7 Brücken

Das ist mir vorhin wieder eingefallen.
So, als hätte ich es vergessen.

Ich bin 49.
Das ist 7×7.

Es heißt, dass es 7 Jahre sind, die eine Art Lebenszyklus bestimmen.
Mit 7 hatte ich damals tot sein wollen.
Peter Maffay sang damals von den 7 Brücken.
Über die man gehen müsse.

7 mal wirst Du die Asche sein – aber 1x auch der he-he-lle Schein…..

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Neue Kategorie

Gestern hatte ich im Blog von Baer gelesen, dass es sehr heilsam sei, zu klagen.
Dies hatte seitdem in mir nachgewirkt. Und als ich eben auf dem Weg von der Thera nach Hause war, kam mir in den Kopf, mir hier einen Raum zum Jammern zu schaffen.

Meine Thera und ich haben eben fast 2 Stunden an meiner Woche und der Ich-Kiste gearbeitet.
Ich bin grausam erschöpft, betroffen, traurig, wehmütig – und gleichzeitig doch so übermäßig aufgedreht, summend und brummend und etwas in mir schreit „Weiter!!!!! Weiter!!!! Nicht nachlassen!!!!!“

Dabei hatte sie heute so oft erinnert daran, wie groß doch das Grauen sei
Wie tief der Schmerz
Wie schlimm das Leiden.
Sichtbarkeit

Sie mahnte um Aufmerksamkeit für die Kleinen.
Sie nicht zu übersehen; sie zu merken.
Auch nach Würdigung.
Für all die großen Leistungen meiner inneren Verteidiger, Schützer und Kämpfer.
Was sie doch in so vielen Jahren unaufhörlich geleistet und geschafft hatten – und noch tun.

Und so verknüpfte sich all dies zu dem Wunsch nach einem Ort, an welchem auch einmal erlaubt ist, schwach zu sein.
Resigniert, traurig, hoffnungslos.
Fühlend.

All das Elend merkend.

Weil Baer hat Recht.
„Jammern“ darf man.
Es nicht zu tun, schützt ausschließlich die Täter.

P.S.:
Ich möchte Herrn Baer durch die Weglassung eines Titels nicht abwerten oder provozieren – sollte er hier lesen.
Ich merke aber, wie mir die Vertrautheit und das Gefühl von Geborgenheit von Baer Berührbarkeit schenkt. Man möge es mir nachsehen. Bitte.

Erstaunlich ist

ja, dass mir immer und immer wieder das Selbe begegnet.

Ich hatte gerade im Reader gesucht, ob ich etwas über Dahlke auch in anderen Blogs finde.
Vermutlich tun es andere vielleicht ähnlich, wie auch ich.
Dahlke wird in den Suchworten nicht erwähnt; ich nenne ihn nur in meinen Texten.

Es ist kaum etwas zu finden.

Trotzdem:

Immer wieder fallen bei Nennung von Dahlke auch die Namen von C. G. Jung

und

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Ein Knackpunkt

Ich kann´s nicht lassen und wahrscheinlich gibt es auch nichts, das mich zwingen würde, das zu tun.
Keine Moral, Anstand, Grenze, Was-auch-immer in öffentlichen Blogs stellt eine Art Gesetz dar, das dies erzwingen würde.
Es ist einzig der Punkt, dass ich hoffte, ich könnte konsquent sein – aber ich bin Mensch; ich bin viele und somit auch vielerlei Meinung und Ansicht.
Konsequenz ist schwer.

Und mir fiel vorhin auf, wie irre ähnlich mein Mann und ich uns zumindest in DIESEM Punkt sind.

Je mehr einer schreit „das darfst Du nicht“ – desto eher.

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So viele neue Erfahrungen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist schon Wahnsinn im Moment.
So viel – man weiß garnicht, wo anfangen und was wie wohin aufräumen.

Die Frau von der Körpertherapie hatte mir gestern tatsächlich nach – gut 2 Wochen??? – auf mein Schreiben geantwortet.
Sie war im Urlaub gewesen.
Und nun bin ich überfordert, weil ich keinerlei Vorstellungen habe, bzgl. einer *hands on* oder *hands off* – Behandlung.
Weil sie wohl ausschließlich ohne Berührung behandelt – eine andere Therapeutin tut es *mit* – die ist aber weiter weg und ich mag den Ort nicht.

Mal gucken, was sich aus dem Mailkontakt entwickelt.
Letztlich habe ich Osteopathie *mit* Berührung und Psychotherapie dafür *ohne Körperbezug*.
Vielleicht wäre eine Körpertherapie ohne Berührung genau das richtige für Dazwischen.

