Fluchtverhalten

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Jetzt hab ich gestern tatsächlich die schönen WordPress-Nachrichtn über meinen „guten Lauf“ verspielt.
Bisher hatte ich glaub 18 oder 19 Tage am Stück geschrieben und mich nicht für oder wegen WordPress, sondern MIR gefreut, dass ich es geschafft hatte, jden Tag zu schreiben.
Und nun ist es futsch.

Jetzt kann ich wieder von vorne anfangen.

hm – ok…. ich kann wieder nicht richtig tippn.
Ewig Schreibfehler.
Ich laß sie einfach mal stehn. Irgendwas werden die schon bedeuten.

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Wie eine Geburt – nur anders rum

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

So habe ich das gestern meinem Mann gesagt.

Da dachte ich so viele Jahre, mein Kind sei längst „abgenabelt“
Ich hätte sie längst frei gelassen; als erwachsen anerkannt und mich von ihr abgetrennt
irgendwie zumindest.

Aber ich fühle.
Fühle nun, dass ich mich geirrt hatte.
Dass jede „Abtrennung“ wenn, dann allenfalls im Kopf gewesen war.
Und nicht mal das wirklich.
Aber die Seele…. die Seele hängt fest.
Fest, an meinem kleinen Mädchen und meinem Mutterschmerz von vor 27 Jahren. Weiterlesen

Kann es sein…..

dass man, je mehr man uns Überleben kämpft, man umso mehr auf andere scheißt?
Dass einem andere Menschen umso egaler sind, desto mehr man mit sich selbst und seinem am-Leben-Bleiben beschäftigt ist?

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Heute bin ich tatsächlich mal erst um 5 aufgewacht. Und meine Nackenschmerzen halten sich in Grenzen.

Ich habe ein bißchen herum gelesen und angefangen, mein Spiel zu spielen.
Und eben, als ich mir die 2.. Tasse Kaffee holte und anschließend rauchen war, kam mir das in den Kopf.

Dieses Thema rund um Selbstvertrauen.
Weil es immer wieder und ständig heißt, ich hätte zu wenig Selbstvertrauen.
Ich müsse unbedingt daran arbeiten.
Ich würde mich viel zu sehr an anderen orientieren.
Mich viel zu sehr kümmern und sorgen hierüber, was andere von mir hielten oder dächten.

Und es heißt, diese Außenorientierung bedeute, dass ich zu wenig Selbstwert und Selbstvertrauen hätte.
Dass ich zu viel Angst hätte, was andere von mir meinen.

Eben hatte ich einen Anflug von Wut.
Von Trotz und Aufbegehren.
Etwas in mir sagte, das sei doch schon wieder so ein beschissener Trick.
Schon wieder so eine linke Umkehr von Tatsachen.
Eine Ablenkung von der Wahrheit.
Ein MIR-die-Dinge-in-die-Schuhe-Schieben. Weiterlesen

Wert sein

das war heute das Thema bei der Kinesiologie.
Trotz aller möglicher anderer Themen war es das, was blieb.

Es war sehr spannend und ich glaube und fühle, ich habe etwas mitgenommen.

Und es dämmert mir

Nein, es geht nicht um „Recht haben“.
Es geht darum, (mirs selbst und auch anderen) etwas Wert zu sein.

Nun lasse ich es sacken.

Fortschritt

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich hänge noch immer an meinem Bruder fest.
Das Thema ruft danach, aufgeräumt zu werden, sortiert, angesehen und entrümpelt.

Aber gestern war auch diese Feier vom Verwandten.
Und ich freue mich sehr – trotz dass ich wohl nach wie vor mit vielem Probleme habe – dass es einen Fortschritt; eine Entwicklung gibt.

Ich hatte gestern mit meinem Mann einen sehr schönen Tag.
Habe all meine neuen Pullover gewaschen, doch mal versucht, ob sie wohl den Trockner vetragen – und konnte so auch gleich zur Feier einen von ihnen tragen.
Wollpullover zuerst auf Kurzwäsche durchgespült, weil Neues immer so eklig nach Chemie stinkt.
Und anschließend dann im schon-Trocknen in kleiner Menge tragbar gemacht. Weiterlesen

Alles über-

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Alles über… das soll nicht heißen, dass ich alles „über“ habe, sondern
dass ich von sehr vielem im Moment offensichtlich über-… bin.
Über-reizt
Über-füllt
Über-stresst
Über- alles

Es fällt mir noch immer sehr schwer zu schreiben.
Aber wenn ich es nicht tue, vergesse ich diese Zeit irgendwann wieder und sie ist einfach weg; einfach vergessen – wie umsonst. Weiterlesen

Sich verstehen; verständigen; Verständnis

Guten Morgen 🙂

Da sitz ich wieder.
Etwas in mir will, dass ich schreibe – während ein Anderes nicht wirklich genau weiß, was es sagen will und wie es dies formulieren könnte.
Ich hoffe, dass mir genau DIES beim Schreiben selbst kommt.
Dass es wächst und sich entwickelt, wenn ich erst einmal beginne.

Es tut mir Leid, liebe ________, dass es ausgerechnet Du bist, die mich im Moment so sehr beschäftigt.
Und es tut mir Leid, dass ich dies öffentlich tue und auch selbst nicht genau weiß, wohin die Reise geht.
Ich mag dich nicht angreifen oder sonst etwas „Schlechtes“ – aber dies hier ist mein Tagebuch. Auch, wenn es öffentlich ist.
Und dieses Tagebuch dient mir dazu, mich selbst zu reflektieren, Dinge in mir zu klären und nach Wegen zu suchen.
Auch dazu, in mich hinein zu fühlen und zu erforschen, was ich vielleicht weshalb fühle – und ob das „ich“ bin oder evtl. aus der erfahrenen Gewalt erwächst.
Ob es bleiben soll, oder gehen kann. Weiterlesen

Irgendwie krass

Da taucht gestern doch ganz plötzlich aus dem Nichts ein Mensch hier in meinem Blog auf und liest nur wenige meiner Texte.
So etwa 3 – 5, denke ich.

Und fängt dann an zu kommentieren.

Beschimpft meinen Mann.
Schickt mich in psychologische Betreuung
Sagt, wie ich mich zu fühlen habe und was ich tun müsse.

Und dies im Namen radikaler Kirchenansichten, höchstwahrscheinlich aus radikal-feministischer Männerhass-sicht und mal grundsätzlich anti-sexistisch. Weiterlesen

Wenn sich alles nur noch um Muttern dreht

Meine Schwiegermutter ist ein wahres Monster.

Ich mochte sie noch nie.
Weil man es fühlt, sobald man sie sieht.

Sie ist Fassade.

Lächelt dir freundlich ins Gesicht und denkt innerlich das genaue Gegenteil.
Und sobald Du es nicht hören kannst, redet sie (schlecht) über dich. Weiterlesen

Es ist hart geworden

Keine Ahnung – irgendwie habe ich das Gefühl, es vergeht zur Zeit kein Tag; kein Morgen ohne Streit.

Wenn es nach ihm geht, liegt es an mir.
Daran, dass ich keine Ruhe gebe.
Daran, dass ich überall etwas „dagegen“ weiß.
Dass er nichts sagen kann, ohne dass ich dagegen wetter.
Dass ich nichts einfach stehen lassen kann, was er sagt.
Gerade so, als müsse ich immerzu das letzte Wort haben.
Und als hätte ich große Freude am Streit.
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