Dunkel sehen

Ich sitze hier Samstag FrĂŒh um 6.30h.
Heute habe ich auf dem Sofa geschlafen, weil dann mein Mann ja wieder durchgehend im Bett bleiben kann, bis er endgĂŒltig aufwacht.
Ich bin unsicher, ob ich es schaffe, dieses GefĂŒhl das mich so einnimmt, in verstĂ€ndliche Worte zu fassen.
Den Zusammenhang zu erklĂ€ren, den ich wahrnehme und der mich so unsagbar erschĂŒttert.
Aber ich bin im Moment ja nicht mal sicher, ob ich mir das GefĂŒhl selbst glauben kann; ob ich es will – ob es so sein kann oder darf.
Es ist viel zu groß und beĂ€ngstigend, als dass man es sich ansehen wollte.
Lieber will man es verdrÀngen und so tun, als sei es nicht da.
Oder sich einreden, dass man sich tÀuscht und nur wieder alles zu negativ sieht.

„Think positive!!!“

Aber geht das denn noch, in unserer Welt?!
Gestern war ansich erst einmal alles ok.
Mein Mann war arbeiten und ich vertrieb mir den Tag.

Er kam um 11h Heim und wir waren einkaufen.
Danach fuhr er in die Werkstatt, unser Auto abgeben – und sein Vater sollte ihn dort abholen.

Es war besprochen – ja.
Besprochen, dass mein Mann danach höchstwahrscheinlich mit der Familie zum Opa fĂ€hrt. Man weiß ja  nicht, wie lange es noch geht.

Oft schon hatte ich versucht, meinem Mann zu erklĂ€ren, wie sehr mich diese ganze Familienscheiße triggert. Und dass ich es nicht hören und nicht wissen will.
Ich kann anerkennen, dass mein Mann seine Familie liebt und ich keine Befugnis habe, darĂŒber zu urteilen. – das kommt von mir und hat mein Mann so niemals gesagt.

Aber klar – ich lasse ihn seine Entscheidungen treffen; PrioritĂ€ten setzen und tun, was er fĂŒr richtig hĂ€lt.
Entsprechend bat ich ihn, dies auch bei mir zu respektieren.

Nun rief er mich gestern fast weinend an und sagte, ich solle nicht auf ihn warten.
Er wisse  nicht, wann er Heim kÀme.

Und dann begann er, all den Mist zu erzÀhlen, den seine Mutter immer sagt.
Und er redete ĂŒber Familienzusammenhalt.
Und dass sie sich nun abwechseln wĂŒrden
Und
Und
Und
– ich unterbrach seinen Redewahnsinn und sagte, er solle bitte endlich aufhören!!!
Ich will und kann das nicht hören.

Er ĂŒberging das und redete weiter.
Ich nahm den Höhrer vom Ohr und ließ ihn labern.
Irgendwann hörte ich anderes als „Opa“, „Mama“, „Sterben“ und redete wieder mit ihm – da fing er wieder an.
Und ich sagte ein 2. Mal recht harsch nun, dass es mir reiche.

Er wolle nicht, dass wir deshalb Streit hĂ€tten – weil ich mĂŒsse doch verstehen… blablabla.

Ich maulte ihn an, dass wir nur Zoff hĂ€tten, wenn er jetzt nicht endlich wenigstens bei meinem 3. Nein aufhören wĂŒrde, mir stĂ€ndig von diesem alten, respektlosen, ĂŒbergriffigen, widerlichen Drecksack zu erzĂ€hlen, der mir einfach an den Busen gegrapscht hatte. Weil ich sonst höchstpersönlich vorbei komme, um ihm vor dem Verrecken doch noch den Schwanz abzuschneiden und die Familie darf dabei zusehen.

Und es reiche, wenn er sich kurz fasse.
Ich werde dann schon damit klar kommen, dass er das tun mĂŒsse.
– und wir beendeten das Telefonat.