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Damit hatte ich nicht gerechnet

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist 5.
Aufgewacht war ich 4.20h.
Eingeschlafen bin ich nur schwer. Alle möglichen in mir redeten noch durcheinander, bis ich es schaffte, dass sie verstanden, dass wir im Bett liegen, um zu schlafen.
Dass auch morgen noch ein Tag ist.
Und es gut ist, sich auszuruhen, Kraft zu schöpfen und still zu sein.
Die Tage hatten genug Kraft gekostet und waren anstrengend.

Ich weiß nicht, wie es meinem Mann geht.
Noch schläft er – zumindest ist er im Bett.

Ich hoffe, wir kriegen es heute hin, wieder miteinander zu reden.

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Was ein Tag – so viel Fühlen

Es ist halb 4 und ich glaube, ich habe bisher heute mehr gefühlt, als … puh…. früher im ganzen Jahr nicht?!

Ständig laufen mir heute die Tränen.
Aus Berührt-sein, Freude, Erleichterung, Wehmut, Glück, Zugehörigkeit, Dankbarkeit, Überfluß, ….
Ich hatte nicht gewußt, dass es so viele Gründe gibt zu weinen.

Und nein, ich bin nicht traurig.
Zumindest nicht in jener Art traurig, wie sonst öfter mal.

Ich staune.
Über mich selbst, andere und das Leben.

Schon alleine heute Früh das Bild der 3D-Puzzles läßt mich noch immer nicht los.
Hieße es nicht immer „Eigenlob stinkt“ wäre ich fassungslos über mein inneres Vorstellungsvermögen und die Malerei meiner Worte. Ich fasse nicht, woher aus meinem Innen dieses unsagbar große und starke Gefühl von Glück kommt, das dieses Bild mit sich führt.

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Kommen jetzt alle? – weil sie mal gucken wollen?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich lese bei Euch von all den Zweiflern.
Auch von heftigen Zusammenbrüchen und der schweren Zeit um Weihnachten.

Weihnachten spielt vor allem für jene eine große Rolle, die einem Kult entkommen sind – so stellt es sich zumindest von außen für mich dar.
„Die Gruppe“ scheint einen Schwerpunkt zu haben.

Weihnachten – war auch für mich schon immer eine verdammt harte Zeit. Auch wenn ich mein ganzes Leben noch nicht verstanden habe, warum.
„Kult“ kommt doch in meinem Leben garnicht vor.
Ich hatte es doch viel besser, als viele andere.
Ich hatte doch garnichts zu tun mit irgendwelchen Ritualen.
Bei mir war es doch bloß die Familie.
Oma, Onkel, Tante, Vadder – und all jene, die wegsahen.
All jene, die mich eklig fanden, komisch, merkwürdig, widerlich, unmöglich, ungewollt, scheiße, doof, bescheuert, blöde, dämlich.
Die mich mobbten und piesackten – weil sie mich nicht haben wollten.
Oder die meinten, ich müßte mich doch bloß mal am Riemen reißen und endlich mal normal verhalten.

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Die Knöpfe löschen

Mahlzeit, ihr Lieben 🙂

Ich bin später heute – war schon beim Friseur.

Ich liebe meinen Friseur – und eigentlich den ganzen Laden.
So viele Menschen auf einem Haufen, die sich mit Reflektieren, Heilen, Göttlichem, Aura u.s.w. befassen.
Und die auch sagen, dass das ihren Kundenstamm massiv beeinflußt.
Die arbeiten dort alle GERN.
Und so, dass es ihnen gut tut.
Auch mal Päuschen, Kaffee und oft Zeit für gute Gespräche.

Schade, dass es das so selten gibt.
Und am Ende kommt das Geld (fast) von allein – nicht so, wie in jenen Firmen, die sich ausmergeln, selbst zerstören und Angestellte benutzen und verbrauchen. Weiterlesen

Genau DAS ist es,

was mir all die vielen Jahre gefehlt hatte.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich mag es auch hier nochmal sagen, obwohl ich es in Kommentaren auch schon getan habe:

Vielen herzlichen und lieben Dank, dass Ihr hier seid.
Dass ihr mit mir redet und reflektiert.
Dass ihr so geduldig seid.
Und so facettenreich und bunt.
Und so viele verschiedenen Worte und Sprachen versteht und sprecht; so viele Bilder.
Dass ihr euch mit mir auseinander- und zusammensetzt.

Ich bin sehr froh und glücklich, endlich Menschen um mich zu haben.
Menschen, die (für mich; für uns) da sind.

Es tut so unendlich gut, auch von Außen etwas zu bekommen.
Etwas anderes, als das was schon da ist.
Oder auch etwas, das das Vorhandene bestätigt. Weiterlesen