1. Nachtrag DSGVO

Nachdem ich bereits den ersten diesbezüglichen Beitrag rebloggt hatte, tue ich das auch mit diesem.
Ich hoffe, er hilft uns gemeinsam, wieder zu entspannen.
Danke, lieber Arno 🙂

Arno von Rosen

War doch klar, oder? Gestern wurde mir vom SPD Büro ein neuer Link zur Verfügung gestellt, der wieder zur Entspannung beiträgt, aber damit ihr nicht alles lesen müsst, was ich schreibe, hier mal eine Minizusammenfassung.

Es gibt im Gesetz einen Paragraphen, der verbietet, dass Seiten- oder Blogeigentümer wettbewerbsrechtlich Abgemahnt werden können. Das heißt, es wird keine Abmahnwelle wegen der neuen Datenschutzgrundverordung geben, weshalb auch niemand vor spezialisierten Kanzleien Angst haben muss. Zudem kommen immer wieder Gerüchte auf, ein Impressum wäre zwingend für jeden erforderlich, was so nicht stimmt, denn rein privat betriebene Blogs und Seiten, die weder auf kommerzielle Seiten verlinken, noch selber Dinge verkaufen, auf eigene Produkte hinweisen oder allgemein eine Gewinnabsicht haben, indem diese bewußte Werbung schalten (ACHTUNG, hier sind nicht die Werbebanner der Plattformbetreiber gemeint), benötigen kein Impressum.

Warum sind da viele Anwälte unterschiedlicher Meinung? Weil es denen ums Geschäft geht und auch eine Beratung…

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DSGVO

Auch ich möchte hier gerne den Beitrag von Arno von Rosen rebloggen, damit diese große Angst unter den Bloggern wieder abebben darf.
Laßt euch nicht kriegen.
Danke.

Arno von Rosen

Arno von RosenZuerst einmal die guten Nachrichten. Niemand der einen privaten Blog (also ohne Gewinnabsicht) betreibt, muss ein Impressum hinterlegen. Auch sind die ganzen Einstellungen am Blog nicht halb so schwierig, wie in der Öffentlichkeit gerne behauptet wird, denn die Plattformbetreiber müssen selber dafür Sorge tragen, dass ihre Mitglieder rechtlich geschützt sind. So bleiben in der Regel wenige Klicks übrig, um einen Blog sicher zu machen. Bei kommerziellen Blogs und Seiten sieht das etwas anders aus, denn diese müssen ein Impressum führen (hier mehr dazu), doch eine Telefonnummer ist auch hier nicht zwingend erforderlich. Wer seine eigene Webseite betreibt, sollte beachten diese als https zu verschlüsseln, so wie es bei wp oben in der Eingabezeile zu sehen ist (grünes Schloss). Plattformen machen dies automatisch, aber eigene Seiten nicht. So muss man diese Option vom Provider (zum Beispiel 1&1 usw.) dazubuchen lassen. Dies ist…

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Ein Reblogg der lieben Sofie

Eben hatte ich den Text von Sofie entdeckt und über ihre Leidenschaft zum Thema Prostitution gestaunt.
Ich freue mich immer sehr, wenn ein anderer Mensch so völlig andere Worte nutzt um etwas zu sagen, das auch ich gerne sagen würde – ich in diesem Moment aber wieder einmal keine Worte finde.

Es ist wichtig, was Sofie sagt.
Es sollten so viele Menschen lesen, wie nur möglich.
Deshalb teile ich es hier:

Stephanie Ilan oder auch: Das Grauen jeder aufgeklärten Frau lebt

Manchmal schaue ich gerne Talkshows wie den „Kölner Treff“. Seit ich selbst keinen Fernseher mehr habe, nutze ich öfter die Möglichkeit die Sendungen im Nachhinein im Internet zu verfolgen. Weiterlesen

Interview mit einer Domina

Eben habe ich den Reblogg von Abolition2014 entdeckt und möchte ihn gerne hier bloggen.
Auch, wenn das Interviw von 2010 ist – oder gerade sogar deshalb – ist es wichtig, dass Menschen es lesen.
Noch eine Frau, die kein Blatt vor den Mund nahm.
Es wird Zeit, dass die Menschen sehen lernen:

Ellen Templin im Radio (als Text)

Gefällt mir sehr gut :)

Eben habe ich in einem Blog ein Interview gelesen von einem ehemaligen Freier.
Einem Mann, welcher durch sein Freiersein nicht nur seine Ehefrau verloren hat – sondern am Ende dann sehr viel begriffen hat; verstanden, reflektiert und erkannt.

Es ist wichtig, dass ehemalige Freier ihr Verstehen in die Öffentlichkeit bringen.
Auch andere daran Teil haben lassen.
Und somit weitere Freier verstehen lernen.