Ich saß dann hier den Mittag ĂŒber alleine und haderte heftigst mit den Themen Liebe, Familie, LoyalitĂ€t, ….
Weil ich einerseits verstehen kann, dass mein Mann so derart im Familiensystem verwurzelt ist
Dass er tun muß, was immer getan wird
Dass er sich genauso an die Busengrapscherei erinnert – wie aber auch an die schönen Erlebnisse mit dem Opa, als er noch Kind war
Dass er sich verabschieden will

Und irgendwo dazwischen auch die Liebe zu mir ist; die LoyalitĂ€t zu mir und meinen GefĂŒhlen.
Das einerseits bei mir sein Wollen und auf meiner Seite stehen – anerkennen und wĂŒtend sein ĂŒber diese massive Anmaßung des Großvaters
Und doch aber auch ein letztes Mal sich zu verabschieden….

Ich war einerseits wĂŒtend auf ihn; traurig und aufgebracht
Und andererseits bin ich vielleicht sogar etwas eifersĂŒchtig?
Weil mich noch nicht mal halb so viele Menschen verabschieden wĂŒrden?
Weil mir nicht so viele Menschen zur Seite stehen?
Weil ich vielleicht irgendwann vollkommen alleine gehe?
– aber wer weiß das schon…..

Jedenfalls fĂŒhlte ich mich als Verlierer gegen diesen „Opa“.
Mein Mann war lieber dort – und nicht bei mir.

Und so fĂŒhlte ich viele verschiedene GefĂŒhle und stellte mir dumme Dinge vor.
Was, wenn er jetzt Heim kÀme und ich wÀre in jener Zeit, als der Opa in Gesellschaft vor sich hinsiechte, einfach völlig alleine gestorben?!
Einfach weg?

Nein, es war kein schöner Nachmittag gestern.
Und all diese GefĂŒhle waren auch nicht schön.
Sie hatten sich auch nicht einfangen oder wegmachen lassen.
Sie ließen mich dort alleine Achterbahn fahren.
Und ich fĂŒhlte all die Wut, den Ekel, die Abscheu, die Verachtung, diese WiderwĂ€rtigkeit zu diesem alten Drecksack.
Wie kann ein alter Mann sich erdreisten, der Frau des Enkels in den Ausschnitt zu greifen?! Vor den Augen der gesamten Familie, die gerade um den Geburtstagstisch sitzt?!
Wie absolut widerwÀrtig ist so etwas?
Muß der wahrlich das Revier des Enkels bepissen, um zu zeigen, wer der Herrscher ist?!

Und die Familie tut, was sie immer tut.
Es schön reden.
Keiner hat es gesehen.
Keiner will es glauben.
Sowas tut doch der Opa nicht!!
Das kann, wenn, dann nur ein Versehen gewesen sein.
Es wird vollstÀndig unter den Teppich gekehrt und einfach verleugnet.
Genau so, wie es immer getan wird, wenn Gewalt passiert.

Als mein Mann dann gegen 20h Heim kam, hatte ich alleine gegessen.
Er versuchte so zu tun, als sei alles heile Welt.
Wir versuchten, das Thema tot zu schweigen und unbefangen zu sein – aber so funktioniert das nicht.

Ich war stock steif und völlig verkrampft.
Wollte meinen Mann eigentlich nicht sehen.
Wollte mit ihm nicht reden und schon garnicht kĂŒssen.
Und ich krieg immer wieder das Kotzen, weil diese Familie so viel Macht ĂŒber ihn hat.

Irgendwann sagte ich ihm, was mich so wĂŒtend macht.
Und er lĂ€chelte irgendwie gĂŒtig und sagte, das sei ja nun vorbei.
Jetzt kÀme nur noch die Beerdigung.

Aber nein – das machte es nicht besser.
Ich verkrampfte nur noch mehr.
Als er mich streichelte, fragte ich ihn, ob er denn ĂŒberhaupt schon HĂ€nde gewaschen hĂ€tte????
Öhm… nein…. solle er das?
Und mich ĂŒberlief der absolute Ekel, weil er mich berĂŒhrt hatte mit dem Dreck der Familie an den HĂ€nden.

