Bedürfnisse

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es war wieder 4 Uhr heute.
Wieder mit Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen.
Und mit Pipi, obwohl ich bereits um 0h wieder deshalb aufgewacht war.

Unruhige Nächte zur Zeit.

Wie sehr ich mir wünsche, dass sich solche Dinge mit dem Wasserbett erledigen.
Ich träume davon, dass mir evtl. das Trampolin helfen könnte, meine innere Unruhe zu verarbeiten.
Dass die Unruhe Bewegungsdrang ist; die Ungeduld der Hierherumhockenden, die es nicht schafft, hinaus zu gehen um sich dort zu bewegen.
Dass diese Unruhe mich auffordern mag, meinen Körper zu nutzen und mich körperlich mehr zu betätigen.
Mehr, als Putzen hergibt.

Und ich das Beben, Zittern und Summen in mir vielleicht einfach weg schwingen kann.
Um mich dann anschließend, wie bei meiner Therapeutin in der Praxis in den Sessel zu legen.
Lehne nach hinten, Beine auf den Fußhocker und nach hinten drücken.
Die Arme links und rechts neben den Lehnen zum Boden hängen und förmlich fühlen, wie es an meinen Armen hinunter läuft und an den Fingern all mein inneres Elend herab perlt.
Tröpfchen für Tröpfchen inneres Leiden von den Fingern tropft in einen unsichtbaren See aus Schmerz, auf welchem mein Sessel wie auf Wolken schwebt und mich schützt vor dem Ertrinken.

Und dann, nach dieser Art Reinigung ins Wasserbett zu liegen und mich hier tragen zu lassen von der Leichtigkeit und dem Gluckern neuer Kraft.

Es klingt fast ein bißchen zu abgefahren, oder?
Zu viel Hoffnung?
Zu viel Träumerei?
Und doch wäre es so wundervoll, wenn wenigstens 10% dieser guten Gefühle passieren könnten….
Und in mir Dinge klarer und leichter würden.

Der Tag gestern war wieder viel zu voll, überladen und überreizt.
Immer wieder stelle ich fest, dass ich meine Grenzen nicht merke.
Dass erst der Schmerz kommen muß und das Leiden, damit ich merken kann, dass irgendwas nicht stimmt.

Dass ich zittern muß und völlig verkrampfen.
Kaum noch atmen und Schmerzen haben muß.
Bis ich dann – mit großer Anstrengung – endlich merke, wie meine Schultern hoch- und mein Kopf ein-gezogen ist.
Atme!!!!
Atme endlich!!!!!

Und ich dann anfange, in den Wehrmodus zu geraten.
Mein Mann völlig überrascht und zuerst trotzig-wütend
meinen Versuch Grenzen zu setzen abwehrt.

Er merkt es nicht.
Merkt ebenfalls nicht, wo, wie und wann es mir zu viel wird.

Und so saß er gestern auf dem Sofa. Glücklich strahlend mit seiner Spielekonsole und spielte Fußball.
Ausgerechnet.
Mit Ton an.
Und das, wo mich Fußball eh immer triggert.
Und ich quälte mich am PC mit der Suche nach einem Hotel.
In einem Ort, der mich triggert.
Auf der Suche nach einem Hotel am Ortsrand; mit Parkmöglichkeit; unkompliziert zu erreichen; mit Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz und trotzdem leise.
Und war völlig verzweifelt mit diesen online-Plattformen und Suchmaschinen.
Noch nie zuvor hatte ich soetwas gemacht.
Ohnmacht.

PAMM!!!!!!!

Inzwischen gelingt es uns aber doch endlich, schnell wieder hinaus zu finden aus der Wut.
Aus dem Kampf.
Er begreift nun endlich, dass mir ein friedliches Werkzeug fehlt.
Begreift, dass ich (noch) nicht die Mittel und Methoden weiß und beherrsche, um früher meine Bedürfnisse zu merken und zu artikulieren.

Wenn ich mich endlich merke, kann ich es nur noch laut, eckig und kantig.
Kann nur noch klar, agressiv und sofort.

