So ein Wust von Durcheinander

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist halb 7 und ich bin gerade mal etwa eine halbe Stunde wach.
In mir herrscht eine Art von heillosem Gedanken-Durcheinander.
Wie ein Feuerwerk, tauchen in meinem Kopf eben die vollkommen verschiedensten oder gar gegensätzlichen Schlußfolgerungen oder Themengebiete auf und „reden“ durcheinander.

Nichts, dem man wirklich folgen könnte oder das sich irgendwie am Fadenende halten und zu Ende denken ließe.
Vielleicht sogar noch nicht einmal etwas, das man zu Ende denken BRÄUCHTE.
Nichts, das hiernach verlangt.

Ich bin aufgewacht auf dem Rücken liegend mit dem rechten Bein aufgestellt im Freien.
Mein Knie war eisigkalt und meine Blase derart voll, dass die kaum noch leer werden wollte.

Ich hatte noch ein Bild vor Augen – vermutlich aus einem Traum – wo eine Art Ampelmännchen (nicht die Farbe, aber die Erscheinung) einem anderen hinterher rannte.
Da war ein Absatz im Weg; gut ein Meter Höhenunterschied
wo dann das hintere Männchen dem vorderen mehr oder weniger ins Genick sprang und sagte „Hab ich dich!“

Und die Beiden verschmolzen zu EINS.

Beim Aufwachen sinnierte ich über die Sinnhaftigkeit, bzw. den Ursprung der Formulierung „SICH FANGEN“

Wie oft sagt man sowas?
„Ich hab mich erstmal wieder fangen müssen“.

EINfangen?
ABfangen?
AUFfangen?

Hab ich mich im Traum also SELBST gefangen?
Wer hat da wen gefangen?

MUSS man sich selbst immer fangen?
Tun das Unos auch?
Warum? Worum geht es eigentlich, wenn man sich wieder fangen muß?
Rennt man sich da selbst davon?

Gestern hab ich nach dem Posten meiner doch eher langen Kommentare plötzlich Angst gekriegt.
Hab ich womöglich zu viel geschrieben?
War ich zu distanzlos?
Hab ich womöglich jetzt jemandem weh getan?
Oder war ich „geschmacklos“?
Fast hab ich mich geschämt.
Wie konnte ich mich so wichtig machen? So unsagbar vieles schreiben, das man womöglich völlig falsch verstehen könnte?

Dann hat tatsächlich auch noch jemand meinen Blog gefunden über google.
Mit dem Suchwort:
Geltungsbedürfnis analytisch.
Das paßte irgendwie zu diesem Gefühl wegen der Kommentare.

Und mir fiel wieder ein, dass es zwar schon gut 24 Jahre her ist – aber damals mal einer über mich geschrieben hatte, ich hätte ein sehr großes Geltungsbedürfnis.

Und auch wenn ich das selten wirklich auf dem Schirm habe – aber es IST so.
Ich habe ein großes Bedürfnis, etwas zu gelten.
Ich mag wichtig sein und bedeutsam.

Ist das schlimm?
Ist sowas behandlungsbedürftig?
– aber wenn ja, was wäre denn dann das Ziel solcher Behandlung?
Duckmäuserische Menschen in Grautönen?
DARF man denn nicht wichtig sein möchten?

Ich war nie wichtig.
Damals.
Ich war derart UNwichtig, dass man unwichtiger kaum noch sein kann.
Damals, mit 26, als das dieser Jemand in seine Diagnose schrieb, war ich tatsächlich 25 Jahre lang UNwichtig gewesen.
Eigentlich war ich es sogar noch IMMER.

Ich hatte bis dorthin noch niemals einen Menschen in meiner Nähe gehabt, dem ich etwas (Gutes, Wertvolles) bedeutet hätte.
Ich war immer nur ein Opfer gewesen. Der Empfänger von Gewalt.
Und allenfalls hierfür von Bedeutung – weil ohne mich, wäre ja niemand verfügbar gewesen, den man hätte quälen können.

Sicher, ich glaub, ich möchte gerne noch immer etwas gelten.

Ist das nicht irgendwie sogar normal?
SOLLTE das nicht vielleicht sogar viel öfter so sein?
Dass Menschen gerne möchten, dass sie etwas WERT sind?
In unserer inzwischen oft so hartherzigen, gefühlskalten und geldgeilen Welt?
Wo für viele nur noch Arbeitskraft und Finanzen etwas zählen?
Aber der Mensch ansich ist vollkommen austauschbar?

