Kein Daheim

Des is hgrad wieda sooooooo groß.
Des is wie imma.
kein Daheim.

bloß irgendwie ghiea sein müssn.
nix zusammn.
nix gemeinsam.
imma bloß ich muß un soll
der macht ganix.

hilft nix un tut nix.
imma soll bloß ich.
ganz alleine.
ganz einsam.
muss, soll, muss, soll, muss, soll.

alles hier geht den ganix an.
der macht bloß dreckig un will.

ich darf bloß da sein, wenn ich NIX will.
un wenn ich imma ja sag.
sonsch nich.
so traurich

Geburtstags-Blues

Mist, jetzt hab ich die Wurst vergessen
wollte ich eigentlich viel lieber als Überschrift schreiben.
Jetzt haben wir Brötchen, aber nix drauf.

Was für ein Tag.
Was für ein KACK-Tag.

Dabei ist da in Wahrheit auch so viel Gutes.
So viel Erfreuliches, Sinnvolles und Hilfreiches.
So viel Starkes.
Es ist aber trotzdem ein Kack-Tag.

Der Mann hockt in seinem Zimmer wieder mal am Boden unter dem Fenster.
Die Kaputze vom Hoody tief ins Gesicht gezogen und die Stirn ans Bett gelehnt.
Häufchen Elend.

Vorhin, als ich Heim kam, saß er auf dem Balkon.
Blick auf die Wiese hinter der Sonnenbrille.
Schweigend.
Allernötigenfalls einsilbig.
Mehr als 1 Wort war kaum zu hören.

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Es ist so eklig

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich könnt schon wieder schlafen gehn – es ist immerhin schon viertel nach 7 morgens.

Ich bin wach seit 3.54h.
Drücke mich hier herum mit meinem Onlinespiel und dem Lesen in Blogs.
Ich hab da welche, die ich „wie üblich“ von vorne lesen mag. Aber weil die bereits oft schon ab 2008 existieren, hab ich da ganz schön viel zu tun, bis ich aktuell bin.

Und ich bin sowas von genervt – am frühen Morgen.
Irgendwie paßt wieder garnix.

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Sorry

Das gabs echt noch nie… – kum.
Keine 2 Jägermeister und ich bin struizzel zu…..
Wobei….
In mir tobt eine Diskussion darüber, dass manb sich ja eigentlich erst betrinken könnte um dann bei der Tochter aus dem 7. Stock zu hupsen.
Oder mit dem Auto einfach wo gegen zu fahren oder einfach dads zu tun, was wir schon ewig für den Notfall im Kopf habem…

Und tzrotzdem tönt es ewig im Hirn, dass das ein Irrtum sei.

Weil völlig wurscht wie der Körper auf Aklohol reagier – die meisten in uns WOLLEN LEBEN!!!!!
Das klappt nich mit dem Sterben.

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Frustriert

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Keine Ahnung – ich merkst grad auch wieder.
Gestern ging es nicchtzu schreiben.

Gestern hätt ich garnicht gewußt, Worte zu sagen für ds, was gefühlt wird.
Da war so vieles. Genervt sein, überfordet, wütend, ohnmächtig, hilflos, stinkesauer…
Und doch war´s auch ein guter Tag.
Jedenfalls kein Schlechter.

Lang war er gewesen.
Schon um 5 waren wir wach.
Der Mann hatte glaub bis gegen halb 9 geschlafen?
Wir wissen garnicht.

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Der Mann – der Feind

Monster-inside…..
Nein, das gefällt mir nicht.
Monster.

Eben hatte ich versucht, mich festzuhalten an dem Gedanken an die Monster-AG – diesen Zeichentrickfilm, in dem diese Monster in Wahrheit doch ganz niedlich, flauschig, kuschelig und süß sind.
Monster, die viel kichern und rumblödeln.

Aber hey… ich mag das ja garnicht sagen….
Wenn ich ganz ehrlich bin
so richtig vollkommen aufrichtig und ganz mutig
mir und euch nichts vormache
– dann geht es nicht anders.
Dann bin ich nunmal nicht flauschig.
Und auch nicht weich und süß.
ICH BIN DAS NICHT.

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Gedanken beim Putzen

Das Allerschlimmste ist die Angst.
Die Angst vor meiner Tochter.
Die Angst vor dem Weh.
Dem immer wieder alten und dem neuen Weh.

Und noch schlimmer, als das allerschlimmste Weh
ist das allerallerschlimmste Weh.

Jenes Weh, das fürchtet, ihr geht es genauso.

Und sie hat genauso Angst vor MIR
wie ich vor IHR.

Neue Kategorie

Gestern hatte ich im Blog von Baer gelesen, dass es sehr heilsam sei, zu klagen.
Dies hatte seitdem in mir nachgewirkt. Und als ich eben auf dem Weg von der Thera nach Hause war, kam mir in den Kopf, mir hier einen Raum zum Jammern zu schaffen.

Meine Thera und ich haben eben fast 2 Stunden an meiner Woche und der Ich-Kiste gearbeitet.
Ich bin grausam erschöpft, betroffen, traurig, wehmütig – und gleichzeitig doch so übermäßig aufgedreht, summend und brummend und etwas in mir schreit „Weiter!!!!! Weiter!!!! Nicht nachlassen!!!!!“

Dabei hatte sie heute so oft erinnert daran, wie groß doch das Grauen sei
Wie tief der Schmerz
Wie schlimm das Leiden.
Sichtbarkeit

Sie mahnte um Aufmerksamkeit für die Kleinen.
Sie nicht zu übersehen; sie zu merken.
Auch nach Würdigung.
Für all die großen Leistungen meiner inneren Verteidiger, Schützer und Kämpfer.
Was sie doch in so vielen Jahren unaufhörlich geleistet und geschafft hatten – und noch tun.

Und so verknüpfte sich all dies zu dem Wunsch nach einem Ort, an welchem auch einmal erlaubt ist, schwach zu sein.
Resigniert, traurig, hoffnungslos.
Fühlend.

All das Elend merkend.

Weil Baer hat Recht.
„Jammern“ darf man.
Es nicht zu tun, schützt ausschließlich die Täter.

P.S.:
Ich möchte Herrn Baer durch die Weglassung eines Titels nicht abwerten oder provozieren – sollte er hier lesen.
Ich merke aber, wie mir die Vertrautheit und das Gefühl von Geborgenheit von Baer Berührbarkeit schenkt. Man möge es mir nachsehen. Bitte.