Und dann ist es gut, wenn er mit mir nicht erst noch darüber diskutieren muß, ob meine Kommunikation nun fair, liebevoll und in Ordnung ist – und warum eher NICHT.
Es ist besser, einfach zu schweigen.
Besser, mich einfach runter kommen zu lassen.
Mich loszulassen.
Das Kabel zu ziehen, über das ich mich fühle, als säße ich auf einem elektrischen Stuhl.

Ich fühle mich genau SO.
Als hinge ich am Strom und könne nicht los lassen.
Der Strom läßt mich daran verkrampfen und festhalten.
So, wie man ganz real ein blankes Stromkabel nicht mehr loslassen kann.
Ich hänge daran fest, bis ich darin sterbe.

Mein Mann muß das Kabel ziehen, weil ich es nicht (mehr) kann.
Mein Mann muß los lassen und schweigen.

Gestern gab es also wieder so eine Situation.
Es ist im Moment einfach zu viel.
All unsere Käufe; Pläne; Vorhaben und Ideen.
Zu viel in meinem Kopf.

Ich verfranze mich völlig.
Weiß nicht, wo anfangen und worum als erstes kümmern.
Und vor allem merke ich, dass ich vollkommen ahnungslos bin.
Was will ich und wie geht das????

Und so fühlte ich mich gestern, als flöge ich in einer Art Kettenkarusell eiernd und taumelnd so schnell, wie in einer Zentrifuge.

Und ich eskalierte durch all die Gedanken, Ideen, Themen und Wünsche meines Mannes, die zusätzlich kamen.
Irgendwann schnautzte ich.
Und konnte doch irgendwann auch sagen, dass ich mich so alleine fühle.
Dass ich alles organisieren soll; suchen, mich kümmern, überlegen, planen und buchen.
Dass er mir nicht mal sagt, was genau ER will.
Dass er nicht bei mir sitzt.
Mir nicht hilft.
Nicht mit dabei ist.
Mich im Unklaren läßt – und doch erwartet.
Und ich nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Prioritäten setzen.
Völlig überreizt und überflutet.
Und nun kommt er mit immer neuen Gedanken; neuen Plänen und der Topf wird immer voller, in dem ich koche.

Und dass ich – verdammt nochmal!!!! – seine Ruhe brauche, seine Hilfe, seine Unterstützung!!!!
Jemanden, der mir hilft, eine Reihenfolge zu finden
Der mich einfängt und auf den Stuhl setzen hilft – statt orientierungslos im All zu fliegen.
Sieht er denn nicht, dass ich völlig weg bin????

Wir haben vor, für 3 Tage in meine Geburtsstadt zu fahren – dort ist ein Fest, das ich ihm zeigen möchte.
So hänge ich also in der Erforschung meines Selbst fest.
Wie wird es mir dort gehen?
Was brauche ich, um es dort auszuhalten?
Was gibt es dort Schönes, das wir dem weniger Schönen entgegen setzen können?
Will ich nun dort die Orte meiner Kindheit besuchen – oder besser nicht?
Will ich ans Grab meiner Mutter – oder besser nicht?
Kann ich mich dort mit dem Auto bewegen – oder nehmen wir ein Hotel außerhalb und fahren nur mit Öffentlichen?
Wie teilen wir uns die 3 Tage am besten ein, um mich nicht zu überfordern?
Wo wollen wir was essen gehen?

Und wie gesagt – ich habe keinerlei Ahnung vom onlineBuchen einer Unterkunft.

Zusätzlich verändert und heilt sich derzeit unsere Sexualität ein kleines bißchen weiter.
Wir überlegen, ob wir uns wagen sollen, doch einmal irgendwo eine Tantra-Massage zu buchen.
Mein Mann würde sich sehr freuen, einmal Erfahrungen machen zu dürfen durch die Hände und Berührungen einer anderen Frau.
Bin ich doch nach wie vor die einzige, die ihn in seinem Leben je berührt hat.

Das Tantra hatte ich ins Spiel gebracht.
Durch mein Buch und meine Gedanken.
Auch, weil ich tantrische Berührungen sehr gerne mag; weil es so langsam ist, sanft, achtsam.
Und sicher – ich verstehe meinen Mann völlig.
Oft schon hatten wir darüber gesprochen. Über seine Unerfahrenheit und auch darüber, dass es schade wäre (das kam von mir), wenn er in seinem gesamten Leben wirklich nur einzig Erfahrungen mit mir machen dürfte.
Weil es doch schön ist, auch neue, andere, fremde Impulse zu bekommen.
Und hierüber dann Neues ins Leben zu gewinnen. Anderes zu lernen und sich selbst zu erfahren.

