Ruhe bewahren

Mahlzeit, Ihrs

Es ist grad voll krass.
Total schlimm.
Und ich bin völlig … hm…. was eigentlich?…. weil ich merke, was ich fühle.

Wie schnell sowas immer geht und wie aprupt.
Unberechenbar und unvorhersehbar.

Schreiben kann ich grad auch nich richtig.
Es wird wieder mit flachen Fingerkuppen getippt – anders, als sonst.
Man trifft oft falsche Buchstaben.

Puh…..
Ich glaub, ich bin panisch.
Irgendwas innen hat voll Angst.

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Trigger?

Puh….
Ich zittere und fühl mich so schwach, als gäben gleich meine Beine nach.
Wie Kreislaufversagen.
Übelkeit.
Wie Hände fest an den Schultern; im Nacken.
Total eklig – ich will weg!!!!

Ich wollte schnell spülen und dann duschen.
Davor blieb ich hängen eben am Beitrag der Spiegelsplitter.

Irgendwas in mir schreit.
Ich will nicht!!!! Ich will nicht!!!!! Ich will nicht!!!!

Keine Tabletten!!! Nein, ich nehm keine Tabletten!!!
Und innerlich sinkt es in die Knie.

Ich hatte immer geglaubt, ich würde mich so gegen Tabletten vom Arzt wehren, weil meine Mama tablettenabhängig war.
Süchtig gemacht von „Helfern“ in Kliniken und Ärzten.

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So krass

Der Mann ist inzwischen aufgestanden.
Saß hier still und hatte gewartet, bis fertig geschrieben war.
Fragte, was los wäre.

Und ich sagte ihm, wie sehr mich dieser Kalender von gestern erschütterte.

Er sagte, dass es wohl auch daran liegt, dass ich es nun FÜHLEN kann.
Dass ich früher immer nur WUSSTE.
DACHTE.
Aber eben nie FÜHLTE.

Ich sagte ihm, dass ich nicht weiß, ob ich mich vor mir selbst ekle.
Mich selbst abscheulich, widerwärtig und gräßlich finde.
Finden SOLL.

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Abhängigkeit? Sucht? Entzug?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist erstaunlich, fast gruselig faszinierend und irgendwie fühle ich Übelkeit in mir.
Mich selbst so anzusehen; zu versuchen zu verstehen
versuchen, zu beleuchten; Licht ins Dunkel; ins Unterbewußte zu bringen
Mechanismen zu begreifen und Knoten zu suchen, finden und zu öffnen

Ich fürchte mich, mich darin zu verlieren
Fürchte mich, Probleme zu sehen, wo keine sind
Vielleicht Probleme gar erst zu konstruieren
Und ich versuche aufzupassen, es nicht ZU groß werden zu lassen oder mich zu überlasten.

Und ich bin sehr froh darüber, dass ich morgen Therapie habe.
Weil mir das vielleicht hilft, klarer zu sehen. Weiterlesen

Gefühle über Gefühle

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Was für eine Zeit schon wieder – oder immer noch?!

Zur Zeit träume ich derart intensiv und so unsagbar voll von Gefühlen – es ist echt anstrengend.
Da bin ich irgendwann in einem Auto gefahren, das – völliger science fiction – keine Windschutzscheibe hatte; welches man stattdessen über Kamera und Bildschirm fuhr.
Ähnlich einem Computerspiel.
Und ich fuhr einen Berg hinab und unten kam eine 90Grad Rechtskurve.
Und just in diesem Moment fiel die Kamera aus. Weiterlesen

Abschied

Guten Morgen, ihr Lieben ❤

Nein, nicht erschrecken 🙂
Nicht hier im Blog.

Und doch staune ich wirklich sehr, was mit dem Abschied von 2017 sich zeitgleich NOCH so verabschiedet.
Und was kommt.

Erst im Dezember hatte ich erfahren, dass meine Mama bereits im November gestorben war.
Einige wenige Tage nach dieser Nachricht starb dann auch ihr Mann. Weiterlesen

Ich habe keine Lust mehr

Eben beim Rauchen – nein, ich bin noch nichtmal geduscht, habe aber doch wenigstens endlich mal gefrühstückt – dachte ich an meine Thera.

Und mir ging durch den Kopf, wie unglaublich oft sie in unseren Stunden nun schon gejammert hat.

Weil unsere Gesetze von ihr so viel Papierkram fordern
Weil nun das Gesetz ihr abverlangt, dass sie eine telefonische Sprechstunde haben muß
Zeit für akute Notfälle haben muß
Weil ich mit dem OEG – von dem sie noch nie gehört hatte – jetzt so viel Schreibkram von ihr fordere
Weil das Beantragen von Folgestunden und der hierfür nötige Bericht über meinen aktuellen Zustand so viel Zeit und Mühe kostet
Weil sie nun schon wieder mit diesem und jenem telefonieren muß Weiterlesen

Alleine – und die Loverboys

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂
Eben ist mein Mann raus.

Er hat heute frei und fährt mit seinen Eltern ziemlich weit weg zu einer Veranstaltung.
Ohne mich – weil das mit ihnen und mir nicht gut ginge.
Außerdem fährt sein Vater derart ekelhaft Auto, dass ich während der 2x 3,5Std. wohl verrückt werden würde.

Er gibt dermaßen bescheuert Gas, dass man im Auto sitzt wie auf einem Kamel.
Und einem ständig der Kopf wackelt vom viel Gas – weg – viel Gas – weg – viel Gas – BREMSEN!!! – viel Gas – weg
Aber wer es mit 64 nicht kann, lernt es nie. Weiterlesen

Es tut mir Leid

Eben in unserer Küche kamen wir doch noch ins Reden.

Mein Mann sagte, er hätte zur Zeit auch wieder unsagbar viele Ängste.
Ganz viele Gedanken und Befürchtungen.
Und wüßte nicht, woher sie kommen; jetzt; so massiv und was sie wollen.
Er überlegte, dass es vielleicht einfach der Widerspruch sei.
Das Zerrissensein zwischen Gut und Böse; Hoffnung/Vertrauen und Angst.

Wir hypothetisierten darüber, ob es vielleicht auch an der Jahreszeit liegt.
Einfach Natur ist… Weiterlesen

Streik

Was ein Schiet….
Ich hab den Busstreik verpennt.

Jetzt habe ich eben meine Therapeutin angerufen. Zum Laufen ist es zu weit – eine Strecke mindestens 8km. Von hier in den anderen Ortsteil und dann komplett drum herum auf die andere Seite der Ortschaft.
Das pack ich nicht zu Fuß bei dem Schnee. Das würde ich auch ohne Schnee nicht packen.
Und der Bus ist komplett eingestampft – wo er mich doch so oder so immer nervt, weil er nur 1x die Stunde fährt. Weiterlesen