Stille?!

– oder „Wer ist mein Kopf?“

Guten Morgen, ihr Lieben

Es hat mich vorhin fast umgehauen, bei Benita etwas zu lesen, das ich kenne.
Auch Tanne hatte kürzlich etwas ähnliches geschrieben.

Viele Jahre lang hatte ich geglaubt, dies sei normal.
MEIN Normal.
Auch, wenn es sehr schwer war, dieses anderen verstehbar zu machen.
Auch, wenn es andere überforderte zu kapieren, was ich da faselte.
Auch, wenn ich irgendwann keinem mehr davon erzählte.
Auch, wenn ich geglaubt hatte, ich wäre die einzige, die auf solche Weise mit sich selbst kommuniziert.
Es war mein Normal; ich.

Nun sehe ich, dass ich eben NICHT die einzige bin.
Und dass es offensichtlich normal ist, Gefühle in solcher Art abzuspalten, wenn man Gewalt erlebt.
Und ich kann begreifen, dass es nicht das Normal bleiben muß, sondern daß man etwas daran ändern kann und daß es heilen darf.

Auch, wenn dieser Weg schwer ist, schmerzhaft und voll von Erinnerungsschmerzen, Leid und flashbacks.
Irgendwann ist es vielleicht verdaut, verarbeitet und ausgeschieden….
All dieser Schmerz.

Gestern war Tag 3 mit unbändigen Schmerzen.
Ich hätte garnicht so genau sagen können, wo überall es weh tut.

Ursprünglich waren es Kopfschmerzen gewesen – oder doch eher im Gesicht?
Gut – ist auch Kopf.

Der Nacken; der Hals insgesamt.
Die Schultern völlig verkrampft und hoch gezogen.
Oberer Rücken und Brust – gerade so, als zöge einer die gesamte Haut an Fäden nach oben und bände mir die ganzen Fäden um dem Kopf herum fest.

Mit war schlecht – im Solarplexus preßte eine Faust nach innen.
Ich hatte Durchfall vor Schmerz und war im Magen überflutet von Magensäure.
Mein Hals brannte innen davon und mein Atem stank erbärmlich.

Auch Arme und Beine waren irgendwie … hm… krampfig?

Ich dachte, ich wolle sterben, damit all dieser Schmerz endlich aufhört.
Ich konnte nicht denken; keine Logik oder Vernunft waren für mich erreichbar.
Wenn jemand mit mir sprach, verstand ich nicht den Sinn seiner Worte – es rauschte einfach durch mich hindurch und ich guckte, als sei ich völlig verblödet.

Ich wollte weinen, schreien und wimmern – und tat es doch nicht.

Mein Mann ging gestern arbeiten – was blieb ihm übrig?!
Und ließ mich hier mit einem unguten Gefühl im Bauch.
Er sorgte sich – aber was hätte er helfen können?!

Vorgestern hatte ich es mit Aspirin versucht – aber sie halfen nichts.
Und irgendwie war ich völlig im Glauben gefangen, dass nichts mir helfen könne.
Dass ich es aushalten und ertragen müsse.
Dass Tabletten niemals wirken würden.

So schleppte ich mich wieder in mein Bett, weil der Fernseher mir selbst in der leisesten Einstellung zu laut war.
Weil auch lesen nicht ging.
Häkeln war undenkbar.
PC zu aufrecht sitzend und kalt.
Ich hatte Schüttelfrost vor Schmerzen und schwitzte doch.

Ich schlief bis gut 13h.

Die Frau von der Osteopathie rief an und wollte gerne mit mir einen Besprechungstermin machen.
Gemeinsam mit 2 anderen Therapeuten, wenn ich mag.
Sie mag zeitnah anfangen – damit ich endlich Hilfe bekäme.
Sie war unsagbar nett; klingt noch sehr jung (ist sie wohl aber garnicht) und voller freudiger Lebensenergie.
Und doch ist sie auch sehr einfühlsam, geduldig und aufmerksam.
Ich merke, wie sie versucht, Grenzen zu merken und auf sie Acht zu geben.

Was ich für wirres Zeug an sie hin redete….
Mein Kopf kam nicht nach und ich klang grausam leidend. Ich sagte ihr, mein Kopf brächte mich die Tage fast um – es täte mir Leid.
Sie lernt mich wahrhaft in einer ganz üblen Zeit kennen – und rennt doch nicht weg.
Erstaunlich. Gut für mich.

Für morgen hat sie es geschafft, dass wir zu 4. zusammenkommen können.
Wohl ein sehr schweres Unterfangen.
Ich fürchte, sie opfern allesamt ihre Mittagspause.