Und so gilt es, nun auch Solches zu organisieren.
– aber paßt das zwischen evtl. Besuche an Stätten meiner Kindheit?
Kann und darf man Trigger mit neuer, schöner Sexualität verknüpfen?
In ein und dem selben „Urlaub“?
Während 3 Tagen in der Stadt der Alpträume?

Außerdem habe ich vorgeschlagen, Weihnachten mal woanders zu verbringen.
Nicht Zuhause.
Kein Baum im Wohnzimmer.
Keine Pflichtbesuche bei der Mutter meines Mannes.
Keine 50€ Pflichtgeschenk von ihr an mich zum Heiligabend.
Einfach weg.

Mein Mann hatte sowas genauso noch nie, wie ich.
Wo also hin?
Weil mit Schnee und unserem kleinen Auto?
Wie könnte das funktionieren?
Wo liegt wohl kein Schnee?
Und wo ist es schön?
Was wollen, brauchen und erhoffen wir uns?

Nebenbei dann also auch noch die Gedanken wegen Bett und Sessel.
Der Aufbau/Lieferung der Betten nächste Woche – und ich bin alleine, weil mein Mann wieder arbeitet.
Die alten Betten sollten am selben Tag abgeholt werden – während die Wasserbetten bereits ab 8h geliefert und aufgebaut werden.
Wie kann ich das schaffen, zu organisieren???

Dann 6 Wochen hier im Wohnzimmer ohne Sofa.
Warten auf die Sessel.

Gestern Abend dann nörgelten wir herum, dass nichts im Fernsehen käme.
Und entschieden, dass wir doch lieber auf dem Balkon säßen, statt TV zu gucken.

Und da saßen wir dann zuerst mit einem Radler.
Später dann mit Ramazotti.
Und rauchten meine Zigaretten – obwohl mein Mann doch garnicht raucht.

Und redeten über früher.
Alte Saufgeschichten meines Mannes.
Geschichten über seine „dunkle Seite“.
All jenes, das er erlebte, als er noch so sehr haderte mit seiner Behinderung und der Tatsache, dass keine Frau ihn haben wollte.
Geschichten voll verstecktem Schmerz und Leiden – und hineingeflohener, gelebter Sauferei, Gewalt und „falschem Umgang“.
Und wie gut es doch ist, die Kurve zu kriegen und sich letztlich doch für das Licht zu entscheiden.

Wir redeten über unsere Sexualität, Nähe, Vertrauen, Vertrautheit, Grenzen und Gefühle.
Über unsere Wünsche, Hoffnungen und Sehnsüchte.
Darüber, wie schwer es uns beiden fällt, unsere Bedürfnisse zu erkennen und zu sagen – und auch unsere Grenzen.

Wie schwer es oft ist, sich zu merken.
Und irgendwie auch gemein zu hoffen, der ANDERE könnte das besser.
Besser merken, was eben im Partner ist.

Aber wie soll der andere etwas merken, das man selbst nicht merkt????

Und wie kann es besser funktionieren, Grenzen zu merken, zu sagen und zu leben?

Wir hatten einen spannenden, guten, offenen Abend dort auf dem Balkon.
Und wir hatten dann doch mehr, als nur 1 Ramazotti.
Schön war´s.

Am Ende gingen wir kurz nach 22h leicht angetüttelt schlafen.
Und seit 4 sitze ich hier nun wieder.

Ich habe Blogs gelesen.
Die Geschichte von Weena fand ich sehr Gedanken-anregend.
Stimmt – was erhofft sich Gott wohl von uns?
Was ist denn „Erfolg“ für Gott?
Und sicher – auch ich habe verdammt viele Muskeln gewonnen und entwickelt durch diesen Felsen….
Vielen Dank hierfür.

Den Beitrag der lieben A/parts habe ich aufgrund der Warnung nur überflogen.

Ich bin eben selbst viel zu voll, kraftlos und erschöpft.
Und blutige Phantasien kann ich so oder so schwer ertragen, da mir die Bilder in meinem Kopf Brechreiz machen.
Und doch – jene Fetzen, die ich erfassen konnte, kenne ich selbst zu gut.

