Diese inneren Zweifler

sind schon irgendwie faszinierend.
Zum Kotzen, auch.
Aber auch so tricky; so hinterlistig; so … ach….

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Wie oft lese ich bei anderen und denke dann erst, dass ich das von mir nicht kenne.
*Das* – mit dem sich andere da so schlimm, schmerzhaft und schwer herum schlagen müssen.

Oft tut es mir selbst so weh.
Es ist oft so grauenhaft, so schmerzhaft, so unfassbar und kaum zu glauben.
Welche Grausamkeiten sich Täter ausdenken können…
Menschen.

Wie kann man so bloß sein?!
Was muß in denen alles völlig durchgeknallt sein?
Wozu das alles?
– und wie oft geht es am Ende einfach „nur“ um Geld?!

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Es angehen

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Es ist irgenwie ein gutes Gefühl.
Dinge, die Gedanken machen, verwirren oder verunsichern, zu klären.
Träume, die man seit Jahren mit sich herum trägt, anzugehen.
Differenzen, die man in der Ehe so hat, aufzulösen.
Gewohntes, mit dem man unzufrieden ist, zu verändern.

Wenn ich denke, was sich alles in meinem Leben umgekrempelt hat?!

Genau genommen, seit dem Zeitpunkt, da ich Geld vom OEG bekomme.
Aber eigentlich erst, seit ich dann auch noch die Anerkennung eines beruflichen Schadens hatte.

Und ja, ich hoffe und bete darum, dass sie mi das auch nie mehr weg nehmen.
Weil die Angst hiervor ist da.
Und sie ist groß.

Während andere Innens beruhigend trösten und sagen: „Du bist längst zu alt. Es gibt keinen Zeitpunkt mehr, an dem es (noch, oder wieder) zumutbar wäre, dass Du arbeitest.
Was auch?
Es geht keine Umschulung mehr – das hatten sie bereits als unzumutbar deklariert mit 47.
Wegen dem Alter.
Und jünger werden wir ja nunmmal nicht mehr werden.“

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Nochmal kurz :)

Ich bin schon fertig und hab noch gut 20min.

Eben hab ich das erste Mal so eine Shampoo-Seife und Conditioner versucht.
Ich muß das so schreiben, weil es auch „Haar-Seife“ gibt und das wohl irgendwie nochmal anders ist, als „Haar-shampoo“ – obwohl beide hart sind.

Jedenfalls war ich ganz schön neugierig, weil man wohl bei Haarseifen nochmal hin und wieder extra mit Essigwasser spülen muß.
Und weil solche „Bars“ wohl die Haare völlig anders machen, als gewöhnliche Industrieshampoos.
Ich hatte bissi Muffe, dass es hart, strohig und strubbelig wird und unsagbar ziept.

Aber ich bin total glücklich 🙂

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Heute nur kurz:

Ich muß dann weg.
Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Eben hab ich wieder von Drachenkinder´s Knieschmerzen gelesen.

Und ich kann ja immer nicht anders.
Ich hab gegoogelt, nach Dahlke.
Und in Dahlke´s Blog, den ich jetzt auch abonniert hab, habe ich gelesen,

dass Knie mit dem Thema DEMUT zu tun haben.

Ich mag Dahlke.
Nicht, weil ich sagen könnte oder wöllte, dass er immer und grundsätzlich Recht hat und alles ganz einfach sei.

Sondern, weil er mir immer wieder Dinge liefert, um darüber nachzudenken.
Um in mich hinein zu fühlen, zu suchen und zu hinterfragen.

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Fremdseinsgefühle

und Annäherungen

Schönen Nachmittag, Euch 🙂

Der Mann ist eben weg.
Wir ham den Tag damit verbracht, viel zu häkeln.
Erstaunlich, wenn man mal wirklich jede Minute aufschreibt, die man die Wolle in den Händen hat und dann so liest:
7min
9min
47min
11min
alles an einem einzigen Tag un noch viel mehr sowas.

Dazwischen wird geraucht, PC geguckt, Wäsche gemacht, gespült, … alles halt.
Un dann gleich wieder an die Wolle.

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Dieses ominöse sich-selbst-im-anderen-finden-oder-erkennen

….
….
hm – ich weiß keinen Gruß, merk ich grad.
Ou!!!!
*aber wer kennt „Ou!!!“ schon als Gruß?*

Egal.

Hallo in die Runde!
Keine Ahnung, wer ich bin. Ich weiß nur, dass es mir eher schwer fällt, zu schreiben.
Den Kommentar woanders eben, hab ich jedenfalls wieder gelöscht.
Ich finde einfach nicht die richtigen Worte.

Wenn ich Dusel hab, dann kann ich das wenigstens hier.
Sich selbst fühlen.
Das ist schon was Eigenartiges.
Sehr, sehr eigenartig.