Mich zwang dieser Termin, mit meiner Thera eine Lösung für unseren Termin zu suchen.
Es wäre nicht machbar, mit dem Auto in so kurzer Zeit vom einen zum anderen Termin zu kommen.
So rief ich sie an und redete auch bei ihr wirres Zeug; viel zu kompliziert und zu viel.
Sie war im Stress gewesen.
Ich kenne das bei ihr.
Sie ist nicht ausgesprochen Stress-resistent – so wenig wie ich.

Im Nachhinein denke ich an meine Zeit in der Prostitution.
Wie ich selbst so war, wenn ich mit meinen Gedanken eben beim nächsten Freier war, der gleich kommen wollte.
Wenn ich fokusiert war und mich innerlich vorbereitete.
Dennoch auch ganz real noch Sachen vorzubereiten hatte.
Und wenn genau DANN das Telefon klingelte.

Auch ich hatte das anfangs, dass ich dann doch noch ans Telefon ging, wenn ich den Anrufer kannte und mochte – bei Fremden nicht.
Und letztlich war ich verdammt unfreundlich und genervt zu ihm – weil ich garnicht die Kapazitäten und Kraft gehabt hätte, wirklich auf ihn einzugehen; war ich doch längst ganz woanders und viel zu beschäftigt mit dem Kommenden.

So gewöhnte ich mir ab, in solchen Situationen mich noch um Weiteres zu kümmern.
Genau das sollte wohl auch meine Thera noch lernen.

Mein Mann sagte mir, dies sei nicht meine Verantwortung, sondern ihre.
Und ich müsse nicht für alles Verständnis haben.
Sie sei unfreundlich und genervt gewesen; das ist nicht in Ordnung.

Am Ende aber hatte sie wohl bemerkt, wie schlecht es mir geht und sie zeigte plötzlich eine gewisse Sanftheit. Sie war auch erschrocken und bat mich, dass wir das bei unserem Termin dann nochmal klären.
Wir einigten uns, die Thera-Stunde morgen wieder telefonisch zu machen – so kann ich anschließend von hier aus noch gut zu dem Termin in der Osteopathie-Praxis fahren.

Meine Schmerzen brachten mich fast um.
Ich entschied, beim ärztlichen Notdienst anzurufen.
3 oder 4x in meinem gesamten Leben war dann immer ein Arzt gekommen, der mir eine Spritze gab.
Von diesem Medikament mußte ich mich übergeben – da war die Nadel noch nicht mal richtig aus mir draußen.
Und dann…. mit dem Brechen… war der Schmerz verschwunden. Einfach weg.
Wie ein Wunder.

So sehr hoffte ich, es käme auch gestern einer mit dieser Zauberspritze und hext mir einfach den Schmerz weg.

Schwierig – mir hatte noch nie jemand gesagt, welches Medikament das eigentlich ist in dieser Spritze.
So kann ich das auch niemandem sagen.

Und der Arzt vom Notdienst rief dann Stunden später bei mir an.
Wollte wissen, worum es eigentlich geht und fragte viele Fragen.
Er wollte abschätzen können, ob es sich überhaupt lohnt, zu mir zu kommen.

Am Ende weigerte er sich.
Er kannte dieses Medikament ohnehin nicht.
Und zudem hätte ich ja genug Tabletten Zuhause.
Ich solle doch jetzt erstmal was essen. Und genug trinken.
Und auf diesen Boden im Magen könne ich dann auch Tabletten mischen.
Ich solle – ich hab´s garnicht genau kapiert, aber so in etwa sagte er – 2 Ibu mit 3 Paracetamol zusammen einnehmen.
Das sollte dann helfen.

Wenn nicht, dann könne ich so 3-4 Std. später noch 2 Aspirin mit 3 Ibu gemeinsam einnehmen.

Eine Spritze wäre auch nix anderes….
Das seien auch Medikamente und meist auch eine Mischung.
Ich soll mal rumprobieren – es wird schon helfen.

Etwas in mir weinte verzweifelt.
Allein gelassen.
Nicht Wert, zu mir zu kommen.
Keiner kümmert sich…..

Ein anderes dachte so „Warum bin ich eigentlich nicht von alleine drauf gekommen? Nur, weil die Aspirin gestern nicht wirkten, hätte ich doch trotzdem heute mal die Ibu versuchen können…. Und irgendwie hat er ja Recht…. essen sollte ich dringend mal was.“ – es war schließlich schon 16h.

Und so tat ich das.
In aller Ruhe 2 Scheiben Brot gegessen und danach zumindest mal 2 Ibu geschluckt.
Mischen schien mir gruselig.
Und ausgerechnet gestern kam im TV auch ein Bericht über die grauenhaften Nebenwirkungen von Schmerzmitteln….