Und letztlich kann man es doch von beiden Seiten betrachten.
Geltungsbedürfnis ist nur EINERseits eine Sache, die man von ANDEREN erwartet.
Weil man doch auch darüber nachdenken muß, wie man SEIN will; was man TUN möchte oder kann – SELBST – um überhaupt wahrgenommen zu WERDEN.
Ich muß mich doch auch selbst fragen, wodurch ich es schaffen kann, überhaupt gesehen zu werden.
Es bringt mich auch in Aktivität – also bestenfalls in eine gute.

Aber so, wie manche Menschen das Wort Geltungsbedürfnis in Kontext setzen, klingt das wie eine Krankheit, die man heilen muß.

Damit gehe ich nicht konform und werde auch weiterhin meinen Mund nicht halten.

Gestern hab ich auch mein Tuch zu Ende geschafft.
Es hat also keine Woche Zeit gebraucht.
Nun muß ich nur noch 2 Fäden vernähen, kleine Fuzzelchen von den Farbwechseln abschneiden und es kurz durch die WaMa jagen und aufhängen.

Ich freu mich schon auf die nächsten Wollen, bis sie kommen und mach vielleicht derweil an der Jacke weiter.

Dann war ich nochmal an der WUT; MEINER Wut hängen geblieben und an den 2 Beiträgen von den Drachenkindern über ihre Wut.
Und ich war auch ein wenig erstaunt, überrascht und auch ein wenig furchtsam über mich selbst
was ich dort in den Kommentaren alles so geschrieben hatte.
Weil…. bin das ICH?
Und was ist mit jenen Ichs, die das NICHT können?

Jenen Ichs, die oft viel zu lange warten, bis sie sich trauen, mal was zu sagen?
Oder jenen, die dann abdackeln und sich schämen, weil sie sich wieder viel zu viel haben gefallen lassen?
Oder den ständigen Magenschleimhautentzündungen, weil man eben NICHT diese Wut ausgekotzt, sondern endlos gefressen hat?
Oder die Kleinen, die heftigst Angst kriegen, fast Panik und garnicht wissen, was sie tun sollen?

Manchmal läßt man die Wut auch raus – und wartet DOCH auf Strafe.
Weil man sich so ungehörig benommen hat.

Nein, es ist nicht immer ganz so einfach.
Aber oft entstehen eher mehr Schwierigkeiten vom Unterdrücken von Wut
als vom Rauslassen.
Das weiß man inzwischen.

Und auch der Mann spart es sich, immer wieder zu bremsen.
Das hat er früher oft getan.
Weil er Angst hatte vor miruns.
Angst, da käme zu viel.

Aber inzwischen haben wir tatsächlich kapiert, dass das garnicht Angst ist, wegen miruns
Sondern er hat in Wahrheit eigentlich Angst vor seiner EIGENEN Wut.
Er ist auch eher ein Typ, der seine Wut runterschluckt und frißt.
Auch eher so ein Gebeugter.
Weil er Angst hat, er könnte jemanden umbringen vor Wut.

Er wehrt sich nicht.

Immer mehr kapieren wir, dass er auch nicht anders (erzogen) ist, als ichwir.
Was er da in seinem Leben schon alles wohl nur deshalb getan hatte, um sich seiner unbewußten Unterdrücktheit endlich bewußt zu werden.

Sehr spannend alles.

Wir hatten gestern – während des Häkelns – auch wieder viel geredet.

Das Tantra-Thema…..

Vorgestern ? hatten wir in der Mediathek eine Doku entdeckt über ein Tantra-Seminar.
Das hatten wir geguckt.
Wir reden ja doch sehr oft über unsere Sexualität, bzw. darüber, dass wir in Wahrheit kaum etwas über uns wissen.
Über die Frage, WIE wir wohl schaffen, mehr über uns zu erfahren.
Uns zu erforschen, Grenzen, Ängste, Tabus abzubauen oder aufzulösen.

Als wir uns kennenlernten, war ich ja noch Prostituierte, voll in der Konditionierung und *toooootal frei und offen*.

Damals hatte ich geglaubt, dass es nicht gut wäre, anzunehmen
nicht gut sei, zu glauben
nicht richtig sei, zu erzwingen
dass es ein ganzes Leben lang dabei bleiben würde oder sollte
dieses immense Ungleichgewicht in unseren Erfahrungen
zu erhalten.