Und als ich dann spĂ€ter alleine auf dem Sofa lag und versuchte einzuschlafen, da hatte ich das GefĂŒhl, dass der Tod des Opas nun erst Recht fĂŒr dessen Befreiung gesorgt hatte.
Als schwebe sein Geist nun bei uns im Wohnzimmer herum und als könne er sich nun nehmen, was er mit seinem alten Körper hatte nicht mehr tun können.

Und ich schmeckte ihn in meinem Mund.
FĂŒhlte ihn an und in meinem Körper.
Hatte das GefĂŒhl, als sei er nun hier um in Besitz zu nehmen, was er hatte haben wollen.

Und ich wollte tot sein; weg sein und mich auflösen.
Konnte nicht schlafen; mich nicht wehren gegen dieses GefĂŒhl, dem Arschloch nun hilflos ausgeliefert zu sein.

Vorbei…..
Wirklich?!


ZusĂ€tzlich zu diesem Drama hatte ich auf unserem Konto eine Gutschrift ĂŒber 9,30€ entdeckt.
Die Fahrtkostenerstattung der Untersuchung des OEG.
Aber lediglich die HINfahrt.

So schrieb ich jener Frau vom OEG, mit der ich bisher immer geschrieben hatte.
Dass die Gutachterin die Begleitung meines Mannes fĂŒr notwendig erachtet hatte und sagte, wir wĂŒrden BEIDE unsere Fahrkarten ersetzt bekommen.
Dies wĂŒrde bedeuten, wir bekĂ€men 18,60€

Sie kommunizierte mit dem verantwortlichen Mitarbeiter und sagte, wir mĂŒĂŸten die Fahrkarten nachliefern, um Geld zu bekommen.
Ich schrieb zurĂŒck, dass die Gutachterin gesagt hatte, die Kopie EINER Fahrkarte wĂŒrde reichen – und diese hatte sie beigefĂŒgt.
Außerdem hĂ€tten wir die Fahrkarten vom Dezember lĂ€ngst weg geworfen.

Sie schrieb, sie gĂ€be das so weiter und ich zickte sie an – um mich anschließend zu entschuldigen. Es sei doch einfachste Logik, dass 2 Personen hin und zurĂŒck den 4-fachen Preis einer einzelnen Fahrkarte benötigen. Was mĂŒĂŸte man dies denn BEWEISEN?!

Sie schrieb mir, dass das Gutachten inzwischen ja der Kommission vorlĂ€ge und auch wenn sie mir noch nichts versprechen dĂŒrfe – eine Rente wĂŒrde ich rĂŒckwirkend mit Zinsen bekommen.
Vielleicht wĂŒrde mich diese ja bzgl. der Fahrtkosten entschĂ€digen und erfreuen.

Mein Mann sagte, es klÀnge fast so, als wisse sie bereits mehr.
Auch, wenn sie das nicht sagen darf.

So warten wir nun also, was passiert.


Dann habe ich gestern und heute auf dem Blog von Nina gelesen.

Und es ĂŒberkommen mich viele Erinnerungen und GefĂŒhle.

Ich hatte einst eine Freundin.
Sie hatte Ende der 40ger den selben Kampf gekÀmpft.
Ja – sie hatte die geschlechtsangleichende OP am Ende bekommen.
Und dann ging sie in die Prostitution – um endlich ihr Frau-sein zu fĂŒhlen.

Um gesehen zu werden und um fĂŒhlen zu dĂŒrfen, wie es ist, begehrt zu werden.

Und sie zeigte ihr neues Geschlecht ĂŒberall herum, um zu zeigen, wie schön es geworden war.

Ich hörte zum ersten Mal den Begriff „bougieren“ und irgendwie erschrak ich darĂŒber, dass eine operativ hergestellte Vagina jeden Tag gedehnt werden muß.
Ich stellte mir vor, wie es sein muß, jeden Tag „zwangs-zu-wichsen“, obwohl man vielleicht ĂŒberhaupt keine Lust hat.
Und wie die Lust ohnehin nicht sein darf, weil darĂŒber die Angst wirkt, die Vagina könnte einfach wieder zu wachsen…..