Gips in die Vagina füllen; Rasierklingen o.ä. – solche Phantasien hatte auch ich bereits oft.
Früher – schon lange her.
Gedanken und Bilder, wie man mit solchen Klingen nicht nur sich selbst, sondern auch die ekelhaften Freier vernichten könnte.
Jene, welche drauf scheißen, wie es der Hure geht – Hauptsache, sie ist benutzbar.

Auch Suicidphantasien bis ganz zum Ende.
Wie sähe es aus?
Unten am Hochhaus?
Auf Bahnschienen?
Unter der Autobahnbrücke?

Seit ich meinen Mann kenne und er mir erzählte von seinen eigenen Erfahrungen
Wie es war, wenn er irgendwo Arme, Beine oder Bröckchen von Hirn von Selbstmördern hatte zusammen tragen oder fegen müssen
will ich an „sowas“ garnicht mehr denken.
Es ist unvorstellbar, was solch ein Selbstmord mit jenen anrichten, die anschließend aufräumen müssen.

Meine Phantasien über Selbstmord sind wenn, dann nun sauber, still und unsichtbar.
Phantasien als „Ersatzdroge“ für die Realität.
Ein Ventil für Energien, welche hierdurch keine Echtheit mehr brauchen.

Ich glaube, früher wollte ich für andere sterben.
Für andere – um sie zu schockieren, zu quälen, zu erschrecken und ihnen meine Qual und Schmerz fühlbar und sichtbar zu machen.

Heute würde ich für mich sterben.
Um mir etwas zu ersparen; mir was zu erleichtern.
– aber das will ich garnicht.

Heute will ich leben.

Und ja, ich glaube, man braucht dieses Ventil hin und wieder, um Überdruck, Verzweiflung oder Ohnmacht los zu lassen.
Eine Wahl zu sehen.
Ein ICH DARF LEBEN.

– wenn ich sterben möchte, darf ich auch das.
Aber WILL ich?

Sterben ist mir immer zu endgültig.
Keine Möglichkeit der Rückkehr; kein Umdrehen möglich.

Es geht nur vorwärts.
Mal schneller, mal langsamer.

Im Moment ist alles sehr schnell; sehr viel.

Und ich hoffe, wir finden und entdecken bald und zeitnah einen guten Umgang mit all dem Neuen und dem vielen Guten in meinem und unserem Leben.
Finden bald Wege, uns besser fühlen zu können.
Uns besser zu fühlen.

Und besser zu kommunizieren, umzugehen und zu leben und lieben.

Und auch Euch wünsche ich das.
Alles Liebe ❤


Gebloggt am 10.09.2017

Nix

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7 Kommentare zu “Bedürfnisse

  1. Liebe Luise,
    mir wäre es sicher zuviel, was ihr in 3 Tage Urlaub packen wollt. Also Konfrontation mit der ehemaligen „Alptraumumgebung“ und Tantra finde ich gewagt, weil es ja wieder völlig triggern kann und du dann nur die sexuelle Gewalt von damals spüren könntest.
    Wir wünschen dir, dass du endlich zur Ruhe kommen kannst. Und ja, dass der Körper nach Bewegung ruft durch die Unruhe ist sicher so. Geht ihr noch laufen?
    Alles Liebe dir 💖🍀🍀🍀🌞
    „Benita“

    Gefällt 1 Person

    • Danke für dein feedback, liebe Benita 🙂
      Hm… laufen? Mein Mann ist im Moment etwas träge geworden – was jedoch eher an Erkältungserscheinungen und vielleicht ebenfalls an „zu viel anderes“ liegt.
      Ansich war vorgesehen, im Urlaub viel zu laufen – nun waren wir jedoch viel eher „viel einkaufen“. Was, trotz dass es sich reimt, doch etwas anderes ist.

      Ich denke fast auch, dass wir uns das schenken, dort irgendwo alte Plätze zu „besichtigen“. Mein Mann sagt ohnehin, dass er das in keinster Weise braucht.
      Und ich merke in mir die unterschiedlichen Rufe verschiedener Altersteile, verstehe jedoch nicht ihre Gründe.
      Ich werde das wohl mit meiner Thera noch besprechen. Keine Ahnung, ob meine inneren Kinder den Hang zu Masochismus haben. Weil *gut tun* kann das eigentlich niemandem in mir.