Ich mit meinen Erfahrungen von solchen Unmengen an Männern
und er mit nur MIR.
Er nur mit einer einzigen Frau im Leben; einer einzigen Art von Gefühl, Duft, …. Mist… wie heißt diesesWort?
Ist das Haptik?

In meinen Augen ist es NICHT Liebe
meinen Mann dazu zu zwingen, sich zu entscheiden
ob er sein ganzes Leben lang in absoluter (sexueller) Treue mit mir verbringen will
– oder sich trennen zu müssen, um wenigstens noch 1 oder 2 weitere Erfahrungen mit anderen Frauen erleben zu dürfen.

Ich bin ihm so dermaßen weit voraus, dass er das ohnehin niemals wird aufholen können.
Aber wer bin ich, dass ich ihn so beschneiden und einkerkern dürfte?
Dass er noch nicht einmal wenigstens 2 oder 3 Erfahrungen in seinem Leben haben dürfte?

Anfangs hatte er das völlig für sich ausgeschlossen.
Es war ihm vollkommen genug, was da alles Neues alleine mit MIR auf ihn einprasselte.

Nach über 5 Jahren Beziehung waren wir dann aber mal gemeinsam in einen Swingerclub gegangen.
Ich hatte ihm erzählt, dass man dort rein garnichts MUSS.
Dass es aber auch schön sein kann, dort einfach ein bißchen zu gucken.
Einen schönen, gemeinsam-zärtlichen Tag zu haben
Dinge sehen zu können, die man sonst eigentlich so NICHT erlebt
gutes Essen genießen zu dürfen
nette Gespräche führen zu können mit anderen
einfach ungezwungen und frei nackt zu sein…

Und auch, wenn er recht angespannt geblieben war
und ihn das alles ein bißchen überfordert hatte
und auch, wenn rein garnichts passiert war, mit ANDEREN
– so ist er heute sehr froh darüber, diese Erfahrung gemacht zu haben.

Und auch froh, dass ich bin, wie ich bin.
Dass ich ihm solche Dinge möglich mache; möglich SEIN lasse.
Und er eine Wahl hat; eine Entscheidung.

Dann war ja das mit dem Tantra in meiner Geburtsstadt.
Das erste Mal war noch völlig ok gewesen.
Es war ursprünglich auch nur EIN mal geplant.

Schon 3 Monate später später waren wir das 2. Mal dort.
Weil ER das gerne wollte.

Und ja, ich denke schon, dass er sich da innendrin irgendwie verrannt hatte.
Er hat sich das schönn geredet.
Aber da waren auch seine immensen Minderwertigkeitsgefühle mir gegenüber.
Weil er eben KEINE Erfahrung hat – gegenüber meiner riesigen.
Und weil er oft so große Angst und Unsicherheit hat.
Und so planlos ist.
Und er vielleicht zu sehr hoffte, dass das Tantra dort ihm Sicherheit geben würde und Lücken schließen.
Und dies baute sich dann so sehr auf, dass er schon das ganze Jahr über immer wieder sagte, dass wir dieses Weihnachten wieder hin müßten.

Gut – dann kam dieser Knall, wo ich kürzlich klar gesagt hatte, dass ich das nicht mitmache.
Und ihm wurde hierdurch sehr bewußt, dass es da in ihm so einen Schmerzpunkt gab, der so sehr gekrischen hatte und gefordert.
Seitdem…. hat er sich völlig distanziert.
Erst gestern hatte ich ihn nochmal gefragt.
Und er sagte aus vollster Überzeugung, dass das für ihn grade nicht mehr in Frage käme.

Weil wir das nun lieber gemeinsam machen.
Uns gemeinsam ausprobieren und gemeinsam lernen.
Das könnten wir vielleicht auch besser zusammen und miteinander – statt mit Fremden.

Jedenfalls bräuchte ich mich nicht mehr davor zu fürchten, dass er vielleicht DOCH noch dorthin will, wenn wir erst in meiner Geburtsstadt sind. Für ihn sei das abgehakt.

Ach – genau…. die Doku. (klick)
War ein guter Anlaß, nochmal rein zu fühlen, ob das wohl vielleicht was für uns wäre.
So gemeinsam Zuhause das für UNS zu tun.
Oder vielleicht doch mal so ein Tantra-Seminar mitzumachen?
Irgendwie alles sehr spannend.