Ja, die Ibu haben geholfen.
Es dauerte keine 3 Stunden, da waren die Schmerzen weg.
Sie sind es noch immer.
Gut – ein bißchen schattig bin ich immer noch.
Die Schmerzen haben mir Kraft geraubt und mein Hirn kommt noch immer nicht ganz mit.
Irgendwas in mir will nicht hier sein; lieber woanders im Körper.

Durchfall hab ich auch ein bißchen.
Irgendetwas in mir arbeitet.

Heute Nacht träumte ich irgendwas von Handtellergroßen schwarzen Flausch-Kugel-Vogel-Babys.
Von meiner Tochter und einer Toilette, die bald 1km den engen, dunklen Gang runter entfernt war und keine Zimmerdecke hatte. Irgendwie gruselig.

Hatte ich eigentlich schon gesagt, dass die Krankenkasse mir nun doch noch 20 Stunden Therapie bezahlt?
So verschiebt sich die Zuständigkeit des OEG nochmal weiter nach hinten. Und meine Thera wird sich ärgern, weil sie also in 20 Stunden nun nochmal ans Versorgungsamt schreiben muß.
Was ein Verwaltungs-Scheiß.

Gestern schrieb mir nun auch die Stelle für berufliche Förderung im Zuge des OEG.
Dass vermutlich berufsfördernde Maßnahmen bei mir kaum angebracht seien. Weil sie recht aussichtslos wären.
Und dass man das so dem Versorgungsamt mitteilen würde. Damit die dann endlich entscheiden könnten, ob ich auch einen beruflichen Schaden durch die Gewalt hätte. Es war ein erstaunlich netter, einfühlsamer und wohlwollender Brief.

Trotzdem schlimm, dass das alles so unsagbar kompliziert sein muß.
Und man ständig an x Stellen irgendwelchen Schaden beweisen muß – und diese Leute den Schaden so ungern glauben wollen.
Gerade so, als stecke man 30 Jahre Gewalt mal eben kurz weg. Und als sei es kein Schaden, keine Schule; keine Ausbildung und keine Gesundheit zu haben, um der Intelligenz entsprechend seinen Beruf ausüben zu können.
Manchmal macht es mich sehr traurig, darüber zu sinnieren, dass es bei mir vermutlich sogar bis zu einem Doktor-Titel gereicht hätte. Das haben sie ja inzwischen auch schon geprüft.
Am Hirn liegt es bei mir nicht.

Alles geraubt und kaputt gemacht – weil eine „Familie“ es vorzog, mich zu prügeln und zu ficken, anstatt mich zu lieben und zu unterstützen.

Und da müssen die erst lang und breit prüfen, ob ich tatsächlich einen Schaden habe….

Nun gut – es bewegt sich also mit den Anträgen.
Mal vor und mal zurück.
Seit Mitte 2015 mach ich nun schon damit rum.

Heute kann ich nun endlich auch wieder ein bißchen was tun.
Auch mit Watte im Kopf – dafür ist das Aua weg.

Und morgen dann der große, erste Schritt zur Osteopathie und den anderen Möglichkeiten.
Ich habe Angst und Freude gleichzeitig in mir.

Ein bißchen glaube ich, ich bin noch immer klein in mir.
Diese Schmerzen die ich hatte – und die Sprachlosigkeit…
Auch die Bilder wieder; die Erinnerungen…
Diese Hilflosigkeit – und dass ich jemanden im Außen brauchte der sagte „Iß was!“
Das war schon ok, was der Arzt am Telefon getan hat.
Dass er nicht gekommen war.
Auch, wenn ich das gestern garnicht so empfand.
Die Tabletten haben dann ja doch gewirkt.

Das war ein bißchen wie damals als Kind.
Als ich mit meinem Vater eine Radtour machte und einen Berg hinunter raste.
Mein Vater war vor mir gewesen und hatte sich nicht umgesehen.
Und ich raste und raste ohne zu bremsen und ich schrie ganz laut um Hilfe!!!!
Weil ich nicht wußte, was ich tun sollte; weil ich Angst hatte und mein Hirn so ohnmächtig war.
Und ich raste weiter und weiter – gerade mit voller Geschwindigkeit auf eine Hauswand.

Hätte sich mein Vater nur ein Mal nach mir umgesehen.
Hätte er nur ein Mal gerufen „Brems!!!!“
– dann hätte ich wieder gewußt, was zu tun gewesen wäre.
Aber er hatte es nicht getan.