      Tantra hingegen finde ich spannend – obwohl auch dies ein Punkt zum gut Hinfühlen ist bzgl. meiner Grenzen und „Großzügigkeiten“. Aber ich denke durchaus, dass uns das etwas Gutes bringen kann.
      Zumindest habe ich heute Morgen doch 3 oder 4 Unterkünfte gefunden, die für mich entspannt in Frage kämen.
      Auch dir alles Liebe ❤
      Luise

      Gefällt 1 Person

      • Liebe Luise,
        Wir haben vor einigen Jahren das Wohnhaus meiner Kindheit öfters besucht, waren länger in dieser Umgebung und es hatte für uns nichts mit Masochismus zu tun, sondern mit erkennen, dass es Vergangenheit ist. Wir ließen die Umgebung wirken und die innen abgespeicherte Panik dürfte sich auflösen. Wir dürfen sehen, dass wir heute sicher sind. Dass diese Umgebung nicht mehr als ein Ort des Schreckens abgespeichert bleibt. Es war nicht der Ort, es waren die Menschen, die uns schlimmes antaten. Insofern tat es uns sogar sehr gut, diese Orte zu besuchen, auch wenn es anstrengend war. Unsere Therapeutin ist das erste Mal mit uns hingefahren. (Wir leben ja noch in der Stadt unserer Kindheit.) Dann waren wir alleine noch öfter in diesem Stadtteil, den ich Jahrzehnte gemieden hatte.
        Also das finde ich sehr wichtig um sich zu lösen von der erlittenen Gewalt.

        Tantra kann schon gut sein, mag da nichts negatives dazu sagen. Aber muss das in dieser Umgebung sein, das war die Frage. Aber wenn’s für euch passt? …… Eben weil durch die Umgebung vermehrt die Kinder herauskommen können oder werden und dann Sexualität??? Da musst du die Kinder wegschieben oder es ist übergriffig. Hoffe, dir jetzt nicht den Plan verleidet zu haben. Du weißt ja, dass ich an Situationen anders heran gehe. Aber ich hab deine Bedenken so im Text gelesen und konnte sie gut verstehen.
        Schön, dass die Unterkünfte gefunden sind. ☺️
        Herzliche Grüße
        „Benita“

        Gefällt 1 Person

      • Danke für deine Gedanken, liebe Benita 🙂
        Hm – die Stadt selbst ist sehr groß 🙂
        Und aufgewachsen war ich eher am Rand – *welch ein Wortspiel…*

        Wir werden es wohl einfach herausfinden – letztlich geht es im Moment ja bei sehr vielem hier um´s Fühlen.
        Zu wissen, wo man hingeht, ist ja durchaus auch ein Vorteil; ein Stück Sicherheit. In einer anderen Stadt würde ich mich vielleicht nicht nur vor mir selbst fürchten, sondern auch vor allem drumherum. Zusätzlich.

        Bedenken… hm… hat viel damit zu tun, über etwas nachzudenken; in mich zu gehen; mich zu hinterfragen und erforschen. Vielleicht habe ich eher Be-fühlen?
        Den Versuch, in mich zu fühlen und zu finden, welche unterschiedlichen Gefühle ich fühle?
        Da sind Nervosität, Unsicherheit, kleinere Ängste. Der innere Kampf mit dem Begriff „Erwartung“ und auch „Loslassen“ oder „Vertrauen“.
        Aber auch Freude, Mut und der Wunsch nach Entwicklung; der Ent-wicklung von Ver-wicklungen.

        Mich mir selbst anzunähern.
        Da ist so vieles.
        Schon sehr spannend. Aber Mut braucht Wachstum wohl immer 🙂
        Liebe Grüße,, Luise

        Gefällt 1 Person

      • Danke dir, Benita 🙂
        Aber wir planen im Voraus – das dauert noch einige Wochen, bis wir hin fahren 🙂
        Zum Glück auch – weil bis dahin dann die anderen Aufregungen längst wieder ruhen dürfen und entspannen.
        Fühl dich gerne mal wieder umarmt von mir 🙂
        Luise

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