Da waren so viele völlig verschiedene Menschen.
So viele unterschiedliche Gründe hinzugehen.
Alle Altersstufen und Lebenseinstellungen.
Ich fand das äußerst interessant.

Vielleicht wäre sowas doch auch mal was für uns?
Irgendwann mal?

Tja… und dann war da eben noch der Beitrag von VanNuys in dessen Blog.

Mein Mann ist eben aufgestanden und hockt jetzt gähnend hinter mir und schlürft Kaffee.
Schwierig, da noch im Schreibfluß zu bleiben.
Aber ich schreibe hier nun schon seit fast 2 Stunden.

Es beschäftigt mich… dieses „Ich liebe Schmerz“.
Und ich will nicht im Blog eines anderen Menschen unter dessen Beitrag einen halben Roman über MICH schreiben.
Das ist unfair und gehört dort nicht hin.

Auch über mich hatten schon ganz viele Menschen völlig konträre Dinge behauptet.
Ich war für andere schon „ganz klar dominant“.
Für andere dagegen „hundertprozentig devot“.
Und manche waren völlig sicher, dass man mir nur mal ordentlich weh tun müsse, dann würden meine ganzen Hemmungen und Fesseln schon ganz schnell von alleine weg gehen.
Ich sei doch eindeutig massochistisch – das merkt man doch.

Ich hätte bloß einfach Angst vor mir selbst.
Und davor, dass alle Begrenzungen plötzlich fallen könnten und was ich im Spiegel dann erkennen und sehen würde.

Man hat mir im Leben schon sehr oft sehr weh getan.
Und wenn mir früher einer mal zu fest irgendwo dran gegriffen hatte, dann konnte es gut auch mal passieren, dass ich dem fast den Arm gebrochen hab.

Meine Reflexe sind gigantisch.
Und wenn ich nach einer Hand greife, dann schnell und effektiv.
Der Hass in meinen Augen und mein gezischtes „MIR TUT HEUTE NIEMAND MEHR WEH!!!“ setzten klare Grenzen.

Dann aber widerum gab es Begegnungen mit Männern, die klare Linie fuhren.
Mich mit einem Leintuch um die Hüften zum Gaul machten, den sie heftig animalisch von hinten nahmen und in ihren Rhythmus zwangen.
Oder anderweitig nötigten, zu tun, was sie wollten.

Und es ist schon irgendwie so, dass mir das hin und wieder sogar ganz gut gefallen hatte.
Aber ich glaube, dass es eher dieses Selbstbewußte ist; das „Männliche“, als der Schmerz oder die Erniedrigung.
Vielleicht mag ich einfach Männer, die bei sich selbst sind.
Und wissen, was sie wollen.

Ich hab mal versucht, in einem Domina-Studio zu arbeiten.
Am Ende hatten die mich aber doch nicht gewollt.
Und ich glaube, das war auch gut so.
Ich finde keinen Zugang zur Verbindung von Sexualität und Schmerz.
Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass sich jemand tatsächlich über Schmerz freut; dass er ihn erregt.

Sadismus hab ich in meinem Leben meist eher über´s HIRN erfahren.
Über Erniedrigungen, Beschimpfungen, Erpressung u.ä.
Weniger über den Körper.

Boah…. nein, sorry.
Ich glaub, das ist das Problem.
Ich rede wirr.
Ich denke wirr.
Ich BIN wirr.
bei diesem Thema.

Muß man sich selbst so gut kennen, dass man stets und umfassend weiß, wer man ist und was man mag?
Ist es wichtig, sich so vollkommen zu (er-)kennen?

Ich bin immer sehr froh, wenn ich von anderen Menschen Impulse bekomme, die mich anregen, mich SELBST zu betrachten.
Und all dieses wirre Geschreibsel hier soll bitte nicht verstanden werden als Äußerung oder Wertung über andere; über EUCH oder DICH.

Ich mag nicht löschen, was ich hier nun geschrieben habe – aber es ist Durcheinander.
Und dieses Durcheinander zeigt mir nun, wie durcheinander also ICH bin.
Oft.

Vielleicht hat man tatsächlich oft Angst, sich SELBST zu betrachten.
Ehrlich und in allen Facetten und Unklarheiten, die in einem drin so nebelig herum schweben.
„Von allem ein bißchen“ – so fühlt es sich an.