Ich teile hier die offenen Worte dieses Mannes, welcher aufhörte, ein Freier zu sein:
Deutschland, das Land der betrogenen Frauen

Michaela Huber

Eben hatte ich auf facebook ein pdf entdeckt von Michaela Huber
betitelt mit der Überschrift

„Trauma und Prostitution aus traumatherapeutischer Sicht“

Ich möchte ihn hier gerne teilen, weil ich ihm vollumfänglich zustimme
– und stelle für mich persönlich fest, wie intensiv der letzte Satz in mir nachwirkt.

System Schule

Ich weiß nicht mehr, wie ich an den Blog vom Marienkäfer kam – aber er ist irgendwie in meine Favoriten des Browsers gelangt.
Es ist noch früh am Morgen und ich wollte meinen Mann nicht durch das Schreiben eines Textes wecken – so las ich.

Und ich stieß auf diesen Beitrag, der mich sehr traurig macht; nachdenklich und erstaunt.
Weil er so wahr ist.
So deutlich und nachvollziehbar.
Und so real.

Ja – warum können wir nicht einfach sein, wie wir sind?!
Und wann fängt es eigentlich an, dass wir glauben, wir müßten sein, wie andere es wollen?

Quelle: System Schule

Warum Aufklärung so wichtig ist

SurvivorOfProstitution hat wieder einmal einen sehr wichtigen, guten Text verfaßt, den ich hier gerne teilen möchte:

Sehr oft sind junge Menschen besonders gefährdet, wenn es darum geht, in die Prostitution abzurutschen. Häufig sind es junge Frauen, die ihre erste Liebe in einem Zuhälter finden – so wie ic…

Quelle: Warum Aufklärung so wichtig ist

Austausch mit einem Freier – guter vs. böser Sexkäufer

Was für ein unsagbar schwer zu lesender Beitrag.
Er triggert mich total und wirft mich in so viele Gefühle aus früheren Zeiten zurück.

Dennoch muß ich diesen Beitrag rebloggen – eben WEIL er das tut.
Weil er so vieles sagt, das ich in meiner aktiven Zeit niemals hatte fühlen können.
Selbst niemals so empfunden hätte.
Immer schön geredet hätte und abgestritten.

Weil ich früher durchaus glaubte, es gäbe die „guten Freier“ und mir einredete, ich würde nun zu einer Elite der Huren gehören, weil ich nur noch diese guten Freier empfing.

Bis mir am Ende gerade noch 2 Freier im Monat blieben, weil ich nicht mehr als 2 gute Freier fand;
weil nicht mehr dieser seltenen Sorte anriefen.

Heute kann ich fühlen.
Zumindest schon mal ein bißchen.
Und heute bin ich mir im Klaren darüber, warum es für mich immer weniger gute Freier zu geben schien.
Weil mit zunehmender Heilung; zunehmender Bewußtheit immer sichtbarer wurde, dass es gute Freier überhaupt nicht gibt.
Garnicht.

Und am Ende wollen sie alle ficken.
Am Ende wollen sie alle deinen Körper befummeln und eindringen in das Warme; das Weiche, das ihnen nicht gehört.
Und dir einreden, sie täten dies nur, weil Du so wundervoll und besonders bist – und am Tag; der Woche danach, ficken sie mit der selben Begründung eine andere.

Nein, einem Freier würde ich mein Leben niemals anvertrauen.
Vorhin dachte ich noch, Du würdest dich irren – schließlich habe ich meinen Mann.
Aber mein Mann ist im Herzen kein Freier.
Und bis ich ihm mein Leben wahrhaft anvertraute, vergingen viele Jahre – da war ich längst keine Hure mehr und er kein Freier.
Wenn ich ihm überhaupt schon heute so weit vertrauen kann.

Ein Mann und Freier namens Kris hat mir eine Anfrage geschickt.

Da ich diesen Austausch mit ihm für wichtig halte, möchte ich einen Beitrag daraus machen.

Nachfolgend habe ich für alle Leserinnen und Leser erstmal Kris Anfrage kopiert.

Meine Antwort kommt danach.

Hier sein Anliegen:

„Hallo,
aus gegebenem Anlass verfolge mit großem Interesse deinen Internetauftritt – gegebener Anlass deshalb, weil ich seit einiger Zeit einen mehr oder weniger (guten, natürlich den Umständen entsprechend) persönlichen Zugang zu einer Prostituierten gefunden habe, die ich seit einigen Monaten immer wieder regelmäßig besuche.
Ja, ich bin ein Mann der die 50 bereits überschritten hat und ich würde mich selbst (entschuldige mir hier meine positive Selbstdarstellung) als einen recht gut aussehenden schlanken, ernstzunehmenden und aufrichtigen Menschen einschätzen, der hin und wieder dieses Rotlicht-Milieu aufsucht. Allerdings, und das sage ich hier in aller Deutlichkeit und Ernsthaftigkeit, möchte ich mich hier von der Stereotype des sogenannten Freiers…

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