Willkommen liebe Menschen ❤

Aufgang 041215

Ich freue mich sehr, dass es Menschen gibt, die sich offensichtlich für mich und/oder mein Leben interessieren.

Meine Statistik verrät mir, dass ihr hier seid 🙂

Wenn ich ab und zu durch die Bloglandschaft streife, stoße auch ich immer wieder auf Blogs oder einzelne Beiträge, die mich interessieren.
Wenn ich mich dann so durch lese, fühle ich mich oft wie ein „heimlicher Spion“.
Wie ein Mensch, der zwar etwas Angebotenes annimmt, aber nichts dort läßt.
Und irgendwie fühlt sich das für mich nie wirklich gut an.
Ich mag gerne etwas hinterlassen.
Etwas, das sagt „Ich war hier und habe dich gelesen. Danke für deine Gastfreundschaft.“

So hinterlasse ich oft wenigstens ein „like“ – oder wenn mir etwas Themenpassendes einfällt, auch einen Kommentar.

Mein Thema ist vielleicht keines, bei welchem man schnell, gerne und spontan ein jubelndes „Juhu!!! Das gefällt mir!!! Das find ich toll!!! – like“ hinterlassen will.
Und vielleicht weiß man auch einfach nichts zu sagen – obwohl man es gerne tun würde.

Gerne könnt ihr hier etwas hinterlassen.
Ohne Bezug zu irgendeinem Beitrag, zu welchem ihr nichts Passendes wißt.
Einfach ein „Ich war hier“ oder „Schönen Tag noch“.
Ich freue mich 🙂

38 Kommentare zu “Willkommen liebe Menschen ❤

  1. Es ist mutig, dass du deine Geschichte aufarbeitest und dass du professionelle Hilfe in Anspruch nimmst. Wenn dir das Veröffentlichen in diesem Blog guttut, dann hat es seine Berechtigung, vielleicht hilfst du damit auch anderen in einer ähnlichen Situation.
    Ich würde mir wünschen, dass du deinen Blog auch dazu nutzt, von positiven Dingen zu berichten. Das, was heute besser ist als früher, deine Fortschritte, oder einfach eine Kleinigkeit, über die du dich heute gefreut hast. Vielleicht ändert es deine Sichtweise ein wenig, und für die Leser ist dann nicht alles so deprimierend. (Nur ein Vorschlag.) 🙂

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  2. Es mag nicht schön sein, über was du schreibst, aber es ist schön, dass du darüber schreibst. Wenn ich Lebensläufe wie deinen sehe, wird mir erst bewusst, was für ein Glück ich in meinem Leben hatte.
    Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück dabei, mit dieser Vergangenheit abzuschließen und sie als Teil von dir anzunehmen, ohne dich von ihr beherrschen zu lassen.

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  3. Hallo Luise,ich lese gerade mit grossem Interesse deinen Blog. Danke Dir …bin sehr berührt und teile ein ähnliches Schiksal was der Missbrauch und die emotionalen vernachlässigung betreffen.Ich werde weiter lesen….

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  4. Ich habe mich heute auf deinen Blog „verirrt“ und bekomme Gänsehaut.
    Gänsehaut über die Tiefe, in der du deine Leser schauen lässt.
    Ich werde ihn weiterlesen.
    Ich denke, dass er auch mir helfen wird, mein Leben zu reflektieren und neu zu ordnen.
    Danke.

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    • Das freut mich 🙂
      Dann knuffel dich gerne auf die knautschige *Sesselongsche*, streck alle Viere von dir oder werf ab und an auch mal mit irgendwelchen Sand- oder Wattebällchen um dich. Kissen gibt es ebenfalls.
      Schön, dass Du hier bist.

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  5. Als „neuer“ unter den Bloggern sehe ich mir zur Zeit viele Themenbereiche an, ich muss sagen deine Posts sind wirklich ergreifend, du gibst mir einen Einblick in deine Welt und das auch so, das ich dich beim lesen immer mehr kennen lernen kann. Mach weiter so, ich gehöre ganz klar zu deinen Lesern. Danke für deine Offenheit.

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  6. Hallo,

    ich war auch hier und habe leider nur kurz Zeit. Ich werde aber noch öfters vorbei schauen, da ich mich seit längerem mit Prostitution und Offenbarung beschäftige. Und was gibt es da besseres, als so einen Blog? Perfekt für mich, vielen Dank, denn leider findet ja das meiste im Verborgenen statt. Gut, dass Du manches ans Licht bringst.

