tiefere Tore, immer näher an der Hölle.

Und läßt die Teufel sichtbar werden.
Die wir zu unseren Freunden machen.

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Ich bin auch so müde, im Moment

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich les es grad sehr oft bei Euch.
Diese Erschöpftheit und Leere irgendswo.
Hab ich auch.
Zu viel sturm und Regen.
Und ich denk, hier ist auch zu viel Lärm.

Ich hab die Schnautze voll von Lärm.

Autobahn, Feuerwehr, Flugzeuge, Heizung quietscht, Nachbarn knalln Türen, der Kühlschrank….
Mein Ohr kreischt schon seit meiner Kindheit dieses ewige und unaufhörliche Sendeschluss-Pfeifen.
Kennt das noch wer?
So, wie früher – als das Fernsehen noch Feierabend machte und dieses schwarzweiße Gegrissel im Bildschirn auftauchte.

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Diese inneren Zweifler

sind schon irgendwie faszinierend.
Zum Kotzen, auch.
Aber auch so tricky; so hinterlistig; so … ach….

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Wie oft lese ich bei anderen und denke dann erst, dass ich das von mir nicht kenne.
*Das* – mit dem sich andere da so schlimm, schmerzhaft und schwer herum schlagen müssen.

Oft tut es mir selbst so weh.
Es ist oft so grauenhaft, so schmerzhaft, so unfassbar und kaum zu glauben.
Welche Grausamkeiten sich Täter ausdenken können…
Menschen.

Wie kann man so bloß sein?!
Was muß in denen alles völlig durchgeknallt sein?
Wozu das alles?
– und wie oft geht es am Ende einfach „nur“ um Geld?!

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Der Mann ist schon auf :)

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Das mit dem Sichern war mir erstmal wichtiger, als einen Text zu schreiben heute.
Ich bin so froh, dass ihr da seid und mag eure Blogs so gerne – es ist so schade, dass immer wieder Menschen hier einfach verschwinden und man so oft garnicht weiß, was mit ihnen passiert ist.

Manchmal wiederum ist so ein Neuanfang vielleicht auch ganz gut.
Das neue Layout und so von den Spiegelsplittern gefällt mir jedenfalls fast besser, als das zuvor.

Ich hoffe und wünsche mir aber, dass wir einander noch sehr lange erhalten bleiben ❤

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4 ganze Tage erst

ist 2020 alt.
Ich habe bislang dieses Jahr noch kein einziges Mal von Hand geschrieben.
Und doch sind bereits etliche, gravierende Dinge passiert, die große Veränderungen einläuten.
Ich bin gespannt.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Am meisten erschreckt mich irgendwie, dass dieses 2020 mir nun keine Chance mehr läßt zu realisieren, dass ich bald 50 werde.
50.
Das ist irgendwie innendrin eine sehr eigenartige Zahl.
Sie fühlt sich so völlig falsch an.
Viel zu alt.
Total gruselig und absolut unmöglich.

Und wenn ich in den Spiegel schaue und mein Gesicht sehe

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In den letzten Zügen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Morgen….
Was für ein Wort 🙂
Morgen….
da fahren wir.

Gestern hingegen, da habe ich was geschafft 🙂
Gestern hatte ich Antwort bekommen vom neuen Bettenmann.
Und wir haben einen Vorort-Termin gemacht.
Gleich, nach unserer Rückkehr, am nächsten Tag, wird er kommen und uns mit unseren Betten helfen.

Chacka!!!

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Was sich da alles ausschüttet

Ich muß nochmal.
Irgendwie schreibe ich meinen Blog inzwischen auch nicht mehr nur über mich.
Nicht mehr nur über michuns.
Sondern zunehmend über immer mehr innendrin – und nun auch über den Mann.

Weil der Mann mag nicht schreiben.
Der Mann mag auch nicht malen.
Und auch sonst nichts, das vielleicht helfen würde, nicht zu vergessen.

Und unser Weg scheint sehr lang zu werden.
Und durch unglaubliche, unwahrscheinliche, tiefste und dunkelste Landschaften zu führen.
Nichts für Anfänger.
Nur für Fortgeschrittene.
So viel Ohnmacht, Horror und Not.
So vieles, das man nicht glauben mag.

Ich mein, schon MEINE „Familie“ ist irgendwie….
Aber in SEINER?
Da ist derart viel Sumpf und Treibsand.
So viele Geheimnisse und Verborgenes.
Und je heller das Licht wird, desto unglaublicher wird das alles.

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Manchmal denk ich

unsere Wände sind transparent.
Oder wir werden belauscht.

Weil wie sonst kann es sein, dass fast jedes Mal, wenn ich in Ruhe auf die Toilette will, irgendwer im Treppenhaus rum kramt?
Entweder es latscht einer durch und kramt dann zwischen Haustüre und Keller herum – oder wie eben, beginnt jemand Kehrwoche zu machen.

Und das ist wirklich fast immer so.
Kaum, dass ich sitze, geht es in meinem Rücken durch die Wand hindurch los.
Und auch, wenn es peinlich ist und vermutlich kaum jemand über sowas seinen Blog anfangen würde, muß ich das doch mal hier los werden.

Weil es ist echt zum Kotzen, dass Häuser gebaut werden, mit den Bädern direkt an der Wohnungstüre; der Wand zum Treppenhaus und der Closchüssel an jener Wand, die das Bad vom Treppenhaus trennt.

Man kann so ums Verrecken nicht entspannt kacken, wenn immer direkt hinter einem die Nachbarn rumstehen und ihren morgendlichen Schwachsinn tratschen oder beim Wischen unaufhörlich lautstark gegen das Geländer klongen.

Muß ja schließlich jeder mitkriegen, dass sie Kehrwoche machen.
Nicht, dass womöglich noch einer zu sagen wagt, sie kämen ihren Pflichten nicht nach.

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Es ist wieder so viel

dass eigentlich die Worte fehlen.
Man es eigentlich garnicht in all seiner Masse beschreiben kann; niemals alles in einen Text kriegt.
Nicht all die Gefühle; alle Erkenntnisse; alles Begreifen, Sehen, Erkennen.
Nicht das Erschrecken, das Trauern und …
Ja, es geht gen Jahresende.

Wie so oft eine Zeit des Eintauchens in den tiefsten Dreck.

Guten Morgen dennoch, ihr Lieben 🙂

Wie soll man Worte finden, für Grauenhaftes?!
Und doch – immer wieder kann ich das Gute in all der Erkenntnis nicht übersehen.
So weh das jedes Mal auch tut – so gut ist es auch.
Es schafft Veränderung und Wachstum.

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Halb 6 bin ich aufgewacht

Guten Morgen, ihr Lieben

Nein, irgendwie gibt es zur Zeit keinen wirklich guten Morgen.
Wobei….
Alles in allem ist trotzdem gut.
So, als sei das Gute größer, als das nicht so Gute.
Oder als sei klar, dass all das Nichtgute zu Gutem führe.
Als sei das alles wichtig, um am Ende gut zu WERDEN.

Trotzdem ist es anstrengend.
Und trotzdem bin ich unendlich traurig.

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