Schon komisch

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Seit diesem Gedanken, dass *ich* eigentlich Linkshänder bin, schreit es in meinem Kopf herum, dass *es* endlich Stift und Papier will, um es mir zu beweisen.
Ich tippe hier ständig die falschen Buchstaben – als ob es mich abhalten wollte, PC zu tippen.
NICHT SO!!!!

Und in *meinem* Kopf ein Gefühl von Ohnmacht, Verwirrung oder Schwindel.
Kopfschmerzen.

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Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Schwierig irgendwie….
Kopf, Seele, Fühlen, Denken, Glauben, Wissen….
Erfahrung, Gewißheit, Sicherheit, Angst
So viel von allem; so viel gegensätzliches.
Soll, will, muß oder brauche ich mich entscheiden?
Wie finde ich ein Gleichgewicht?
Wie finde ich mein Selbst?
Wer und wie bin ich?

Wie viel wovon in mir ist wichtig?
Was ist bedeutungslos – und TUT nur wichtig?
Wie unterscheide ich mein Selbst vom Fremden und wie WERDE ich ich?
BIN ich? Weiterlesen

Sex auf Rezept und die Grünen – Teil 3

Dieser Beitrag knüpft an an Teil 2 zum Thema

Es gibt einen sehr großen Unterschied zwischen dem
gut-meinen und dem
gut-machen.

Der Unterschied liegt meist hauptsächlich darin, dass jene die gut meinen, alle Aufgaben an andere deligieren. Große Reden schwingen, über andere reden und die wirkliche Arbeit oft weiteren überlassen. Dass sie große Ziele mit wenig Aufwand zu erreichen suchen.

Und jene die gut machen oft selbst etwas tun.
Etwas tun, das meist damit beginnt, zu hinterfragen.
Mit jenen Menschen zu sprechen, um die es gehen soll.
Sie zu fragen, was sie denn überhaupt als gut empfinden.
Auch sich selbst zu fragen, wozu man eigentlich bereit ist. Weiterlesen

Die Grünen und die Sexualbegleitung Teil 2

Dieser Text schließt sich an an an meinen vorherigen Beitrag Teil1

Vorhin hatte ich einen Zeitungsartikel auf facebook gelesen über das gaslighting.
Er erinnerte mich an meine Kindheit und all das Leben danach.

Er erinnert mich an all die vielen Dinge, die um uns herum passieren.
Dass Menschen Dinge sagen, die man hört und versteht – und hinterher behaupten diese Leute, alles sei ganz anders (gemeint) gewesen.

So etwas passiert auch mit den Menschen mit Behinderung.
In der Pflege und Lebenshilfe.
In Wohnheimen.
In der Prostitution.
Und in der sogenannten Sexualbegleitung. Weiterlesen

Grüne fordern Sex auf Rezept

Gestern fand ich im feeder auf facebook diesen Beitrag.

Ich konnte ihn zugegebenermaßen nicht wirklich gut lesen. Irgendetwas in mir wurde getriggert; etwas schrie in mir und wehrte.
Ich weiß nicht, ob es bei klick auf den Link möglich ist, den Text zu lesen, welchen die postende Frau selbst dazu geschrieben hatte. Er macht mich durcheinander im Kopf und die zustimmenden Likes von Menschen, die ich aus Gruppen kenne, machen mir große Traurigkeit.

Eine andere Frau hier in den Blogs hatte mich über die Kommentarfunktion gebeten, irgendeinen anderen Text aus meinem Blog heraus zu suchen und ihn ihr zu schicken.
Irgendwer wolle einen Beitrag schreiben über Behinderung und Sexualität – hierfür könnte man ihn gut gebrauchen. Weiterlesen

Körperliche Behinderung = geistige Einschränkung?

Jetzt so in den Gedanken um den anderen Blog kommt mir grade wieder am Küchenfenster, wie ich die Tage mit meinem Mann Hosen kaufen war.

Er möchte immer gerne, dass ich dabei bin.
Einfach, damit ich ihm vielleicht eine Hosennummer größer oder kleiner bringen kann und auch, dass ich ihm sage, ob es gut aussieht, wie es aussieht.

Er haßt es, Klamotten zu kaufen. Aber gerade Hosen machen Sinn, sie anprobieren zu können. So gehen wir in der Regel immer in den selben Laden. Und meist bedient uns auch immer die selbe Verkäuferin.
Weil aber die Abstände zwischen solchen Einkäufen sehr groß sind, wäre es doch zu viel verlangt, wenn sie sich immer an uns erinnern sollte. Weiterlesen

Krank?

Ich habe das Thema schon seit einigen Tagen im Kopf – weiß aber irgendwie nicht, wie ich es in verständliche Worte fassen soll oder kann.
Es ist irgendwie zu komplex; zu viel; zu facettenreich, als dass ich die Gedanken und Gefühle sortieren und in logische Zusammenhänge bringen könnte.

Ich lese im Moment oft in Autisten-Blogs.
Oft in Blogs von mißbrauchten und gewalterfahrenen Menschen.

Irgendwie macht mir all dieses „krank“; „Diagnosen“; „Störungen“ so ein Gefühl.
Eine Art von Erkenntnis.

Und ich könnte derart laut brüllen wieder.
Könnte Menschen schütteln.
Könnte herumrennen, mit den Armen wedeln und die Welt fragen, was sie da eigentlich tut. Weiterlesen

Zurück von der Thera

Das ist heute wohl wieder ein bewegender Tag.
Ein inneres hin und her schieben.
Eine Art Tetris-Spiel im Bauch.

Es schüttelt mich; ich fühle mich beben – und ständig fallen immer wieder und wieder weitere kleine Sandkörnchen an den ihnen bestimmten Platz.

Anstregend und doch so gut.

Ich hatte meiner Thera von meinem Traum mit der aufgeplatzten Spiegel-Pizza erzählt, von dem sie vermutet, dass es ein „heiliger Traum“ gewesen sei.
Ich weiß nicht mehr, wer das Buch geschrieben haben soll, in welchem erklärt wird, dass therapeutisch gesehen heilige Träume an den persönlichen, göttlichen Ursprung führen.
– Ich glaube, so oder ähnlich hatte sie es genannt. Weiterlesen

Nächste Ablehnung

Gestern fand ich im Briefkasten die Ablehnung des Versorgungsamtes über die Erhöhung meiner Behinderung.

Auch hier war wieder irgendetwas schief gelaufen.

Als ich gemeinsam mit dem Mann von dem Opferhilfeverein diesen Antrag vor Monaten stellte, hatte er zu mir gesagt, es würde völlig reichen, wenn ich im Feld des Antrags zu „hinzugekommene Beschwerden“ lediglich die Abkürzung der Posttraumatischen Belastungsstörung – PTBS – eintrüge.
Schon vor Wochen hatte ich mich gewundert, weshalb meine Ärztin dem Versorgungsamt Informationen über meinen Reizdarm liefern sollte. Weiterlesen