Dieser Arzt gestern HAT es getan.
Auch wenn er nicht bereit war, her zu kommen – so nahm er sich doch viel Zeit am Telefon.
Und er redete sanft mit mir; einfühlsam und geduldig.
Nicht so, als sei er genervt – oder ich blöd.
Nein, er war nett.
Und am Ende war es gut, wie es war. Er hat mir geholfen.

Jetzt freue ich mich aufs Duschen.
Die Sonne scheint hier herein und draußen hüpfen die Vögelchen herum und picken das ganze Vogelfutter vom Boden, das sie dort großflächig verteilt hatten.
Später muß ich wieder neue Knödel aufhängen.

Ich wünsche Euch einen sonnigen, positiven Tag.
Danke, dass ihr hier seid


Gebloggt am 01.11.2016

Zeitumstellung ist grausam

PP – Putzpause

02.11.2016

Frühaufsteher

 

7 Kommentare zu “Stille?!


  1. Liebe Luise,
    mir geht sehr nahe, was du schreibst.
    "Manchmal macht es mich sehr traurig, darüber zu sinnieren, dass es bei mir vermutlich sogar bis zu einem Doktor-Titel gereicht hätte. Das haben sie ja inzwischen auch schon geprüft.
    Am Hirn liegt es bei mir nicht."
    Jetzt habe ich schon länger nicht daran gedacht, aber es kommt immer wieder. Den IQ einer Hochbegabten und von Berufsunfähigkeitspension leben. DAS tut weh.

    "Alles geraubt und kaputt gemacht – weil eine „Familie“ es vorzog, mich zu prügeln und zu ficken, anstatt mich zu lieben und zu unterstützen."
    Aber ist "Alles geraubt?" … diese Macht gebe ich ihnen nicht. Ich weiß, dass ich nicht überlebt hätte, wäre ich nicht so intelligent und hätte eine Lösung gefunden. Und ich bin überzeugt, dass ich auf diesem Weg sehr viel gelernt habe, dass mich keine Uni je hätte lehren können. Ich denke, dass ich mir diese Familie ausgesucht habe. Sie hätten anders mit mir umgehen können, das war deren Entscheidung, aber das Risiko glaube ich gekannt zu haben, damit ich in diesem Leben etwas dazulerne, das ich für wichtig erachte. Mein soziales Bewusstsein, all dies habe ich nur so lernen können. Ich glaube einfach, dass ich schon mal gelebt habe, schon mehrmals gelebt habe und vielleicht war das nun mal die Aufgabe, die es für dieses Leben zu lösen galt? So will ich es sehen, es tut mir gut, denn sonst müsste ich verzweifeln daran, wie unfair alles ist.

    Im Übrigen freue ich mich, dass es bei euch eine Möglichkeit gibt Schadenersatz zu erhalten für verlorene berufliche Chancen. Derlei gäbe es bei uns nur, wenn ich schon berufstätig gewesen wäre und dann die Gewalt gekommen wäre, die mich erledigt hätte. Dann, wenn es einen Prozess gab und einen verurteilten Täter. So habe ich keine Chance und kein Recht. Einfach nur Pech gehabt, blöd gelaufen.

    Danke nochmals fürs verlinken von meinem Beitrag. Ich denke, er ist sicher auch davon inspiriert gewesen, was ich bei dir in letzter Zeit gelesen hatte.

    Ich wünsche dir von Herzen einen erfolgreichen, heilsamen Termin bei der Osteopathin + Team.
    Ich drück mal zur Sicherheit die Daumen, obwohl es sich wirklich sehr gut liest.

    Alles, alles Liebe und Gute ❤ 🍀🍀🍀🌻🌞 viel Kraft und Glück
    "Benita"

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Benita 🙂
      Gewiß hast Du recht – dieses „alles“ bezieht sich wohl auch nicht auf das „große Alles“ – sondern auf das „berufliche Alles“.
      Mit jenem anderen das Du schreibst, stimmen wir wohl ziemlich überein in unserem Innen.

      Wenn ich mir viele Menschen sonst so ansehe, bin ich oftmals sogar sehr froh, nicht genauso blind, unreflektiert und egoistisch kalt zu sein. Auch deren Leben haben meist nicht nur Rosinen.

      Es tut mir Leid, dass es bei Euch solche Hilfen nicht gibt. Ich gehe davon aus, Du hast dich genug informiert – anders als ich, die nur einfach viele Jahre garnicht drauf gekommen wäre, dass es solche Hilfe gäbe…. So habe ich auch niemals danach gesucht.

      Auch dir alles Liebe, Kraft und einen guten Weg ❤
      Luise

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