    Einen schönen Tag,
    Christian

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  7. Hallo,
    auf deinen Blog bin ich quasi gestolpert, auf der Suche nach anderen Blogs, die etwas ähnliches behandeln, wie mein eigener Blog. Ich denke allerdings, dass es schon unterschiedliche Thematiken sind. Aber mein Blog steckt auch noch in den wortwörtlichen Babyschuhen.
    Jedenfalls wollte ich eigentlich nur schreiben, dass ich hier gewesen bin und mich bestimmt gerne auch nochmal genauer hier umsehen werde. Ich hoffe dein Geburtstag, zwei Tage vor meinem, ist am Ende doch noch ganz nett geworden?
    Über einen Hund denke ich auch nach, aber ich bräuchte wohl einen ausgebildeten Traumahund/Therapiehund. Alles andere würde wohl nicht gut klappen, obwohl ich mit Hunden gut kann. Ich drücke dir die Daumen, dass du dir den Wunsch von einem eigenen Hund in den nächsten 1-2 Jahren doch noch erfüllen kannst und er dir dann ein treuer Wegbegleiter sein wird. Ich wünsche dir noch alles Gute!
    Liebe Grüße
    Wölkchen

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  8. Seid Stunden bin ich nun auf deiner Seite. Suche mal hier und schaue mal da. Ich habe ein bisschen in deinen Geschichten gelesen. „Einsamkeit“, ein schönes Buch. Und ein bisschen habe ich mich in deinen Erlebnissen wiedergefunden. Ich bin nämlich auch so ein „Freier“.
    Und ich bin auf der Suche. Natürlich nicht nach Dir, sondern nach einer Lösung. Über sechs Jahre kenne ich nun schon „mein Mädchen“. Eine gute Zeit. Wir haben viel Kaffee getrunken und viel geredet, viel gelacht und natürlich du weißt schon was. Aber ich merke in den letzten Monaten das sie immer trauriger wird. Die Einsamkeit, vielleicht das Alter und der viele Wodka machen Ihr zu schaffen. Ich werde sie nicht alleine lassen, aber ob das reicht ?
    Na nun schau dir das an ! Ich wollte nur kurz hallo sagen und nun habe ich dir schon meine ganze Geschichte erzählt.
    Ich hau mich jetzt hin. „Jägermeister “ habe ich irgendwo bei dir gelesen. Eine gute Idee.
    Vielleicht schreib ich dir mal wieder.
    Gute Nacht.

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    • Hallo Johan,
      Ist das nicht vielleicht auch wieder so ein sich-schön-Reden?
      Du sagst, es sei vielleicht das Alter, die Einsamkeit und der Vodka, unter denen sie leidet?!
      Könnte es nicht auch ihr Job; ihr Leben; ihre Vergangenheit; die Zukunft und auch die Freier sein?

      Sie wird es dir niemals sagen, solange Du Freier bist.
      Weil sie dein Geld braucht.

      Wenn sie DICH braucht, beginnt sie mit dir eine Beziehung.
      Hast Du bereits eine; vielleicht gar eine Ehefrau – kann es nur dein Geld bleiben, das ihr „hilft“. Und in Wahrheit hilft auch das nicht. Weil sie nur heraus käme aus der Prostitution, wenn ein Herz ihr helfen würde. Und wenn es das Herz des Staates wäre, der endlich Hilfen zum Ausstieg einrichten würde.
      Alles Gute dir,
      Luise

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  9. Liebe Luise,

    Wahnsinn, was manche von Euch für Schicksal erleiden müssen… Wie gerne ich Dir und Euch Trost schenken würde! (Ich schicke ihn mal ab, vielleicht klappts ja?…)

    Ich bin über deinen Blogg gestolpert, weil ich nach „Freudenmädchen Fürsorge“ … (am Ende:) „Hurenhilfe“ gesucht habe. Wollte wissen, ob es so etwas gibt. Praktisch sowas, wie du mal bei deinen wöchentlichen Arztbesuchen gehabt hast, jemand der schaut, dass es den Mädchen auch gut geht.
    Ich habe nichts dergleichen gefunden. Wäre das nicht sinnvoll? Oder gibt es diese Arztbesuche (all der Mädchen!) noch? (Verpflichtend ist wahrscheinlich auch schwierig, oder?) ?

    Liebe Grüße,
    Markus

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    • Hallo, Markus
      Ich glaube, mit dem neuen Prostitutionsgesetz haben sie auch eine halbjährliche oder jährliche Untersuchung eingeführt? Ich bin mir nicht sicher.

      Sowas wie den Bockschein gibt es jedenfalls nicht mehr.
      (also wöchentliche Untersuchungen als Pflicht und Kontakt zu Sozialarbeitern beim Gesundheitsamt).
      Da gibts aber unter „Prostitutionsgesetz“ sicher einiges unter google zu finden.
      Ich bin inzwischen nun ja einige Jahre ausgestiegen und will mich oft auch garnicht mehr allzusehr damit befassen. Da hab ich hier im Blog schon einiges geschrieben.
      Rechts unter „(erlebte) Prostitution“ gut zu finden.
      Liebe Grüße zurück, Luise

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  10. Hallo Luise,

    wir haben als stille Leser schon seit einiger Zeit in eurem Blog gelesen.
    Vielen Dank für das Teilen eurer Gedanken und dem Mut, den ihr habt❤️
    Es ist schön, wenn man als Viele-Mensch woanders lesen kann, dass es anderen ähnlich geht.
    Wir sind noch nicht so weit, dass wir uns wirklich trauen uns im Netz frei zu bewegen und aktiv zu sein, aber irgendwann möchten wir eigentlich selber schreiben und uns mit Menschen wie euch austauschen.

