Es angehen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist irgenwie ein gutes Gefühl.
Dinge, die Gedanken machen, verwirren oder verunsichern, zu klären.
Träume, die man seit Jahren mit sich herum trägt, anzugehen.
Differenzen, die man in der Ehe so hat, aufzulösen.
Gewohntes, mit dem man unzufrieden ist, zu verändern.

Wenn ich denke, was sich alles in meinem Leben umgekrempelt hat?!

Genau genommen, seit dem Zeitpunkt, da ich Geld vom OEG bekomme.
Aber eigentlich erst, seit ich dann auch noch die Anerkennung eines beruflichen Schadens hatte.

Und ja, ich hoffe und bete darum, dass sie mi das auch nie mehr weg nehmen.
Weil die Angst hiervor ist da.
Und sie ist groß.

Während andere Innens beruhigend trösten und sagen: „Du bist längst zu alt. Es gibt keinen Zeitpunkt mehr, an dem es (noch, oder wieder) zumutbar wäre, dass Du arbeitest.
Was auch?
Es geht keine Umschulung mehr – das hatten sie bereits als unzumutbar deklariert mit 47.
Wegen dem Alter.
Und jünger werden wir ja nunmmal nicht mehr werden.“

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Irre – mir schwillt das Hirn

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Wahnsinn!!!
Was ein Wahnsinn!!!!

Wir haben das Auto.
Und wider Erwarten, paßt er DOCH ganz gut auf unseren Parkplatz.
Gut, der Hintern hängt ein klein wenig auf den Gehweg.
Aber nur bissi.

Ich hatte ja bereits im Vorfeld online die Anleitung gelesen.
Ich hatte derart Angst gehabt, das Auto nicht zu kapieren, da wollte ich mich vorbereiten.
273 Seiten Handbuch.

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Ich wage es

zu versuchen, zu schreiben.
Es ist schon 6.
Ich weiß nicht, wann mein Mann heute aufsteht.
Es könnte wieder knapp werden.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ihr hattet derart viel geschrieben heute Nacht, ich hab jetzt gut 1 Stunde gelesen.

Ich glaub, meinen letzten Kommentar unter Carax kurzem Beitrag hatte wordpress einfach gefresssen.
Es hatte mich gedrängt, darunter zu schreiben:
„Ich gehe am liebsten durch hohes Gras“

Mein Herz klopfte aufgeregt; ich hatte gezögert.
Mein Hirn warnte „Das ist zu kryptisch!!!“
Und als mein Text beim Klicken auf den Senden-button verschwand, dachte ich an Fügung.

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Wieder mal allein

Mein Mann trifft sich wieder mit dem Freund und ich sitze hier alleine.

Alleinesein ist manchmal echt gut und wichtig.
Aber heute weiß ich noch nicht recht, ob es mir gefällt – oder eher nicht.
Zu ändern ist es eh nicht.

Heute Früh, bei der Thera, hab ich erzählt von allen unseren Begegnungen mit den Innens in letzter Zeit.
Wie irre es ist, sich im Außen zu erleben.
Wie anders doch, als wie früher an diesem Tisch im Kopf zu hocken.

Eigentlich – da bin ich ziemlich sicher – waren alle damals auch da.
Nur so völlig anders.

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Mich selbst merken

Heute ist irgendwie ein eigenartiger Tag.
Durch die offene Balkontüre tönt immer und immer wieder durchdringendes Tatütata.
Es ist dunkel in der Wohnung, als sei es früher Abend.
Dabei ist noch nichtmal 2.

Ich bin heute eigenartig berührt.
Berührt von meinem Mann, aber auch von mir selbst.

Ich bin müde.
Und obwohl ich seit der Verschreibung dieses Muskelrelaxanz´fast schmerzfrei gewesen war, plagen mich heute Kopfschmerzen.
Auch der Rücken.

Nicht sehr stark, aber penetrant und durchdringend; eklig.

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Immer weiter machen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich bin wach, seit halb 6.
Und irgendwann vorhin beim Rauchen ging mir durch den Kopf, wie immens und grandios die Folgen eigentlich sind, die alleine hierdurch entstanden, dass ich meinem Mann begegnet bin.

Wir haben wohl schon oft darüber reflektiert, was in unserer Beziehung alles schon gewesen war.
Wie wir anfingen
welche Gefühle uns begegneten und Erinnerungen
wie sich die Arten unserer „Werkzeuge“ in den Jahren veränderte
und auch unsere Fähigkeit, zu begreifen und zu erkennen.
So viel Schmerz, dem wir in den Jahren begegnet sind.
Tatsächlich in der Annahme noch
dass alleine ICH traumatisiert sei – und mein Mann mir hilft.

Auch das hat sich inzwischen verändert.

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Ich muß nochmal

Eben, mit dem letzten Kommentar der Wechselwelten im vorigen Beitrag kam es mir wieder blitzartig in den Kopf.

Erkenntnis
Erkennen.

War es gestern Mittag oder schon vorgestern?
Mein Mann hatte mir erzählt, dass seine Kollegin ihn konfrontiert hatte.
Mein Mann hat da so einen Satz.
Einen Spruch, den er immer wieder anbringt, wenn ihm etwas mißlungen ist.
Wenn etwas nicht geklappt hat, wie er wollte.

Und dann sagt er den.

Es soll klingen wie ein Witz.
Ein Spaß.
Ein ironisches sich-selbst-auf-die-Schippe-nehmen.

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Am frühen Morgen

kaum, dass ich noch im Aufwachen verfangen bin; noch halb schlafe… fängt es schon an.

Dieses unaufhörliche Denken, Analysieren, Hinterfragen, Suchen, begreifen Wollen.
Das Versuchen, genau hinzusehen und ja nichts zu ÜBERsehen.
Das mir selbst Erklären der Polarität.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist so anstrengend.
So zermürbend.
So auslutschend und leermachend.
Und gleichzeitig so überflutend.

– oh… schon wieder Ausdruck der Polarität.

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Heute reibe ich mich auf

im Fühlen.

Es ist schon fast Abend – was soll ich Euch wünschen, ihr Lieben?

Ein eigenartiger und doch schöner Tag.

Heute Früh war ich schon um 4 wach und alleine, bis irgendwann mein Mann aufstand.
Wir wollten es langsam angehen, dieses Wochenende.
Er braucht Ruhe und Erholung.
Leichtigkeit.
– zumindest wünscht er sich das.

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Eben war sie da

Guten Morgen, Ihrs 🙂

Ja, eben war sie da.
Die Stimme von K.

Keiner hier will mehr „Huren-Ich“ sagen.
Da ist sie wohl längst drüber raus gewachsen.
Das ist jetzt über 5 Jahre her.
Fast 6.
Sie ist keine Hure mehr.

Eben hat sie mit dem Mann gegurrt.
Sie hat eine ziemlich tiefe Stimme. Ganz warm, zärtlich, weich.
Geduldig, liebevoll, ruhig und entspannt.
So eine Stimme, die alles und jeden beruhigen kann und das Gefühl macht, dass alles gut ist.
Alles ist gut, in Ordnung und darf sein.
Es gibt nix „Blödes“.

K. hat einfach so viel gesehen im Leben, dass nichts ihr fremd vorkommt.

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