Und irgendwie fand ich es auch gruselig, aufgrund einer Freundschaft mich gezwungen zu fĂŒhlen, eine Muschi anzusehen, die ich eigentlich garnicht hĂ€tte sehen brauchen.
Ich selbst hatte doch auch nie das BedĂŒrfnis gehabt, meine von Freunden bewundern zu lassen….

Unsere Freundschaft war irgendwie dem Trauma entwachsen.
Ein PflĂ€nzchen gedĂŒngt von Leid.
Verbindung in Qual.

Sie erzĂ€hlte mir von ihrer Ehe; ihrem Vater-sein und dem Kampf mit den eigenen GefĂŒhlen und dem Druck der Familie.
Die Ehefrau war wohl bipolar?! Depressiv und suicidal in jedem Fall. Die Freundin war stets voller Sorge und sich-kĂŒmmern-MĂŒssen.

Und der Kampf auf dem Weg zu sich selbst hatte meine Freundin zur Borderlinerin werden lassen.

UnzĂ€hlige SelbstverstĂŒmmelungen hatte sie an sich getan.
Irrsinniges Leiden, Schmerzen und Verzweiflung.
Das Zerrissensein, ein guter Vater und Ehemann sein zu wollen; zu MÜSSEN – und doch die große Sehnsucht, endlich sie selbst sein zu dĂŒrfen.

Am Ende war es fĂŒr diesen Weg bereits verdammt spĂ€t.
Ihre ZĂ€hne waren aufgrund einer Zahnarztphobie in elendem Zustand.
Die Haare bereits fast vollstÀndig ausgefallen in der Zeit als Àlter werdender Mann.
Das Gesicht erinnerte stark an Dieter Hallervorden.
Und so half die neue Muschi nicht allzuviel, um am Ende endlich auch im Außen Frau zu sein.

Dennoch war sie in der Prostitution.
Und jeder Freier, der sie als Frau niemals anzweifelte, schien ihr gut zu tun.

Oft war ich sehr traurig darĂŒber, wohin solch ein Weg fĂŒhren kann.
Woraus er erwĂ€chst und wie stark all dieses KĂ€mpfen und Ringen mit dem Außen (der Familie; den Behörden; Gutachtern; Psychologen und auch sich selbst) Spuren hinterlĂ€ĂŸt.

Wie krank am Ende die Seele sein kann.
Nicht, weil man Trans* ist.
Sondern, weil man kÀmpft.

KĂ€mpfen MUSS.

Sich ĂŒberall erklĂ€ren; sich beschreiben; warten; aushalten; ertragen; sich begrĂŒnden; sehr viel Geld bezahlen; noch lĂ€nger warten; Menschen verlieren; von anderen betrogen und verarscht; verletzt zu werden….

Der Weg zu sein, der/die man ist, ist so unsagbar gepflastert mit Menschen, die nicht glauben wollen
nicht helfen wollen
urteilen
VERurteilen
fĂŒr falsch erklĂ€ren
fĂŒr unwichtig
fĂŒr zu gering
fĂŒr psychisch bedingt
den falschen Weg

Und am Ende, wenn man dann seelisch vollkommen zerstört ist von all dem KĂ€mpfen, dann heißt es womöglich noch, dass eine OP zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen ist, da ja evtl. völlig andere Ursachen dem Leiden zugrunde liegen.

Ich bin so dermaßen erschĂŒttert darĂŒber, dass Menschen immer glauben, sie könnten ĂŒber andere urteilen….
Wo sich doch kaum einer in Wahrheit SELBST genug kennt.
Nicht einmal wirklich ĂŒber sich SELBST fĂ€hig wĂ€re, zu urteilen.

Und doch passiert es jeden Tag mit tausenden von Menschen genau so.

Wie will ein Mensch, der zu feige ist sich selbst anzusehen fÀhig sein, einen anderen Menschen in all seiner Wahrheit zu betrachten?! Und anzuerkennen, was dort ist? Wenn man das Eigene nicht anerkennt?!


Anschließend las ich bei Sofie im Blog.
Und ich kam zur Freude.

Ja, es freut mich, dass sie den Mut hat, zu sagen was kaum einer hören will.
Und es freut mich, dass sie tatsĂ€chlich Gehör gefunden hat. Und VerstĂ€ndnis; UnterstĂŒtzung; Beistand.