    Wir lesen übrigens total gern von euren Beziehungsgeschichten mit eurem Mann oder auch von eurem Weg aus inneren Gefängnissen.
    Wie toll, das ihr so einen Urlaub plant und wie sehr kennen wir das auch, diese Ängste und Gefühle, wenn sich das Leben und die Möglichkeiten verbessern aber das Innen es immer noch nicht glauben kann.

    Wir kaufen zB gerade ein Haus und können das immer noch nicht glauben.
    Wir kommen nämlich aus sehr armen Verhältnissen, aus Vernachlässigung, Gewalt, Missbrauch und Mangel.
    Doch wir haben das Glück jetzt in einer Ehe zu sein, die uns einen anderen Lebensstandard gebracht hat.
    Wir haben einfach nur Glück gehabt und das ist immer noch schwer zu verkraften auch wenn sich das vermutlich sehr paradox anhört.

    Jedenfalls Danke und so

    LG Lily und Co

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    • Hallo, Lily und Co 🙂
      Schön, von Euch zu lesen.

      Ich glaube, paradox hört sich das nur für Menschen an, die keine solchen Erfahrungen haben machen brauchen.
      Oft schon dachte ich, dass in einem traumaerfahrenen Leben doch viel eher die GUTEN Dinge kaum zu verkraften sind – an die schlimmen hat man sich doch längst gewöhnt.

      Ich konnte anfangs die Liebe meines Mannes nicht verkraften.
      So, wie ich auch Nähe oder Vertrautheit mit anderen Menschen kaum verkrafte.

      Gutes muß irgendwie in kleinen Häppchen dosiert kommen – damit ich mich ganz langsam annähern kann und mich trauen.
      Aber so schön, dass auch Du/Ihr das Glück einer Beziehung hast.
      Jedenfalls klingt es danach, dass es ein Glück ist.
      Liebe Grüße und alles Liebe 🙂

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      • Liebe Luise 🙂,
        Ja und es ist vor allem Liebe.
        Die ersten und die letzten Jahre bei uns waren auch sehr schwer.
        Wir sind jetzt fast etwas über 11 Jahre zusammen, davor waren wir befreundet.

        Ich bin ein bisschen paranoid, deshalb mag ich so öffentlich nicht so viel dazu schreiben, auch weil es eben nicht nur um mich/uns geht.
        Aber wenn du magst und mir ne Mail schreibst, antworte ich und erzähle gerne etwas mehr.
        Oder ich schreib dir hier weiter und du veröffentlichst meine Kommentare nicht.
        Wie du / ihr mögt.

        Viele liebe Grüße

        Lily und Co.

        Ps: Voll toll, was ihr im letzten Beitrag geschrieben habt. Ich finde es ist was sehr besonderes, wenn man solche Entwicklungen gemeinsam in einer Beziehung erleben darf und ich finde auch, dass dafür auch beide Seiten sehr reflektiert sein müssen um sowas gemeinsam zu schaffen. Das seid ihr und darauf könnt ihr sehr Stolz sein 🙂

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      • Danke 🙂
        Nimm es mir nicht krumm – im Moment bin ich in Gedanken erst mal an der Nordsee.
        Wenn Du mir schreiben magst per Mail, gern.
        Aber es kann Zeit dauern, bis ich antworte.
        Liebe Grüße und alles Liebe auch an dich.
        Luise

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  11. Hallo,

    da bin ich wieder. Hat dann doch über ein Jahr gedauert, bis ich zu meiner Arbeit kam. Ich sammel Texte von (ehemaligen) Prostituierten. Deshalb schon mal vielen Dank für Deine Seite.

    In einem Brief von Prostituierten, die eine 1975 eine Kirche besetzten, an die französische Bevölkerung steht:

    „Wir sind hier hundertfünfzig in dieser Kirche, und diese Hundertfünfzig repräsentieren hundertfünfzig verschiedene Fälle, hundertfünfzig ver­schiedene Geschichten … Eine Frau wird nicht als Prostituierte geboren, sie wird dazu gemacht, und nicht jede Frau ist dafür geschaffen.

    Um Prostitution und Prostituierte zu verstehen, muß man sie anhören, muß man versu­chen, ihre Geschichte, ihr Leben, ihre Ideen kennenzulernen.“1

    Vielen Dank, dass Du mir die Gelegeneheit gibst, Dich und Dein Leben ein bisschen kennen zu lernen.

    Liebe Grüße
    Christian

    1 Biermann, Pieke: „Wir sind Frauen wie andere auch!“. Prostituierte und ihre Kämpfe, Reinbek bei Hamburg, 1980, 192.

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