So – und nun höre ich doch endlich auf.
Und hoffe, mein Hirn gibt noch Ruhe heute mit all dem Denken und Chaos.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag.
Viel Kraft und Liebe ❤


Gebloggt am 24.11.2018

Groß reinemachen

Es ist egal

8 Kommentare zu “So ein Wust von Durcheinander

  1. Heyhey! 😊

    Ein paar kleine Dinge…

    „Ich muß mich doch auch selbst fragen, wodurch ich es schaffen kann, überhaupt gesehen zu werden. Es bringt mich auch in Aktivität – also bestenfalls in eine gute.“

    Daran finde ich (auch) absolut nichts Schlimmes! Allein, indem du/ihr hier bloggt, werdet ihr ja nicht nur gesehen… Ihr gebt auch etwas zurück! Ich bin überzeugt davon, dass das Teilen eurer Erfahrungen einen wertvollen Beitrag leistet und anderen Menschen sehr helfen kann! 🙂

    Gefällt 2 Personen

  2. „Auch über mich hatten schon ganz viele Menschen völlig konträre Dinge behauptet. … manche waren völlig sicher, dass man mir nur mal ordentlich weh tun müsse. … Ich hätte bloß einfach Angst vor mir selbst.“

    Und sowas ist, mit Verlaub, natürlich Quark – finde ich. 😉

    Als sehr grenzüberschreitend empfinde ich derlei Behauptungen außerdem. Weil sich da Wildfremde anmaßen, dich/euch besser zu kennen, als ihr euch selbst! Gleichzeitig wird euch eure Fähigkeit zur Selbstreflektion komplett abgesprochen. Bei mir sträuben sich da die Nackenhaare- 🤔

    Gefällt 2 Personen

  3. Und: „Muß man sich selbst so gut kennen, dass man stets und umfassend weiß, wer man ist und was man mag?“

    Auch absolut nicht. 😊

    Mein Punkt bei alldem ist (wenn überhaupt) dass sich *niemand sonst* so selbstherrlich hinstellen und sagen „darf“, weshalb man vermeintlich so ist, wie man ist – und was man zum eigenen Glück braucht- 😒

    Sonntägliche Grüße! VVN

    Gefällt 1 Person

    • Uff – Danke 🙂
      Ich hatte fast ein bißchen Furcht, dass mein Durcheinander hier (auch) in Bezug auf deinen Blogbeitrag vielleicht irgendwie falsch verstanden hätte werden können. Meine Suche nach mir selbst führt oft auch über andere Menschen.

      Ich glaube, ich hänge derzeit wieder sehr am Thema Sexualität.
      Es erschüttert mich irgendwie sehr, nicht mehr nur zu *wissen*, sondern auch zu *fühlen*, wie viel in mir in Wahrheit zerrüttet und kaputt ist; zerbrochen und irgendwie unkenntlich.

      Auch sehr verletzt und wund; ergo verletzbar und sensibel.

      Da waren derart viele Menschen in meinem Leben, die der Meinung gewesen waren, mich besser zu kennen, als ich selbst
      und die ganz genau „wußten“, was ich brauche oder mag (meist genau das, was SIE wollten).
      Und am Ende weiß man in Wahrheit so gut wie garnichts.

      Gut, wenn man da in sich selbst mehr Sicherheit zu fühlen vermag. Auch vielleicht weniger Angst.
      Liebe Grüße auch an Dich und Euch.

      Gefällt 1 Person

  4. Ich find grade keine Worte, aber ich will auch nicht ohne was zu sagen wieder gehen irgendwie.
    Wir können das Durcheinander verstehen, auch wenn es bei uns anderes Durcheinander grade ist.
    Und wir finden euch absolut nicht geltungsbedürftig im negativen Sinn.
    Wir kriegen durch euch auch immer wieder andere Blickwinkle, die für uns hilfreich sind.
    Hatten nur kurz Sorge, dass wir mit unsrem Beitrag über Wut auch so viel bei euch bewegt haben und das auch noch mit in das Durcheinander mit reingekommen ist.
    Wir hoffen, ihr hattet trotz des Durcheinander einen guten Tag und habt noch einen gtuen Abend.
    Alles Liebe

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  5. Pingback: 26.11.20, 7.12 Uhr – Neues für Altes

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