Da hat man ewig gedacht, man sei EINS – normal halt, so, wie alle.
Und dann muß man feststellen, dass man garnicht immer da ist.
Weil da auch andere sind.
Sehr, sehr eigenartig.

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Es ist so gruselig

Ich hab Angst.
So bitterlich grausame Angst.
Ich fühl das.
Aber ich weiß nicht, warum.

Guten Morgen, ihr Lieben 🙂

Ich bin schon so aufgewacht.
Und ich merke, dass ich kaum – wenn, dann nicht mal halb – Herr über meinen Körper bin.

Ich taumle und torkle.
Alles ist hart und steif.
Der Mund und Rachen fühlt sich an, als hätte man mir pausenlos etwas dickes, langes hinein geschoben.
Wie wund.
Unablässig läuft mir Schleim den Rachen hinunter.
Und hinten fühlt es sich an, als sei es geweitet.

Ständig muß ich räuspern oder husten und die Stimme ist wie weg oder quietscht nur.

Um das Schlüsselbein herum und am Brustkorb ist alles eng.
Als säße jemand fast auf meinem Hals und klemme mit seinen Beinen meinen Oberkörper zusammn.
Der Hals ist furchbar eng und verkrampft.

Mein Gesicht ist zusammen gezogen; wie spitz.
Als wäre da was, das mein ganzes Gesicht an der Nase nach vorne zieht.
Die Augen zusammen gedrückt; die Stirn verzweifelt.

Ichhabangstichhabangstichhabangst…..
unaufhörlich in meinem Kopf.

Die Ohren kreischen laut ihren Tinnitus.

Die Haut am ganzen Körper brennt.
Ich atme kaum.
Hab Kopfschmerzen
Der Puls in meiner Halsschlagader ist hart fühlbar.
Ich huste einen ekelhaften Husten.
Ich habe ansich keinen Raucherhusten – aber er klingt so.
Schleimfetzen, die in der Luftröhre hoch und runter flattern und doch nicht ab gehen.
Erstickungsgefühle.

Wenn ich auf dem Balkon sitze, ist es besonders schlimm.
Ein Gefühl, als könne ich mich nie wieder bewegen.
Als müsse ich nun dort sitzen bleiben.
Mit ineinander verdrehten Beinen; krumm in mich zusammen gesunken und mit ewiger Angst.

Ich erinnere mich an viele Jahre meiner Kindheit, in denen ich kaum etwas anderes sagen konnte, als
Ichhabangstichhabangstichhabangst!!!!!
Und stocksteif und doch krumm stehen zu bleiben und jemand zerrte mich durchs Leben.

Leben
Was ist das?

Alles bebt.
Der Atem will nicht rein und nicht raus.
Es klingt wie pht- – pht – – pht….

Ich hab Angst.
Angst vor der eigenen Angst.

Hab ich Angst vor dem Mann?
Auch?

Ich hab gestern gehäkelt abends.
Nach meinem guten Essen.
Die Möhren waren toll geworden.

Nebenher lief SOKO auf Abruf.
Eine Folge nach der anderen.

Der Mann kam kurz vor 0h.
Er war glücklich.
Freute sich, dass ich noch wach war.

Viel haben wir nicht mehr geredet.
Ich war müde und er in Gedanken.

So saßen wir da noch ein Weilchen, bis ich irgendwann schlafen ging – während er noch etwas über Security weiter guckte; bei dunklem Licht und mit Kopfhörern.

Es war ruhig zwischen uns.
Kein angstvolles, ratloses Schweigen – vielmehr ruhiges sein-lassen in Harmonie.

Und nun dieses Erwachen?

Irgendwer in mir erzählt mir, dass es immer so sei.
Erst seien alle lieb.
Solange, wie man tut, was erwartet wird.
So lange, wie sie wollen.
Und dann…. dann….

Ich erinnere mich, dass ich zu Anfang der Beziehung mit dem Mann auch schon solche Angst hatte.
Weil schreien kann er ja.
Auch gefährlich sein – so ganz richtig und in echt.

Immer hab ich drauf gewartet, dass es anfängt.
Dass seine Fassade fällt und er sein „wahres Ich“ zeigt.
Dass ich ihn „soweit hab“, dass er „garnicht anders kann“.

Aber das passierte nie.

Egal, wie unbequem, maulig, nörgelig, frech, unverschämt oder sonstwas ich war – er wurde nie gewalttätig.
Nie so, wie andere schon.

Warum hab ich Angst?
Jetzt?
Hier und heute?

Ich will kkeine Angst haben!!!!
Ich brauch sie nicht!!!!
Sie fühlt sich scheiße an und tut weh!!!!
Ich hab so Rückenschmerzen – als will mich jemand in der Mitte durch brechen.
Es soll AUFHÖREN!!!!!