Der Beitrag erinnert mich aber auch daran, wie unsagbar oft ich dies nicht gefunden hatte.

Wie oft sucht man Hilfe und dann passiert genau das, was sie ebenfalls beschreibt.

„Das war doch garnicht so schlimm.“
„Das hast Du dir doch nur eingebildet“
„Hat das einer gesehen?“ – weil wenn nicht, dann ist es auch nur deiner Phantasie entsprungen.

„Ich will sowas garnicht hören“
„Aber der ist doch soooooo nett“
„Nein, also das kann ich mir ĂŒberhaupt nicht vorstellen“
„Das hat der niemals getan – Du mußt da irgendetwas vollkommen falsch verstanden haben“

Menschen wollen Gewalt nicht sehen.
„Bestenfalls“ wollen sie sie selbst TUN.
Aber nein – das ist alles nur eingebildet.
Niemals….. Gewalt ist ja ekelhaft.

Irgendwie kam ich dran, dass all die erfahrene Gewalt sehr viele Menschen in die VerdrÀngung treibt.
Und die VerdrĂ€ngung schafft aus dem Unterbewußten heraus dann neue TĂ€ter.
Neue „Kranke“
Immer mehr Menschen mit Burnout; Persönlichkeitsstörungen und weiß der Geier was fĂŒr seelische Erscheinungen.

Überall irgendwelche gewalterfahrenen Zombies, die aus dem nicht-sehen-Wollen heraus nur noch mehr Gewalt hervor bringen.
Noch mehr seelische Erkrankungen.

Und irgendwie kam mir ein GefĂŒhl herauf, das mich an Zombiefilme erinnerte.
An jene kleine Gruppe Nichtinfizierter, die sich irgendwo verbergen und versuchen zu ĂŒberleben.
Versuchen, die Zombies zu töten, damit wieder gesunde Menschen die Welt bevölkern können.

Und ich fĂŒhlte mich plötzlich, als sei ich umzingelt von all diesen Unbewußt-Zombies, deren Biß zwar nicht dem Fleisch des Hirns gilt, aber dessen Inhalt und dem der Seele.
Die nicht nur beißen, sondern vergewaltigen, prĂŒgeln, rauben und fĂŒr dumm erklĂ€ren.
Die bestenfalls kleine Kinder erwischen, damit sich der Virus des Unbewußten noch lange Jahre im Wirtskörper entwickeln kann.
Und dieser Virus möglichst viel Leid bringen kann ĂŒber nicht-Infizierte und sie auf diese Weise ebenfalls in Zombies verwandelt.

Irgendwie macht mir dieses Bild so unsagbare Angst.
Wie könnte man es schaffen, all das Unbewußte zu töten und zu verwandeln in liebevolles und achtsames Miteinander?!


Ganz offensichtlich bin ich komplett ĂŒberflutet von GefĂŒhlen.
Von irgendwelchen Horror-Szenarien und Ungerechtigkeit.

Die OEG-Frau wĂŒnschte mir weiterhin viel Ausdauer und viel GlĂŒck mit der Entscheidung der Kommission.
Damit dann vielleicht auch ich endlich GlĂŒck fĂŒhlen darf und weiter wachsen kann zu mir selbst.

Und ich dachte darĂŒber nach, wie oft in meinem Leben ich wohl „GlĂŒck“ gefĂŒhlt hatte?
GefĂŒhlt – nicht analysiert und gedacht.

Inzwischen habe ich 1,5 Std. hieran geschrieben. Ich bin eisekalt und verkrampft.
Mein Mann ist aufgewacht – es ist kurz nach 8.
Und der 4. Staubsauger durchdringt die WĂ€nde aus Pappe.

Ich bin gespannt, wohin es noch gehen mag.
Nur noch 4 Tage bis SchlĂŒssel.


Gebloggt am 11.02.2016

Zufall?

Spontan ist gut

Ein Kommentar zu “Dunkel sehen

  1. Pingback: Verbundenheit – Missbrauch, Folgen und der Weg

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