Es ist irgendwie so – zu? – viel

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich bin aufgewacht um 4.37h mit verweinten, dicken, klebrigen Augen.

Irgendwie ist es Wahnsinn zur Zeit.
Es ist so grausam anstrengend.
Ich krieg irgendwie auch nichts mehr hin, Zuhause im Haushalt und so.

Gestern hab ich zumindest wieder 1 Wäsche in die Maschine gestopft. Dann hat der Mann die Mittags in den Trockner umgeladen und da liegt sie noch immer.

Keine Ahnung, wo all das Fühlen her kommt.
Im Moment bin ich so vollkommen überflutet davon.
Nachher hab ich Thera. Ich muß unbedingt aufschreiben, was die Woche alles gewesen war.
Ich war ja wirklich fast überall – im Kopf; im Gefühl; im Heute, Gestern und Vorgestern.

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Zu wenig

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich fang jetzt einfach mal an, obwohl der Mann noch hier ist und duscht.
Ich will versuchen, heute, später mal wieder zu putzen.
Vielleicht reicht die Zeit ja tatsächlich mal – er arbeitet jetzt 4 Stunden.

Es ist eine verdammt harte Zeit.
Bei Euch, aber auch hier.

Ich schlafe seit 3 Nächten total beschissen – wenn man es schlafen nennen will.
Wache laufend auf, muß ewig oft pinkeln gehn und wache dann auf mit grausigen Schmerzen, die blöderweise auch am Tag nicht verschwinden und in der nächsten Nacht umso schlimmer sind.

Scheiß Verspannungen.
Es ist irgendwie alles ein einziger Krampfhaufen.

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4.04 Uhr war es heute

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Aber da hatte ich vergessen, dass es gestern später gewesen war.
Ich war erst gegen halb 12 ins Bett gegangen.
Aber da war die Kaffeemaschine schon an. Und außerdem tat eh schon alles weh.

Ich werde heute dann wohl wieder auf Etappen schlafen.

Gestern Mittag war ich wohl auch so 3 Stunden schlafen.
Der Mann hatte Fußball geguckt.
Und ich glaub, er ist manchmal froh, wenn er das alleine tun kann.
Ruhe.
Beide.

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Vorhin Sport

Bevor ich hin fuhr, ging es mir nicht so doll.
Noch immer diese komischen Befindlichkeiten im Schritt
Herzrasen
ein Gefühl, massiv gewürgt zu werden
und der gesamte Körper vibrierte und bebte vor sich hin.
Ich fühlte mich insgesamt eher schwächlich

und hoffte, es wäre wie bisher immer.
Dass sie sehr empathisch ist, achtsam und umsichtig und wir schon einen Weg fänden, sportlich zu sein – und dennoch vielleicht in Rücksicht auf all mein Innen.

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Du mußt unter Menschen

… hat er das vorhin geschrieben?
Hab ich das richtig im Kopf?

Eben wurde der Termin zum Sport abgesagt.
Man hat der Trainerin geschrieben, wie sich der Körper fühlt.
Und dass man hofft, sie hat Verständnis.
Weil man nicht weiß, ob es gut sei, Sport zu machen
obwohl
man wechselt zwischen Schüttelfrost und Hitzewallungen
man Kopfweh hat
man Körperschmerzen hat
man Brechreiz hat
man Kreislauf hat
und andere Befindlichkeiten.

Es ist verdammt kurzfristig und bislang hat sie noch nicht geantwortet.
Es wird gehofft, dass es klar geht.
Und dass der Sport tatsächlich eher eine Verschlimmerung gefördert hätte, als eine Besserung.
Dass man nicht auf etwas verzichtet, das hilft. Helfen WÜRDE.

Man fragt sich innendrin, ob das irgendeine Abwehr gegen den Sport ist.
Irgendwas Unbewußtes.
Hofft aber, dass es vielmehr Selbstfürsorge, Selbstliebe, Achtsamkeit und Bewußtheit ist.

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Der einzige Lohn

Es ist so gruselig.
So verdammt krass.

Eben saß ich auf dem Balkon mit meiner Zigarette und führte im Kopf ein fiktives Gespräch mit meiner Trainerin.
Wir hatten ja gestern über Prostitution gesprochen und darüber, wie sowas wie der Hurenethos; die Hurenehre längst qualvoll verreckt sind.
Sowas gibt es heute einfach nicht mehr.
Stattdessen bloß noch immer tabuloser, immer zügelloser – und dümmer.

Sie war erschrocken über all die Praktiken, die heute so völlig normal sind.
Das hatte sie nicht gewußt.
Sie dachte, es würde noch immer safer gearbeitet werden.

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Immer wieder wird mir bewußt

was sich alles so verändert, durch das WIR.
was alles anders geworden ist hierdurch.
wie viele, früher unerklärbare, eigenartige, widersprüchliche Dinge hierdurch – ganz automatisch – völlig normal sind.
wie vieles in Wahrheit garnicht anders sein KANN, als so, wie es ist.

ICH BIN DEN FAKTEN ENTSPRECHEND.

Und eben NICHT komisch.
NICHT lügend.
NICHT widersprüchlich.
NICHT albern.
NICHT unberechenbar.
NICHT – egal, was vorgeworfen wird.

ICH BIN WIR.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

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So krass

Der Mann ist inzwischen aufgestanden.
Saß hier still und hatte gewartet, bis fertig geschrieben war.
Fragte, was los wäre.

Und ich sagte ihm, wie sehr mich dieser Kalender von gestern erschütterte.

Er sagte, dass es wohl auch daran liegt, dass ich es nun FÜHLEN kann.
Dass ich früher immer nur WUSSTE.
DACHTE.
Aber eben nie FÜHLTE.

Ich sagte ihm, dass ich nicht weiß, ob ich mich vor mir selbst ekle.
Mich selbst abscheulich, widerwärtig und gräßlich finde.
Finden SOLL.

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Es ist so eklig

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eben auf dem Balkon, kam mir das in den Kopf.

Auch die Frage, ob „ES“ eklig ist?
Oder die Männer?
Oder gar ich selbst?

WAS ist denn eklig??????

Keine Ahnung, warum ich das gestern getan hatte.
Wir waren abends drauf gekommen, dass „heute“ (also gestern) der Jahrestag unseres Kennenlernens ist.
Vor 10 Jahren war mein Mann das erste Mal bei mir gewesen.
Damals noch als Freier.

Wenn auch, als sehr verzweifelter Freier.
Und als einer, der eigentlich garkeiner war.
Weil in Wahrheit hätte er alles ja viel lieber ganz anders gehabt.

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